Fanfic: Der neue Schüler (1)
Chapter: Der neue Schüler (1)
Der neue Schüler (1)
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Okay, da bin ich wieder, aber diesmal mit einer ganz neuen Geschichte.
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Eigentlich hab ich schon ganz viele Ideen, aber ich weiß noch nicht so recht wie ich anfangen soll.
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*überlegganzdolle*….*kratznachdenklichamkopf*…
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Ein leichter Nieselregen schwebte sanft über das Land. Alle Bäume mit ihren Blättern, alle Wiesen mit ihren Grashalmen… alles war von einem feuchten Hauch umgeben. Kleine Tröpfchen bildeten sich an den Spitzen der Blätter, bis sie schließlich hinab fielen und auf dem Boden zersprangen. Der Himmel war voller Wolken, aber dennoch schaffte es die Sonne ein paar Strahlen auf das Land zu werfen.
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Gähnend wachte Akane auf. Kasumi hatte sie gerufen und so musste sie wohl oder übel aufstehen. Sie strecke Arme weit von sich und stand dann träge auf. Ein leises Grunzen war von ihrem Bett zu hören. „Guten Morgen P-Chan“, sagte Akane erfreut und schwang das kleine Schweinchen ein paar Mal im Kreis herum. Schließlich setzte sie es lachend ab und machte sich dann daran die Gardinen von ihrem Fenster zurückzuziehen. Ihr Gesicht erhellte sich als sie nach draußen schaute. Ein großer Regenbogen hatte sich gebildet und so stand Akane noch eine Weile am Fenster und träumte ein wenig vor sich hin, bis sie schon wieder von Kasumi gerufen wurde. „Akane, du musst noch Ranma wecken, ihr kommt noch zu spät zur Schule!“
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Grummelnd drehte sich Akane von ihrem Fenster weg und begann ihre Schuluniform anzuziehen. Dabei bemerkte sie mit einem Grinsen auf dem Gesicht, wie P-Chan sie genau beobachtete. „Du kleines Ferkel“, sagte sie und strich ihm noch einmal über den Kopf, wodurch P-chans Gesicht einen noch roteren Stich bekam.
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Schließlich stampfte Akane zu Ranmas Zimmer. Schwungvoll machte sie die Tür auf und wollte schon los schreien, als Ranma auf einmal genau vor ihr stand. Ein atemloser Moment folgte, keiner sagte etwas und es schien als würden sich ihre Körper gleich berühren, so dicht standen sie aneinander. Ranma schaute Akane verwundert in die Augen und bemerkte wie sich ein roter Schleier um ihre Nase legte. Schließlich drehte sich Akane schwungvoll weg und schrie Ranma an: „Musst du mich immer so erschrecken, du Trottel?“ Wütend stiefelte sie davon.
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Ein verdutzt schauender Ranma blieb zurück, bis sich schließlich auch seien Miene verfinsterte. „Wer hat hier denn wohl wen erschreckt, du Macho-Weib?“ Und so ging der morgendliche Streit wieder los, der erst aufhörte als Ranma und Akane schließlich bei der Schule ankamen.
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Aufgeregt liefen Akane zwei ihrer Freundinnen entgegen. „Akane!! Akane!! Hey hast du schon das neueste gehört? Wir bekommen heute einen neuen Schüler.“
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Und so begann ein Gespräch zwischen den Mädchen, wie es eben nur Mädchen führen konnten. Sie fragten sich immer wieder, wie er wohl heißen würde, woher er wohl kommt, ob er nett sein würde und wie er wohl aussieht. Zu der letzten Frage antwortete Akane nur schnippisch: “Wahrscheinlich besser als man andere Jungen hier!“ Verächtlich schaute sie in Ranmas Richtung, der bis zu diesem Zeitpunkt das Gespräch nur mit einem Ohr verfolgt hatte.
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Als Ranma das hörte verfinsterte sich sein Blick: „Das musst du gerade sagen du Macho-Weib!“
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„Wie bitte??“, sagte Akane entsetzt.
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„Du weißt doch selber wie fett du bist!“, erwiderte Ranma mit einem gehässigen Blick.
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Der Spruch hatte gesessen, Akane wusste keine Antwort. Sie wollte gerade auf Ranma losgehen, als sie von einer Hand sanft zurückgezogen wurde.
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„Aber, aber, lass dich doch nicht so provozieren!“, sagte eine fremde Stimme. Verwundert schaute Akane sich um und wurde schlagartig rot im Gesicht. Vor ihr stand ein außergewöhnlich attraktiver junger Mann.
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„Hallo, ich bin Wakka“, sagte der der Fremde mit einem Lächeln auf dem Gesicht, als er Akanes sprachloses Gesicht sah. Er fügte noch schnell hinzu: „Der Neue Schüler.“
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Mit einem Zwinkern in Ranmas Richtung führte er die immer noch sprachlose Akane ins Schulgebäude hinein.
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Ranma stand einfach nur da uns schaute den beiden hinterher, bis einer seiner Freunde sich neben ihn stellte und ihm auf die Schulter klopfte. „Hey Alter, mach doch den Mund mal wieder zu!“ Erst jetzt gewann Ranma seine Fassung wieder. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und ging lässig ins Schulgebäude hinein. Innerlich kochte er *Was bildet sich dieser Schnösel nur ein?*
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Als er die Tür vom Klassenzimmer aufmachen wollte, stockte er. Er hatte Akanes Lachen gehört und dann auch noch zu seinem Entsetzten das von Wakka. Als das Lachen schließlich aufhörte, hörte Ranma wie Wakka mit leiser Stimme sagte: „Also ich finde dich außerordentlich hübsch Akane!“ Danach hörte er gar nichts mehr. Ranma kochte vor Wut. *Was fällt dem Typen eigentlich ein. Er kann doch nicht einfach so mit Akane flirten!*
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Ranma hielt es schließlich nicht mehr auf. Er trat die Tür schwungvoll auf und sah sich mit finsterem Blick im Zimmer um. Eifersucht stieg in ihm auf, als er sah, wie Wakka vor Akane kniete und Akane mit einem roten Kopf auf ihn hinabschaute. Das war zuviel für Ranma. Er stürmte auf Wakka zu, packte ihn am Kragen und schleuderte ihn in eine Ecke.
