Fanfic: Königliche NERVen Episode 7 (Shonen ai)
„etwas Kleines zwischendurch“ zu kochen. Bei einem normalen Menschen maß das etwa für eine ganze Woche. „Ihr seid doch alles verweichlichte Waschlappen! Vorwärtseinparker! Warmduscher!“, motzte der Prinz und trainierte eben alleine weiter. Trunks setzte sich im Schneidersitz Goten gegenüber. Sie schwiegen eine Weile, wobei Goten sein Gespräch mit seinem Bruder noch mal in Gedanken durchging. Trafen seine Vorlieben auch auf Trunks zu? Hatte er ihn jemals attraktiv gefunden? Er betrachtete ihn skeptisch. Wie er einfach nur so vor ihm saß, den einen Arm auf ein Bein gestützt und auf die Hand seinen Kopf, dabei eine geNERVte Grimasse in Richtung Vegeta schnitt... Seit er denken konnte, kannte er diesen Jungen, über sein Äußeres hatte er sich wirklich nie Gedanken gemacht. Außer vielleicht, wenn er ihn ärgern wollte, dann hatte er sich negativ lästernd darüber geäußert. Er war nicht in ihn verknallt, soviel stand fest! Und er wollte auch gar nicht in ihn verknallt sein, was hätte er davon? „Goten?“ „Hm?“ Son Goten wurde aus seinen Gedanken gerissen. „Ist irgendwas mit mir? Du starrst mich so entgeistert an...“, fragte Trunks und fuhr sich ein paar Male mit der Hand durch seine lilanen Haare. „Entgeistert? Ich? Äh, nein, mit dir ich nichts... Ich war nur geistlich weg... Wahrscheinlich habe ich da durch dich durchgeguckt...“, stammelte Goten. Verdammt, wieso passte er nie darauf auf, was er tat? „Bin ich so unwichtig, dass du durch mich durchschaust?“, fragte Trunks gespielt verletzt und schaute den Schwarzhaarigen durchdringlich an. „Nein! Sorry, das wollte ich wirklich nicht...“, sagte Goten schnell. Sie hörten Vegeta etwas entfernt abgehackte Flüche brüllen. „Wieso kann er nicht normal trainieren, wie alle anderen auch?“, fragte Trunks und schaute wieder mit seiner Grimasse, mit der er Vegeta eben auch schon beobachtet hatte. Er schaute seinem Vater ab und an gerne beim Trainieren zu. Wenn er alles, was er ihm beigebracht hatte außenvorließ, sah es witzig, beinahe lächerlich aus, wie Vegeta in der Luft rumhopste und Schläge ins Leere losließ. „Fragst du dich nicht auch manchmal, was das alles soll?“ „Was?“ Goten war verwirrt über die Frage seines Freundes. “Ich meine das Trainieren. Wir tragen ja eigentlich nichts zum Weltfrieden bei. Immer machen das nur unsere Väter. Auch mein anderes Ich aus der anderen Zeitdimension wurde nicht mit den Feinden fertig, er brauchte Son Goku. Goten, ich meine, das ist sinnlos, dass wir immer trainieren. Egal, was ich mache, ich kassiere immer nur negative Äußerungen von meinem Vater. Wenn ich besser bin als er und auch wenn ich schlechter bin als er. Irgendwann zerfrisst einen das auch, dann läuft das Fass über. Wir sind hier auf der Erde und können somit ein sorgloses Menschenleben führen. Unsere Kindheit ist fast zuende und wir haben sie mit ewigem Trainieren verplempert. Trainieren bei vielleicht einem Feind pro 20 Jahren! Wenn nicht weniger. Wenn ich dürfte, würde ich aufhören. Vielleicht erst mal eine Woche ganz ohne trainieren und dann noch mal nachdenken, aber ich würde es doch gutheißen, auch ein Menschenleben führen zu können. ... Ich habe noch keinen Tag ohne Trainieren erlebt... ist das falsch, was ich hier rede? Was denkst du?