Fanfic: KAZE NI NARU (4)

Blicke und die Zeit schien still zu stehen.<br />
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((Im Hintergrund läuft Kaoru Wada - Affections Touching Across Time II))<br />
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Die Woche war schnell vorbei.<br />
Akane lag faul im Garten herum und beobachtete die Vögel.<br />
Sie hörte hin und wieder Pferdegewieher.<br />
~Ist das schön... ~<br />
Sie spürte plötzlich etwas und sprang auf. Keine Sekunde zu spät. Ein Schwall Wasser übergoss die Stelle auf der sie eben gelegen hatte. Akane verschränkte die Arme und schloss ihre Augen.<br />
„Fällt dir nichts besseres ein?“ fragte sie genervt.<br />
Ranma kam aus dem großen Kirschbaum hervor und grinste. „Du hast echt klasse Reaktionen! Ich habe dich die ganze letzte Woche kein einziges Mal nass machen können!“<br />
Akane seufzte. Sie drehte sich um, und Ranma sah nicht, was Akane machte. Mit einem fiesen Grinsen auf dem Gesicht, drehte Akane leise den Wasserhahn auf und drehte sich um. „Nanu...“ sagte sie und schaute Ranma verwirrt an. „Komm mal Ranma!“ sagte sie.<br />
„Was denn?“ Ranma sprang ahnungslos vom Baum zu Akane. Indem Moment drehte Akane den Schlauch zu Ranma und er wurde volle Breitseite getroffen. „Treffer versenkt!“ jubelte Sie. <br />
Ranma grummelte herum und besorgte sich ein Handtuch. <br />
Ranma wusste, es waren die letzten paar Stunden, in denen sie zusammen sein konnten. Sie würden sich in den nächsten 2 Jahren nicht sehen. Und in 2 Jahren konnte viel passieren.<br />
Nodoka kam ins Bad. „Nanu?“ fragte sie und wunderte sich. „Akane!“ gab Ranma kurze Antwort und Nodoka grinste.<br />
„Aha! Komm Ranma. Wir fahren in einer Stunde! Geh dich von ihr verabschieden!“<br />
Ranma starrte seine Mutter an. „Schon in einer Stunde?“ fragte er verdutzt.<br />
„Ja!“<br />
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Akane starrte Ranma an. „In einer Stunde?“ fragte sie. <br />
Ranma nickte. Akane ließ sich auf die Couch sinken und starrte ihn nur wortlos an. <br />
„Echt? So schnell schon?”<br />
Ranma schwieg.<br />
Dann sagte Akane: „Ich... werde euch vermissen!“<br />
Ranma blickte sie verwundert an. „Vermissen?“<br />
Akane nickte. „Mit euch war es echt lustig! Das waren die besten Ferien die ich je hatte!” <br />
Sie lächelte sanft und Ranma lächelte zurück.<br />
Sie unterhielten sich noch eine Weile, als Natascha hereinkam.<br />
Sie sagte: „Ranma! Ihr fahrt jetzt!“ Natascha umarmte den Jungen kurz und sagte noch: „Machs gut!“<br />
Akane sah den beiden wortlos zu und folgte Ranma dann nach draußen.<br />
Ein Taxi war vorgefahren und der Fahrer packte die Koffer ein.<br />
Jörn unterhielt sich mit Genma und jetzt kam Nodoka auf die beiden zu.<br />
„Auf Wiedersehen, Akane!“ Sie umarmte Akane und stieg dann in den Wagen. Ranma blickte noch mal zu Akane. <br />
In ihren Augen standen Tränen und Ranma rief ihr zu: „Ich schreibe! Bestimmt!“<br />
Akane nickte und winkte. Das Taxi fuhr langsam vom Hof.<br />
Zurück blieb eine traurige Akane.<br />
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Deprimiert saß Akane am Abend vor dem Fernseher.<br />
Sie vermisste etwas. Abends hatten Sie immer um das Abendprogramm gestritten.<br />
Immer. Meistens hatte Akane gewonnen. Jetzt fehlten ihr die vertrauten Beschimpfungen wie Machoweib. Obwohl sie den Namen nicht mochte. <br />
