Fanfic: Mehr als nur Freunde (2)

in die Augen, da auch er zur gleichen Zeit den Kopf gehoben hatte. Nun war es an Ranma rot zu werden. Gerade wollte er anfangen zu reden, als Akane in leicht mit den Fingerspitzen anstieß und neckisch zu ihm sagte: „Hast dir wohl Sorgen um mich gemacht.“ Lächelnd sah sie ihn an, doch schnell verschwand dieses wieder. Ranma stand auf und sagte nur mit leiser Stimme: „Das macht man unter Freunden doch so.“
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Ohne ein weiteres Wort verließ er das Zimmer und Akane blickte ihm traurig hinterher. Wieso taten ihr diese Worte nur so weh? Ranma und sie waren doch zu Freunden geworden und da konnte doch eigentlich nicht mehr sein? Nachdenklich schaute sie aus dem Fenster hinaus. Ungewollt schwankten ihre Gedanken wieder in Richtung Ranma. Immer wieder fragte sie sich, warum sie sich so wohl in seiner Nähe fühlte, warum es sie immer so sauer machte, wenn einen seiner anderen Verlobten bei ihm war und vor allem, warum sie immer so traurig wurde, wenn er sie beleidigte. Insgeheim wusste Akane die Antwort darauf schon. Es konnte nicht nur eine einfache Freundschaft sein, aber war es wirklich Liebe? Entschlossen schüttelte Akane den Kopf. Sie würde doch nicht in so einen Trottel wie Ranma verliebt sein. Dennoch erschien bei dem Gedanken an ihn ein liebevolles Lächeln auf ihrem Gesicht.
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Schon am nächsten Tag machte sich die ganze Familie wieder auf den Weg nach Hause. Das lange Wochenende war vorüber und Akane und Ranma mussten wieder zur Schule gehen. Mit dicken Winterjacken bekleidet stapften sie durch den Schnee. Akane lief ein kleines Stückchen vor Ranma und versuchte sich zu beeilen, da sie mal wieder zu spät waren. Allerdings war das bei den hohen Schneemengen gar nicht so einfach und zu allem Überfluss wurde Akane auf einmal auch noch von Ranma beworfen. Wütend drehte sie sich um und bekam gleich noch einen Ladung voll Schnee ab. Ranma hielt sich vor lachend den Bauch und sah grinsend zu ihr herüber. „In dieser Schneejacke siehst du echt fett aus!“ Nun schien es als würden Blitze aus Akanes Augen austreten. „Ranma, du bist ja so ein Trottel!“ Doch Ranma streckte ihr nur die Zunge heraus. „Macho-Weib, Macho-Weib!“ Sauer griff sich Akane eine Handvoll Schnee und formte sie zu einem Schneeball. Mit voller wucht schleuderte sie diese Ranma ins Gesicht und drehte sich beleidigt um. Ranma hingegen lag nun mit einem roten Abdruck im Gesicht auf dem Boden und stöhnte vor sich hin.
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Zu Ranmas Glück hatte auch der Lehrer Verspätung und musste sich so keine Standpauke anhören. Da der Schneesturm immer heftiger wurde, hatten die Schüler schon früh Schluss und machten sich glücklich auf den Weg nach Hause.
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Immer noch wütend auf Ranma lief Akane ein Stückchen weiter vorne und war so die erste von den beiden, die Ryoga erblickte. Erstaunt blieb sie stehen und blickte die Person vor ihr genauer. Ryoga stand regungslos auf der Stelle. Er war über und über von Schnee bedeckt und nur noch seinen Augen waren zu sehen. Verwundert ging Akane um ihn herum und erkannte ihn erst, als sie ihm genau in die Augen blickte. „Ryoga??? Bist du das etwa?“ Da keine Regung von Ryoga zu vernehmen war, wollte sich Akane gerade daran machen ihn vorsichtig aus dem Schnee zu befreien, als sie auf einmal einen lauten Schrei vernahm. Akane drehte sich erschreckt um und sah Ranma, wie er mit einem großen Sprung auf Ryoga loseilte. Ohne das Akane etwas dagegen hätte tun können, trat Ranma Ryoga wahrscheinlich genau in den Magen. Stöhnend fiel Ryoga zu Boden. Fassungslos schaute Akane Ranma an. „Was sollte das denn Ranma, hast du nicht gesehen, dass er eingefroren war?“ Doch Ranma zuckte nur mit den Schultern und sagte gelassen: „Ich hab ihn doch nur von dem Schnee befreit.“ Wütend schaute Akane Ranma ins Gesicht, doch sie drehte sich um ohne noch etwas zu sagen. Besorgt beugte sie sich hinunter zu Ryoga, half ihm hoch und zog ihn an der Hand bis zu sich nach Hause.
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Schmollend blickte Ranma den beiden hinterher. Warum hatte er das nur gemacht? Warum verspürte er nur so einen ungeheure Wut auf Ryoga? Und warum um Himmelswillen machte es ihn so sauer, dass Akane jetzt mit Ryoga weggegangen war? Ranma wusste keine Antwort darauf und wollte sich auch nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen, schließlich war Akane ein blödes Macho-Weib …, oder vielleicht doch nicht?
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Ja, dann hör ich mal wieder auf und hoffe, dass euch der Teil gefallen hat. Würd mich wie immer über viele viele Kommis freuen.
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Ich wünsch euch noch allen ein wunderbares Weihnachtsfest und alles alles liebe.
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Hab euch alle lieb,
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Kiss @ all,
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euer Bulmablümchen
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