Fanfic: Königliche NERVen Episode 13 (Shonen ai)

Kragen und zog ihn zu sich hoch. Lenia war ziemlich überrascht. Für sie sah es so aus, als wenn Goten Trunks aus dem Nichts gezogen hätte. Der Lilahaarige war wieder halbwegs wach. „War der Film gut?“, fragte er leise. „Blödmann.“, zischte Goten als Antwort. „Was macht der denn hier?“, fragte Lenia. „Rumstehen.“ „Das sehe ich auch.“ „Glaubst du, ich trau mich alleine her? Du weißt doch, dass ich ein unendlicher Schisshase bin!“ „Mindestens so groß wie ich, aber ich bin wohl noch schlimmer. Ich habe meinem Bruder Geld gegeben, damit er mitkommt.“ Goten und Lenia grinsten sich an. Trunks gefiel das nicht, zudem hielt er Lenia für eine falsche Schlange. Er schnappte sich Goten am Handgelenk und zog ihn raus. Lenia wackelte hinterher. „Was will die von dir?“, fragte Trunks leise. „Mit mir ausgehen.“, antwortete der Schwarzhaarige, „Hast du ne Ausrede?“ „Kennt sie deine Mutter?“ „Nein.“ „Dann habe ich keine.“ Trunks lies Goten los und bahnte sich einen Weg durch die Leute in der Eingangshalle. Draußen angekommen, bemerkte Trunks eine ihm unbekannte Aura einer relativ starken Kriegers. Er bleib stehen. „Son Goten?“, fragte Lenia. „Hm?“ „Wieso hast du denn keine Zeit?“ „Ich muss noch Hausaufgaben machen.“ „Ich kann dir dabei helfen, dann sind sie schneller fertig.“ Das war Gotens einzige Ausrede gewesen. Wie konnte er sie höflich abschütteln? Ihm fiel einfach nichts ein, unhöfliches Abschütteln war nicht seine Art und einfach sagen, dass er nichts mit Frauen anfangen konnte, kam absolut nicht in Frage. Außerdem würde dann Trunks vor ihm Angst haben. „Bitte, Lenia, ich habe wirklich keine Zeit.“, versuchte er es. Hilfesuchend schaute er zu Trunks, aber zu seiner Verwunderung schaute dieser grimmig die Gegend ab. „Was ist, Trunks?“, fragte er. Keine Antwort. Dafür etwas von Lenia: „Ach, so ist das! Trunks bezahlt dich ja dafür, dass du ihm vortäuschst, sein Freund zu sein! Sorry, das hatte ich vergessen! Bitte sei mir nicht böse.“ Das war zu viel für Goten. Er schaute sie mit seinem finstersten Blick an, finsterer, als der mit dem er Buu damals angeschaut hatte. Zudem baute er sich unwissend noch etwas vor ihr auf, sodass er besonders bedrohlich wirkte. „Ähähähä! So meinte ich das doch nicht Goten! Man kann über alles diskutieren!“, stotterte sie ängstlich. „Mir ist egal, wie ihr über Trunks denkt! Du und deine Freunde! Aber ich denke anders über ihn! Und das solltet ihr endlich respektieren! Auch du! Ich bin nicht käuflich, verstanden?!“, Son Goten war zum Schluss ziemlich laut geworden, sodass er Trunks damit aus seiner Wachsamkeit riss. „Hey, reg dich ab, Goten. Ist doch nur ne Tussi.“, sagte er zu seinem Freund und zog ihn mit sich davon. „Nur ne Tussi? Du tickst nicht richtig! Ich bin die Beliebteste aus der ganzen Schule!“, rief Lenia ihnen hinterher. „Klar! Dann bin ich James Bond!“, rief Trunks nach ihr und zeigte ihr nen Vogel. „Ooooh, Prinz Trunks, ihr habt mich vor ihr gerettet! Ich bin euch zu tausend Dank verpflichtet! Sagt mir, was ich für euch tun kann, mein Held!“, flötete Goten und klammerte sich dabei um Trunks Oberarm. „Du führst dich auf wie so ein altertümliches Mädchen, welches vor nem Drachen gerettet wurde.“, sagte der Besitzer. „Ist es denn nicht so?“ „Sie ist ein total bescheuerter Mensch und kein Drache. Sie kann auch keine Wünsche erfüllen wie der praktische Shenlong. Und du bist kein Mädchen! Oder habe ich da was übersehen?“, fragte der Lilahaarige. ‘Scheiße, er meint doch nicht etwa, dass er weiß, dass ich... Ach, Unsinn! Meineswissens benehme ich mich 100%ig normal! Son Goten, schlag dir das aus dem Kopf, der Typ kann mit dir fusionieren, aber nicht wie du denken!’, dachte Goten. „Eigentlich bin ich männlich, außer bei meinen Zeichnungen am Heftrand, da bekomme ich es einfach nicht hin, dass ich wie ein Junge aussehe.