Akane seufzte und stand auf. „Ich gehe hoch!“ rief sie in die Küche und sprang die Treppe hoch.<br />
Stundenlang lag Akane danach noch auf dem Bett. Sie malte sich aus, wie es wäre, wenn Ranma ihr Nachbar geworden wäre.<br />
Oder ihr Verlobter! Akane musst lachen und kugelte sich auf dem Bett.<br />
~Er hat gesagt, er schreibt! Ich vertraue ihm.~<br />
Akane stand auf und trat zum Fenster. Leise flüsterte sie: „Aber ich werde dich trotzdem vermissen, Ranma Saotome!“<br />
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5 Monate später:<br />
Akane rannte wieder mal den Schulweg. Sie hatte verschlafen und fühlte sich schwach.<br />
„So ein Mist!“ fluchte sie. ~Schon wieder verpennt!~<br />
Karin kam ihr auf halben Weg entgegen.<br />
„Hey Akane!“ rief Karin laut. „Du kannst stehen bleiben! Schule fällt aus! Hitzefrei!“<br />
Akane blieb stehen und sah Karin erstaunt an.<br />
„Stimmt schon Akane! Hast du es denn nicht gemerkt! Du rennst und es sind 29°C !“<br />
Akane schüttelte den Kopf und fragte misstrauisch: „Du willst doch noch etwas anderes!“<br />
Karin grinste und nickte: „Du hast so eine schöne Stimme. Ich möchte dich fragen, ob du bei uns in der Band singst! Wir singen auch bei der Abschlussfeier der Abiturienten.“<br />
Akane überlegte kurz. „Okay! Hört sich gut an!“<br />
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Als Akane zu Hause ankam, wartete Natascha schon auf sie. Sie hielt einen weißen Umschlag in der Hand. Akane winkte ihr und fragte sie erstaunt. “Ein Brief? Für Mich?”<br />
Natascha nickte und gab in ihr. “Ich glaube sogar von Ranma!”<br />
Akanes Herz klopfte schneller. “Von dem Trottel habe ich ja ewig nichts gehört!” war ihr Kommentar und sie stieg die Treppe hoch.<br />
Im Zimmer schmiss sie ihre lederne Schultasche einfach in die Ecke und riss den Brief auf.<br />
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Liebe Akane,<br />
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Wie geht es dir?<br />
Also hier in Japan ist alles easy.<br />
Aber ich muss dir etwas gestehen.<br />
Ich kann in 2 Jahren nicht kommen!<br />
Mein Vater und ich werden nächstes Jahr auf Trainingsreise gehen.<br />
Und das wird wahrscheinlich länger dauern als 2 Jahre.<br />
Es tut mir Leid!<br />
Ich hoffe, du nimmst es dir nicht so zu Herzen. Wenn ich wieder zu Hause bin komme ich zu dir!<br />
Das hört sich fast wie ein Hochzeitsantrag an...<br />
Ach was soll’s. Wehe du lachst jetzt.<br />
Also, dies kostet mich ziemlich viel Überwindung!!!!:<br />
Meine Eltern haben mir gesagt, dass sie mit deinen Eltern einen Verlobungsvertrag geschlossen haben.<br />
Haben sie es dir schon gesagt? Mir erst vor einer Woche!!<br />
Ich möchte dir auch sagen, dass ich dich … liebe!<br />
Gleich vom ersten Augenblick, als Nell dich schubste und du auf mich fielst!<br />
Ich vermisse dich Akane. Dich und deine Beschimpfungen!<br />
Echt! Ich schwöre es!<br />
Das ich überhaupt schreibe, ist ein Wunder! Aber nur meine Sehnsucht nach dir lässt mich schreiben!<br />
Schreibst du zurück?<br />
Adresse ist unten angeben!<br />
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Ranma<br />
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Akane las den Brief noch mal.<br />
„Das, das …“ stotterte sie. „das ist ein schlechter Scherz! Er liebt mich auch?“<br />