“ Er schaute Son Goten die ganze Zeit über an. Dieser seufzte und dachte über die Frage nach. „Pff... ich kann mir ein Leben ohne kämpfen nicht vorstellen. Das muss doch total langweilig sein. Besonders, wenn man arbeiten muss, dann wird das Leben doch total monoton! Denk mal daran, wenn du Büromensch oder Programmierer wärst! Aufstehen, essen, zur Arbeit, dort irgendwelchen Papierkram machen, ein bisschen telefonieren, wieder essen, wieder arbeiten, nach hause gehen, dann wieder essen machen, danach fernsehen und zu Bett gehen. Das dann 5 Tage lang, vielleicht auch 6! Total unnütz!“, argumentierte Son Goten gegen das normale Menschenleben. Das leuchtete Trunks sein, „Stimmt... vielleicht sollte ich mich doch nicht beschweren.“
<br />
„War seltsam wieder Gotenks zu sein.“, meinte Goten. „Yep. Hast dich ganz schön verändert. Früher warst du viel kindlicher. Ich konnte dir so viel unglaubwürdigen Kram erzählen, wie ich wollte, du hast mir immer geglaubt!“, stimmte Trunks seinem Kumpel zu. „Hmm... diese Art von blindem Vertrauen soll meist nicht mal unter Geschwistern herrschen.“, hängte er noch an. Goten wurde nervös. „Willst du mir damit etwas unterstellen?“, fragte er mit einem gewissen Unterton. „Nein...“, nun wurde auch Trunks leicht nervös. Er sah wieder dieses Bild von Son Gohan vor sich. Wie er skeptisch schaute und befürchtete, dass Trunks sich seinen kleinen Bruder unter den Nagel riss. „Nein, ich habe das immer bewundert. Ich bin schließlich bei meinem Vater aufgewachsen und seine Devise heißt: Traue niemandem außer dir selbst. Es war sozusagen eine Ehre für mich...“ Trunks wurde beim letzte Satz leiser und konnte kaum glauben, was er da sagte. Er drehte sich von Goten weg, damit dieser nicht so schnell mitbekam, dass Trunks den Kram eigentlich gar nicht loswerden wollte. „Ich habe mit Son Gohan geredet.“, murmelte der Jüngere leise. „Und was sagt er?“, fragte Trunks fast lautlos. „Er hat nie an eine tiefere Beziehung zwischen uns beiden gedacht.“, antwortete Goten langsam. Trunks war sichtlich überrascht. Es passte doch alles so gut zusammen! Gohan befürchtet das, lässt eine Propaganda los, Vegeta schmeißt Trunks aus dem Haus... oder Bulma, das Haus gehört schließlich seiner Mutter und nicht seinem Vater, und dann kann er so leben, wie er will. Irgendwann sagt er ihnen dann, dass das alles nicht stimmt und sie haben riesige Schuldgefühle. Aber solange er nicht rausgeworfen wurde, konnte er auch nicht abhauen, die ketteten ihn doch fast fest! Nun war sein ganzer Plan, der eh nie geklappt hätte, zunichte. Das berühmte Sprichwort mit dem am Strohalm klammern passte jetzt echt gut hierher. „Trunks, noch da?“, fragte Goten vorsichtig und bohrte seinen Finger leicht in den Arm seines Kumpels. „Ja, klar bin ich noch da...“, antwortete dieser immer noch geistesabwesend. „Glaub ich dir abba nich!“, stichelte Goten weiter. „Du merkst auch alles.“, meinte Trunks gelangweilt. „Ich kenne dich eben lange genug, um zu wissen, wann du wirklich zuhörst und wann nicht.“, prahlte Goten und grinste überheblich. „Hmpf“ Trunks drehte sich um, diesmal aber komplett. „Beleidigt?“, fragte Goten stichelnd. „Und wie! Ich flenne ja schon!