Fanfic: Ende einer Verlobung

+Wo die wohl herkommen?+ ihr fiel etwas ein. Hastig sah sie sich in ihrem Bücherregal um, doch es wie vom Boden verschluckt. Suchend sah sie sich auch in ihrem Zimmer um. Dort war es, es lag auf ihrem Nachttisch. Schnell überflog sie das Inhaltsverzeichnis des Buches und schlug die Seite auf. Dort stand es. Sie erschrak. Von wem konnten sie bloß sein? Kuno lauert ihr nur in der schule auf genauso wie die anderen Jungs. Ranma? Das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie sah auf, das Buch das auf ihren Beinen lag. Seine Überschrift „Die Sprache der Blumen“ strahlte ihr entgegen. Wieder sah sie auf die Veilchen, die ihren Schreibtisch zierten, stand auf und nahm sie in die Hand. „Sie bedeuten: Ich liebe dich heimlich“, murmelte sie vor sich hin, „von wem die wohl sind?“ Sie stieg die Treppe runter und setzte sich an ihren Platz. Ranma war, zu ihrem erstaunen, schon wach und stopfte sein Essen in sich hinein. Immer wieder sah er sie kurz von Seite an, bevor er sich wieder ganz einer seiner Lieblingsbeschäftigungen widmete: essen. Dann stand er auf und sah den Vater seiner Verlobten an. „Was gibt es denn, Ranma?“, meinte dieser, als er (mal) von seiner Zeitung aufblickte. „Ich wollte sie bitten-“, er stockte, „die Verlobung zwischen mir und Akane zu beenden.“ Er sah Akane an. Die fütterte uninteressiert ihr Ferkel. Doch keiner merkte wie weh er ihr damit tat. P-Chan strahlte sie an, es hatte ja auch allen Grund dazu, endlich war Akane nicht mehr mit Ranma verlobt. Soun war den Tränen nahe: „Warum denn? Warum willst du nicht mehr mit Akane verlobt sein?“ Genma sah seinen Sohn an und lachte. Bald kringelte er sich vor Lachen auf dem Boden. Die anderen sahen nur schweigend zu. Genma setzte sich wieder aufrecht hin und beruhigte sich. Dann meinte er: „kann es sein, dass du in Akane verliebt bist?“ Akane sah Ranma an. +könnten die Blumen nicht doch von Ranma sein?+ ihr verlobter sah seinen Vater böse an. „Wie- wie kommst du denn darauf?! Ich und dieses Machoweib? Niemals!“ Akane sah auf ihr Ferkel. Eine Träne suchte sich ihren Weg. P-Chan sah erst sie dann böse Ranma an. Er zerkratzte Ranma sein Gesicht. „P-Chan lass das!“, schimpfte Akane, „Ranma hat nichts getan.“ Verwundert sahen Ranma und P-Chan sie an. Seit wann beschützte sie Ranma? „Was ist?“, fragte Akane verunsichert. „Nichts“, gab Ranma als Antwort. Auch P-Chan schüttelte den Kopf. Verwirrt sah sie die beiden an. „Seit wann seid ihr einer Meinung?“
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