Sie setzte sich auf ihr Bett und starrte die Wand an.<br />
Dann sprang sie auf und rannte in den Stall.<br />
Zu ihrer geliebten Hazel.<br />
„Hazel, Hazel!“ schluchzte Akane.<br />
„Was soll ich tun?“<br />
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Am Abend saß Akane still am Tisch. Natascha sah sie skeptisch an und fragte: „Ist was Akane?“<br />
Akane sah Natascha kurz an und murmelte dann: „Ja!“<br />
Jörn runzelte die Stirn. „Was denn?“ Akane sprang zornig auf. Der Stuhl schrappte über den Boden und fiel um.<br />
„Ranma hat geschrieben, dass ihr uns verlobt hat! Findet ihr das okay?“<br />
Natascha sah sie stumm an. Jörn schüttelte langsam den Kopf.<br />
„Nein Akane. Aber wir fanden, dass es das beste war!“<br />
Akane biss sich auf die Lippen und drehte sich wortlos um.<br />
Sie rannte in ihr Zimmer und knallte die Tür zu.<br />
„Ich werde Ranma nicht heiraten! Auch wenn ich ihn liebe! Ich lasse mir meine Zukunft nicht wegnehmen!“<br />
Sie schmiss ein Kissen gegen die Wand und ließ sich auf die Erde sinken. In ohnmächtiger Wut schluchzte sie los.<br />
~Ich werde Ranma nicht heiraten! Auch wenn... ich ihn liebe!~<br />
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Am nächsten Morgen in der Schule unterhielt sich Akane mit Karin.<br />
„Ich mache jetzt endgültig mit! Wann ist denn Probe?“<br />
Karin strahlte über das ganze Gesicht.<br />
„Echt? Also Probe ist morgen! Und unser Auftritt am Freitag!“<br />
Akane lächelte. „Okay! Ich bin da!“<br />
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Akane starrte missmutig auf die roten Samtkleider.<br />
„Das müssen wir anziehen?“ fragte sie.<br />
Cora, ein hübsches Mädchen, dass Schlagzeug spielte, nickte.<br />
„Das ist unser Markenzeichen! Schließlich heißt unsere Band Red Velvet!“<br />
Akane seufzte und nahm eines hoch. Das Kleid hatte einen V- Ausschnitt und kurze Ärmel mit Rüschen.<br />
Es ging bis zum Boden und war Akane viel zu Lang.<br />
Strikt weigerte sie sich. „Das ziehe ich nicht an!“<br />
Karin seufzte.<br />
„Komm schon Akane! Ich bitte dich!“<br />
„Nein! Ich habe selbst Klamotten dabei!“<br />
Cora zuckte die Schultern. „Okay. Diese Kleider waren sowieso hässlich!“ sagte sie und holte aus ihrer Tasche eine kurze Hose und ein schwarzes Top.<br />
„Ich stehe auf das hier!“<br />
Sie zog sich um. Akane grinste und holte ihre Klamotten heraus: Ein Minirock und ein Bikinioberteil.<br />
„Ich steh auf das!“<br />
Karin gab auf. <br />
Sie und Sherry holten ihre Taschen.<br />
Als sie alle umgezogen war, fragte Akane:<br />
„Ihr spielt eure Instrumente und ich singe?“<br />
Karin nickte ernst.<br />
„Ich spiele ja E-Gitarre, Cora spielt Schlagzeug und Sherry spielt auch E- Gitarre!“<br />
Akane seufzte. <br />
„Du meine Güte. Aber ihr müsste auch den Chor hinter mir machen! Ganz alleine will ich nicht singen!“<br />
„ja ,ja!“ Cora winkte mit der Hand ab.<br />
„Machen wir!“<br />
Sie holte ihre Gitarre raus und stimmte sie. Danach stellte sie den Bass ein.<br />
Cora überprüfte ihre Stöcke und die Drums.<br />
Sherry saß neben ihrem Gitarrenkoffer und schien zu schlafen.<br />
„Hey Sherry!“ sagte Akane.<br />
Sie ging auf Sherry zu und rüttelte sie sanft.<br />
„Willst du deine Gitarre nicht stimmen?“<br />
Sherry öffnete die Augen. Sie hatte grüne