“, gab Goten Auskunft. „Bist doch selber Schuld, wenn du auch noch Oberweite dazuzeichnest!“ „Das sollen Muskeln sein!“ „Dafür sind das aber reichlich viele! Und so punktuell...“ „Ich bin eben nicht der beste Zeichner!“ Son Goten lies Trunks Arm los und verschränkte seine Arme demonstrativ vor der Brust. „Bitte, wenn du willst, dass ich ein Mädchen bin, denk es dir. Aber ich lasse mich bestimmt nicht umwandeln!“, legte er fest. „Eigentlich gefällst du mir ganz gut so...“ „Aber?“ „Aber deine Frisur sieht letzter Zeit etwas wirr aus.“ „Ich lasse meine Haare wachsen!“ Sie gingen die Gehstraße entlang. Plötzlich legte sich eine Hand auf Trunks Schulter. Er zuckte zusammen, damit hatte er nicht gerechnet. Schnell fuhr er herum und sah der Person hinter ihm verwirrt in die Augen. Es war ein erwachsener Mann, der einige Ähnlichkeiten mit Son Goku, bzw. Son Goten aufwies, allerdings einen boshafteren Blick hatte und furchtbar lange Haare, die zu ziemlich vielen Seiten abstanden. „Hallo.“, sagte er zu Trunks. „Äh... Hallo...“, erwiderte der Halbsaiyan leise. „Trunks, spürst du seine Aura?“, flüsterte Goten, der den Mann auch bemerkt hatte. Trunks nickte. „Ihr scheint ziemlich stark zu sein, eurer Kampfkraft zufolge. Hat fast meinen Scouter gesprengt. Ich schließe daraus, dass ihr wisst, wo Kakarott, oder wie er hier genannt wird, Son Goku, ist. Führt mich hin!“, befahl der Typ. „Kommt nix nach, erst mal sagen Sie uns, wer Sie überhaupt sind und dann können wir weiterreden.“, beschloss Son Goten. „Das geht euch nichts an. Ich will nur wissen, wo Kakarott ist!“, legte der Fremde fest. „Ohne Identität geht hier gar nix! Ich sage dir erst, wo er ist, wenn du mir auch sagst, wer du bist! Schließlich ist er mein Vater!“, ging Goten gegenan. „Er ist dein Vater? ... Dann bist du mein Neffe, lass dich knuddeln!!!“, freute sich der Mann und drückte Son Goten stürmisch an sich. Trunks guckte verwirrt. „Gnn... äh... könnten Sie mich bitte wieder loslassen? Ich habe es nicht so gerne, wenn mich fremde Leute umarmen.“, meinte Goten und versuchte seinen Onkel von sich zu drücken. Gelang ihm auch. „Wie sollen wir dich nennen?“, fragte Trunks. „Wer ist der Typ?“, wollte Gotens Onkel von seinem Neffen wissen. „Er ist der Sohn von Vegeta, Trunks!“, war die Antwort. „Aha... Ich bin Radditz.“ „Und ich bin Son Goten.“ Die Schwarzhaarigen grinsten sich an, Trunks jedoch war Radditz nicht geheuer. Jetzt erst bemerkte er, dass ein Heiligenschein über ihm schwebte. „Hey, du bist ja tot!“, sprach Trunks den Langhaarigen an. „Och ja... passiert eben ab und an mal, dass das Leben zuende ist. Und ich muss gestehen, ich habe den Tod verdient. Aber dieser blöde Herr des Jenseits hat mich ins Paradies geschickt, weil er mich ärgern wollte!!! Wisst ihr, wie ätzend es ist, jeden Tag Blumen zu schnüffeln und Tee zu trinken?“ Radditz verzog angewidert das Gesicht. „Allerdings hat das einen halbwegs guten Kerl aus mir gemacht. Tschuldigung, wer warst du noch mal?“, fragte er Trunks. Dieser war leicht angeNERVt. „Ich bin der Sohn von Prinz Vegeta! Somit bin ich Prinz Trunks und du hast mir zu gehorchen!“, regte der Lilahaarige sich auf. „Seit wann bestehst du denn auf deinen Titel?“, fragte Goten seinen Freund. „Seitdem mir dein Onkel auf die NERVen geht.“, kam als Antwort. „Na dann, Prinz Trunks, auf wiedersehen. Ich geh jetzt mit Son Goten zu Kakarott. Grüß deinen Vater von mir.“ „Er kommt mit.“ „Wieso?“ „Weil... keine Ahnung, jedenfalls macht er das immer.“ „Genau!“, setzte Trunks dazu. Somit gingen die 3 Saiyans (ob ganz oder halb spielt hier keine Rolle) zu einem Platz, wo sie ungesehen abfliegen konnten und nahmen Kurs auf das Haus der Sons.
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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;
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Fortsetzung folgt...