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Sofort war Akane aufgesprungen und sah Ranma nun wütend an. „Was soll das Ranma? Er hat die doch gar nichts getan.“ Jetzt war es an Ranma rot zu werden. Er stammelte nur etwas vor sich hin „Ich ... ich dachte er belästigt dich!“ sagte er schließlich zerknirscht. Doch Akane war immer noch wütend und schrie ihn an: „Seit wann interessiert dich eigentlich was ich mache oder wer mit mir spricht??“ Danach verpasste sie ihm eine schallende Ohrfeige und setzte sich kochend vor Wut auf ihren Platz.
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Den ganzen Schultag redete Akane nicht mehr mit Ranma, sie beachtete ihn nicht einmal mehr und tat so als wenn er nicht da wäre.
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Aber als wenn das nicht genug wäre, musste Ranma auch noch mit ansehen, wie dieser Wakka die ganze Zeit anstarrte. So etwas hatte er noch nie gefühlt, warum machte ihn das nur so sauer?
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Auch nachdem die Schule zu Ende war, ging Akane alleine los. Doch sie lief nicht wie sonst gleich nach Hause, sondern ging erst einmal in den Park. Als sie bei einer Brücke angekommen war, hielt sie an und schaute nachdenklich ins Wasser. Immer wieder musste sie daran denken, was Wakka zu ihr gesagt hat und wie sauer Ranma geworden ist. Seufzend dachte sie *Warum kann Ranma nicht auch einmal zu nett zu mir sein? Wieso streiten wir uns nur immer?*
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Erst am späten Nachmittag machte sie sich auf den Weg nach Hause. Sie wollte mit Ranma reden und ging deswegen gleich ins Dojo. Zu ihrem Erstaunen musste sie feststellen, dass Ranma zwar im Dojo war, aber nicht trainierte. Er saß vor dem Familienaltar und hatte die Augen geschlossen.
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Vorsichtig schlich Akane sich an und setzte sich neben ihn. Eine ganze Weile lang schaute sie ihn einfach nur an. Er sah irgendwie traurig aus und so legte Akane vorsichtig ihre Hand auf seine. Erschreckt machte Ranma seine Augen auf, doch als er Akane erblickte, entspannte sich seine Miene wieder. Als er dann sah, wie Akanes Hand auf seiner lag, blickte er sie fragend an. Ein warmes Gefühl breitete sich in ihm aus. *Wie angenehm dieses Gefühl doch ist*, dachte er mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
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Nachdem Akane bemerkt hatte, wie Ranma gesehen hatte, dass ihre Hand auf der seinen lag, zog sie sie schnell wieder zurück. Ihr Gesicht wurde sehr rot, aber dennoch blickte sie Ranma in die Augen und fragte ihn, ob alles in Ordnung war.
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Doch in diesem Moment erinnerte sich Ranma wieder an Wakka und an sein dämliches Grinsen. Wütend sprang er auf: „Das geht dich gar nichts an! Geh doch zu deinem Wakka zurück. Ich komm auch allein klar.“
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Erschrocken blickte Akane ihn an. Ranma erwartete, dass sie gleich wieder mit ihrem Holzhammer auf ihn losgehen würde, doch stattdessen ging Akane wortlos hinaus.
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Ranma blickte ihr verwirrt nach und schlug dann voller Verzweiflung ein Loch in die Wand. *Jetzt habe ich schon wieder alles versaut. Jetzt wird sich mich nie lieber mögen als Wakka!*
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Am nächsten Morgen gingen Akane und Ranma zur wortlos zur Schule. Es war eine bedrückende Stille, aber dennoch unterbrach sie keiner von ihnen. Als sie bei der Schule angekommen waren, wollte Akane schon zu ihren Freundinnen gehen, doch Ranma hielt sie zurück. Er hatte Wakka erblickte, der genau neben den Freundinnen stand. Er wollte nicht, dass Akane in die Nähe von diesem Schnösel kam und so nahm er sie bei der hand und zog sie in die Schule hinein.
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Als Wakka das erblickte, starrte er Ranma wütend hinterher. Er hatte erfahren, dass Ranma und Akane verlobt waren und das machte ihn sauer. Es war ja eigentlich schon genug, dass so ein schönes Mädchen schon vergeben was, aber dass Ranma sie auch noch so schlecht behandelte, dass machte ihn richtig sauer.
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Schließlich begann die erste Stunde und die Schüler erfuhren, dass sie am nächsten Wochenende einen Ausflug machen würden. Sie werden in die Berge fahren und es würde ein Tanzwettbewerb stattfinden. Bei dieser Nachricht hellte sich Akanes Gesicht auf. Sie mochte sehr gerne tanzen. Da konnte man sich jedenfalls wie ein richtiges Mädchen verhalten. Zögernd schaute sie zu Ranma hinüber. Es gab nur ein Problem, sie brauchte noch einen Tanzpartner.
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Soo, das war dann erstmal der erste Teil von meiner neuen Geschichte. Ich hätte eigentlich noch viel mehr schreiben können, aber ich denke, dass war dann doch ein recht guter Schlussstrich.
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Wenn euch die Geschichte gefallen habe, schreibe ich auch gerne noch einen neuen Teil, aber das