“, antwortete Trunks sarkastisch. „Hey ihr da hinten! Gleich ist die Pause zuende!“, rief Vegeta ihnen zu. „Macht der heute wieder Stress! Am liebsten würde ich einfach woanders hinfliegen und da trainieren. Er raubt einem immer den letzten NERV!“, maulte Trunks. Da kam ihm eine Idee. „Weißt du was, Son Goten? Wir fliegen irgendwo hin, trainieren da so lange, bis wir den 3fachen Super Saiyan echt super draufhaben und kommen dann erst zurück. Papa wird vor Neid echt platzen! Haha!“, malte sich Trunks aus. „Coole Idee.“, stimmte Son Goten zu. „Yep! Der soll endlich mal auf seinen Stolz verzichten! Haaach, ich sehe ihn schon kochen.“, freute sich Trunks und lehnte sich zurück. Eigentlich wollte er sich der Länge nach auf den Rasen fallen lassen, aber dummerweise saß Goten hinter ihm, also lehnte er sich gegen den Brustkorb seines Freundes. Der Lilahaarige schaute nach oben und sah in Gotens Gesicht, der sich etwas vorn über gebeugt hatte. Trunks grinste zufrieden und schaute wieder geradeaus. „Hmm“, seufzte er und schloss die Augen. „Wenn du jetzt vorhast, einzupennen, mach ich dich platt!“, drohte Goten ihm. „Ach was... ich doch nicht.“, wehrte Trunks ab und griff nach Gotens Armen. Diese legte er auf seinen Oberkörper, sodass es aussah, als wenn der Schwarzhaarige ihn umarmt. Goten konnte einfach keinen tieferen Sinn daraus schließen und schaute seinen Kumpel perplex an. Da dieser aber die Augen geschlossen hatte, sah er das natürlich nicht. Die Sonne schien auf sie runter und der leichte Wind wehte durch ihre Haare. Mit der Zeit gefiel dem Schwarzhaarigen die Nähe zu seinem besten Freund. Er zog ihn ein wenig mehr zu sich nach oben und lehnte dann seinen Kopf auf Trunks’. „Erinnerst du dich? Früher haben wir so was öfter mal gemacht.“, murmelte Trunks. „Aber im Raum von Geist und Zeit. Nicht irgendwo in der Öffentlichkeit.“, nuschelte Goten gegenan. „Beim Gotenkstraining, ja... Die Meiste Zeit haben wir irgendwas anderes als Trainieren gemacht. Deswegen hat Gotenks gegen Buu wohl auch verloren. Weißt du noch? Du hast mich in der Badewanne fast ersoffen!“, erinnerte Trunks. „Aber nur fast.“, murmelte Goten. „Und meistens hast du mich nachts aus dem Bett geworfen.“ „Ich träume sehr lebhaft.“ „Und beim Training hast du mir oft ein Bein gestellt.“ „Das war nie Absicht! Aber nun zu dir! Äh... hmm...“ „Jaha, ich habe mich immer vorbildlich benommen!“ „Klar doch! Du hast mir jeden zweiten Morgen Eiswürfel ins Bett gekippt!“ „Weil du nicht aufwachen wolltest.“ Trunks schmiegte sich enger an Son Goten. „Schade, dass wir nicht für immer zusammenblieben können.“, meinte der Ältere. „Wie meinst du das?“, fragte Son Goten verwirrt. „Ich meine, dass sich unsere Wege in ein paar Jahren trennen werden. Wahrscheinlich muss ich die CC übernehmen und du findest ne Frau und gehst ins Ausland... Dann werden wir uns wohl nur noch einmal im Jahr sehen.“, erklärte der Lilahaarige. ‚Ich und ne Frau finden, klar doch!’, dachte Son Goten ironisch. „Du willst mich wirklich dein ganzes Leben ertragen? Nicht irgendwie eigenständig werden?“, fragte er nach. „Ich werde die CC übernehmen müssen, dann bin ich nicht eigenständig. Und dich habe ich gerne, deswegen ertrage ich dich nicht, wie du es nennst, sondern... sondern... mir fällt kein