Fanfic: Der neue Schüler (8) Ende
Chapter: Der neue Schüler (8) Ende
Der neue Schüler (8) Ende
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Bin ja so gerührt. Ihr seid alle so nett zu mir, würd euch am liebsten alle knuddeln. Da das ja nicht geht, nehme ich mir dafür aber noch schnell mal die Zeit und schreib ein bissel weiter.
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Und das nur für euch …
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Er drückte Akane an sich und streichelte ihr durch das Haar. „Es ist nicht deine Schuld, das haben wir alles diesem Wakka zu verdanken.“ Er drückte sie an den Schultern ein wenig zurück. Mit der einen hand wischte er ihr zärtlich eine Träne aus dem Auge. „Hör jetzt auf zu weinen!“ Er nahm sie wieder in den Arm und dachte: *Dafür wird er büßen.*
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Spät am Abend brachte Ranma Akane in ihr Zimmer. Mit den Gedanken an Ranmas liebevolle Augen schlief Akane schnell und ruhig ein.
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Am nächsten Tag sollte die Reise wieder nach Hause gehen, allerdings erst am Nachmittag. Am Vormittag hatte die Schüler noch ein wenig Zeit für sich selber.
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Akane stand erst etwas später auf. Gähnend wachte sie auf und strecke sich. Schließlich machte sie sich mit guter Laune auf zum Frühstück.
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Ihr Gesicht erhellte sich als sie Ranma sah, doch sie setzte sich nicht neben ihn. Suchend blickte sie sich an dem großen Tisch um und erblickte endlich auch die Person die sie suchte. Selbstbewusst schritt sie zu ihr hin und setzte sich dicht neben sie. „Einen guten Morgen Wakka!“ sagte sie mit einer besonders fröhlichen Stimme. Ohne das Wakka es merkte, schickte sie ein verschmitztes Lächeln in Ranmas Richtung, der auch gleich zurück lächelte.
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Verwundert schaute Wakka Akane an, legte dann aber schnell den Arm um sie und sah sich nach Ranma um. Als er Ranma sah zog er Akane noch extra dicht an sich heran und lachte laut in sich herein.
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Ranma verzog nur kurz das Gesicht und wendete sich dann wieder seinem Essen zu.
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Nachdem Akane zu Ende gegessen, stand sie auf und nahm Wakka hand. Sie sah ihm tief in die Augen und sagte dann mit einer verführerischen Stimme: „Ich werde bei den Quellen auf dich warten!“
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Sprachlos starrte Wakka Akane hinterher. Doch dann streckte er sein Brust heraus und stand hochmütig auf. Er ging schnell in den Waschsaal. Vor dem Spiegel leckte er sich seine Zähne und posierte ein wenig. *Ich bin einfach unwiderstehlich!* Mit einem großen Lächeln schaute er verliebt auf seinen Armmuskeln.
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Nach einem letzten Blick in den Spiegel, machte er sich schließlich auf zu den heißen Quellen.
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Dort angekommen traute er seinen Augen nicht. Akane lag in einem knappen Bikini auf einem der Felsen und räkelte sich in der Morgensonne. Selbstbewusst marschierte er zu ihr hin und wollte sie schon in den Arm nehmen, als Akane schnell von dem Felsen ins Wasser glitt. Langsam und elegant machte sie ein paar Züge und wendete ihren Blick auf Wakka. Sie lockte ihn mit einem Lächeln und einer leichten Handbewegung zu ihr ins Wasser.
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Wakka konnte sein Glück immer noch nicht fassen. Gestern hatte er noch gedacht, dass er sie wohl nie ins Bett bekommen würde und nun lag die Einladung genau vor seinen Füßen.
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So schnell er konnte, zog er sich bis auf seinen Boxershorts aus und rutschte ins Wasser.
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Er setzte ein schleimiges Lächeln auf und schritt langsam auf Akane zu. Diese aber wendete sich von ihm ab und ging gemächlich ein paar Schritte von ihm weg. Sie schaute über die Schulter und strich sich mit einem Finger sanft über die Lippen.
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Nun konnte es Wakka einfach nicht mehr aushalten. Er sprang mit einem Satz auf Akane zu, doch diese wich ihm geschickt aus. Mit ruhiger Stimme sagte sie: „Willst du nicht erst noch deine Boxershorts ausziehen?“ Erwartungsvoll sah sie den völlig sprachlosen Wakka an.
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Dieser beeilte sich dann aber schnell ihren Erwartungen gerecht zu werden. Er zog sich die Hose aus und warf sie demonstrativ an Land. Lächelnd schritt er auf Akane zu, nahm sie in die Arme und wollte sie leidenschaftlich küssen, als Akane auf einmal ausholte und ihm eine kräftige Ohrfeige gab. Es schallte laut so laut, dass die es schien als wenn die Bergen beben würde.
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Eine höchst wütende Akane zog die Hand aus dem Gesicht zurück, auf welchen sich ein knallroter Abdruck gebildet hatte. „Du bist einfach ekelhaft! Dachtest du wirklich ich würde mit DIR ins Bett gehen??? Also wirklich, so weit würde ich nie herabsinken.“ Kochend vor Wut Stieg Akane aus der Quelle hinaus, schnappte sich Wakkas Sachen und dampfte davon.
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Ihr war ein Stein vom Herzen gefallen. Endlich hatte sie es ihm heimgezahlt. Dieses Schwein. Bei dem Gedanken an ihn erschauderte Akane am ganzen Körper und musste vor Ekel sogar die Zunge herausstrecken.
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Da kam auf einmal lachend Ranma hinter einem Busch hervor. „Na dem hast du es aber gezeigt!“. Glücklich strahlte Akane ihn an. „Ja, das war wirklich eine gute Idee.“
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Mit sanften Augen schaute Ranma sie an und legte vorsichtig ein Handtuch um ihre schultern. „Damit dir nicht kalt wird“, sagte er leise. „Kommst du mit?“, fragte Akane erwartungsvoll. Doch Ranma schüttelte den Kopf. „nein, nein, geh ruhig schon mal vor. Ich komm schon nach.“
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Akane zuckte nur kurz mit den Schultern, machte sich aber auf den Weg.
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Ranma sah ihr hinterher, blickte sich dann aber schnell um und ballte die Fäuste. *Akane mag mit dieser Sache ja jetzt abgeschlossen haben, aber ich nicht. Nein, Wakka…du wirst mir noch alles büßen!!!*
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Er krempelte sich die Ärmel seines roten Hemdes etwas höher und marschierte wütend los.
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Als er Wakka erblickte, sah er ihn verächtlich an. Er warf ihm seinen Boxershorts zu, die Akane nur ein paar Meter weiter versteckt hatte.
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Erleichtert hob Wakka sie auf und zog sich schnell an, danach wollte er sich schnell verdrücken, doch Ranma versperrte ihm den Weg. „Du willst doch nicht etwa schon gehen, oder? Ich denke wir haben da noch eine Rechnung offen.“
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Entsetzt schaute Wakka ihn an, machte sich dann aber kampbereit. Auch Ranma stellte sich in Kampfstellung und knackte noch einmal laut mit seinen Fingerknöcheln.
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Der Kampf begann. Ranma sprang auf Wakka zu und verpasste ihn einen harten Schalt in den Bauch. Ohne das dieser auch nur eine Chance gehabt hätte zu reagieren, fiel er zu Boden.
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Kalt blickte Ranma auf ihn herab. Eigentlich kämpfte er ja nicht gegen Gegner, die sowieso keinen Chance geben ihn hatten, aber dieser Wakka brachte ihn einfach zur Weißglut.
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Mit schmerzverzerrtem Gesicht stand Wakka auf und sagte mit verkrampfter Stimme. „Hast wohl nur Muskeln und kein Hirn. Du hast Akane wirklich nicht verdient!“ Bei diesen Worten schlug Ranma ihm mit der Faust mitten ins Gesicht. „Halts Maul. Ich habe Akane um einiges mehr verdient als du!“ Wieder schlug er auf den jetzt schon wieder am Boden liegenden Wakka ein. „Im Gegensatz zu dir liebe ich sie nämlich… und das von ganzen Herzen!“
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Zum Schluss trat er Wakka noch einmal in die Seite und drehte sich dann um. Kleinen Schweißtropfen hatten sich auf seiner Stirn gebildet. Müde wischte er sich mit der Hand die Stirn ab, bevor er wieder aufschaute.
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Erschreckt wich er zurück. Da stand Akane hinter einem Baum. Sie hielt sich krampfhaft am Baum fest, in ihren Augen spiegelte sich ihre Ungläubigkeit wieder. Sie konnte einfach nicht glauben was sie da gerade gehört hatte. *Ranma liebt mich??*
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Auch Ranma stand immer noch starr auf seinem Platz. Er konnte sich nicht bewegen. *Hat sie etwa alles gehört?*
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Vorsichtig ging Akane ein paar Schritte vorwärts. Sie wusste nicht was sie machen sollte, aber ihr Herz trieb sie voran. Sie ging auf Ranma zu. Immer schneller und schneller trugen ihre Füße sie zu ihrem Ranma. Plötzlich stand sie vor ihm. Peinlich berührt starrte sie zu Boden, fasste sich dann aber und blickte auf. Sie schaute ihm genau in seine Augen. Sie waren einfach wunderschön und so voller Liebe. Vorher hatte Akane das gar nicht wirklich wahrgenommen.
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Da nahm Ranma auf einmal ihre Hände und drückte sie fest. Langsam zog er Akane zu sich heran. Er sah ihr tief in die Augen und küsste sie. Erst vorsichtig, dann immer leidenschaftlicher. Er zog sie immer näher an sich heran, bis sie schließlich eng umschlungen, in einen zärtlichen Kuss vertieft, die Welt um sich herum vergaßen.
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Ende
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FERTIG!!! *freuganzdolle*
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Jep, jep, da hab ich mir noch mal extra Mühe gegeben und hab meine Geschichte zu Ende geschrieben, obwohl ich ja eigentlich gar keine Zeit dazu hatte. *g*
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Ich hoffe dann ja auch mal ganz stark, dass euch das Ende gefallen hat. Büdde, büdde Kommis schreiben, dass macht mich nämlich immer sooo glücklich!
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Ach ja, ich kann euch auch schon mal vorwarnen. Ich hab nämlich ne ganz tolle Idee, wie ich meine andere Geschichte „Der Traum“ weiterschreiben soll. Lasst euch überraschen…
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Kiss @ all,
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euer Bulmablümchen
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