Fanfic: Königliche NERVen Episode 14 (Shonen ai)

Alles geschah in ca. 1 Sekunde. Jetzt erste registrierte Trunks, was überhaupt geschah, doch bevor er überhaupt etwas tun konnte, hatte Goten sich schon wieder von ihm getrennt und schaute ihn durchdringlich an. „Würdest DU mich auch besitzen wollen?“, fragte der Jüngere. Trunks Herz fing an, schneller zu schlagen. Was sollte er auf so eine Frage antworten? Wusste er selber überhaupt die Antwort? Es gab eine, dem war er sich bewusst. Dabei dachte er an seinen fast-ersten-Kuss mit Goten. Ihm fiel plötzlich auf, dass die Frage nicht eindeutig war. Es könnte sein, dass Goten mit dem Wort „besitzen“ die Bedeutung seines letzten Satzes verbindet, er könnte allerdings auch eine neue Bedeutung zugeordnet haben. „Ich besitze dich doch schon.“, war Trunks Antwort. Er selber ordnete dem Wort „besitzen“ nun Freundschaft zu und hoffte, dass Goten dieses auch so auffassen würde. „Ich glaube, das interpretierst du falsch. Ich meine, würdest du eine Beziehung mit mir haben wollen?“, verdeutlichte sich der Jüngere. Trunks lief rot an. Er wusste einfach nicht, was er darauf sagen sollte, dennoch versuchte er es: „Ähm, also... ich weiß nicht... mein Vater würde mich umbringen. Ich weiß zwar nicht, wie er über eine Beziehung zwischen Jungen denkt, aber ich weiß, dass er immer im Hinterkopf hat, dass du Gokus Sohn bist...“ „Es geht hier nicht um Vegeta! Es geht um dich!“, erinnerte ihn Goten. Trunks schaute ernst und antwortete: „Ja.“ Der Schwarzhaarige schaute mehr als überrascht. „Was?“, fragte er nach. „JA!“ „... Wenn ich nicht schon liegen würde, würde ich jetzt umfallen.“ „War die Frage überhaupt ernst gemeint?“ „Eigentlich schon. Ich hatte nur ne andere Antwort erwartet.“ „Und welche?“ „Keine. Oder du redest so lange auf mir rum, bis ich nicht mehr weiß, dass überhaupt eine Frage existiert.“ Goten grinste. „Und du?“, fragte Trunks, „Würdest du mit mir ne Beziehung haben wollen?“ „Naja, du bist mein bester Freund und ich bin schwul, alles klar?“ Trunks schaute blöd. „Allerdings heißt das nicht, dass ich die ganze Zeit in dich verknallt war oder so etwas!“, hing Goten noch ran. „Aha, dann haben dich die Mädchen unnötig genervt...“, murmelte Trunks. „Könnte man so sagen.“, bestätigte Goten. „Wollen wir?“ „Was?“ „Eine Beziehung anfangen?“ „Nur, wenn du wirklich willst und dir auch vorstellen könntest, den Rest deinen Lebens ebenfalls mit mir zu verbringen.“ „Immer doch!“ Trunks beugte sich nun von alleine zu Goten runter und küsste ihn. Dieser schlang seine Arme um den Hals seines Freundes, gab sich ganz diesem Gefühl hin und machte mit. Plötzlich hörten sie die Tür des G-Raums zischen und Vegetas Stimme darauf folgend. In panischer Angst rollte Trunks seitlich von Goten runter und schaute auf dem Rücken liegend nach oben, zur Tür. „Der Blödmann Radditz hat sich kein Bisschen verändert, seitdem... was ist denn hier los? Doppel KO?“, fragte Vegeta, der zuerst mit Bulma, die draußen stand, geredet hatte. Panisch und mit irrem Herzklopfen richteten sich die Kleinen auf. „Papa, ähm... bitte sei nicht böse...“, stammelte Trunks. „Wieso? Weil du deine Deckung vernachlässigt hast?“, fragte Vegeta. „Hö?“, machte der Lilahaarige. Scheinbar hatte Vegeta nicht in den G-Raum geschaut, als er die Tür geöffnet hatte. Oder er beherrschte sich und würde Trunks auseinandernehmen, wenn sie alleine sind, damit Bulma nichts mitbekommt. Diese stand am Anfang der Treppe zum Raumschiff und schaute zur Tür hinauf. „Wir gehen dann mal.“, verabschiedete sich Trunks und schob sich vertuschend grinsend in Richtung Ausgang. Goten folgte ihm. „Du hast doch was ausgefressen!“, bemerkte Vegeta. „Ich? Ach was, ich doch nicht! Wie könnte ich? Wenn, würde ich doch verdächtig aussehen!“, redete Trunks. „Genau das tust du ja! Aber ganz ruhig, mein Sohn, ich weiß, was es ist. Das kann doch jedem mal passieren. Mir natürlich nicht, ich bin der Prinz der Saiyajin, aber jedem herkömmlichen Geschöpf kann es ab und an mal passieren, dass es gegen einen Gegner verliert oder wie in deinem Fall ein Doppel KO produziert.“, versuchte Vegeta sein Verständnis zu übermitteln. „Danke, Papa.“ „Bitte, mein Sohn.“ Der ältere Halbsaiyan verlies fluchtartig das Raumschiff, gefolgt vom anderen Halbsaiyan und verschanzte sich im Wohnzimmer. „Das war knapp!“, keuchte Goten. „Aber echt! Danke, Dende für diese Verschonung!“, sagte Trunks.
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Im Himmel: „Hatschi!!! Hatschi!!!“, nieste Dende und putzte sich wieder die Nase. „Hatschi!!!“ „Ihr haben Schnupfen?“, erkundigte sich Popo. „Nein, Trunks bedankt sich gerade bei mir, HATSCHI!!!“, antwortete der Grünling. „Ach so.“, murmelte Popo und holte seinem Meister mehr Taschentücher.
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„Mama, wo sind das Stativ, das Lexikon, der große Atlas, ein weißes Bettlaken, sowie ein schwarzes und ein grünes? Ach ja, den Scheinwerfer für drinnen bräuchte ich auch noch. Am besten gleich zwei.“, fragte Trunks seine Mutter. „Was willst du denn mit dem Krempel?“, erkundigte sich Bulma. „Fotos machen.“, kam als Antwort. „Und wozu die Bücher? Um Goten KO zu schlagen?“ „Nein, der hat sich im Vorgarten vergraben, der macht nicht mit.“ „Bettlaken sind im Schlafzimmer, Bücher sind auf dem Dachboden, Scheinwerfer sind in der Werkstatt, Stativ hat Vegeta verschleppt. Noch Fragen? Oder darf ich fragen?“ „Keine Fragen. Danke, Mama!“ Trunks wollte weggehen, Bulma hielt ihn am Ärmel fest. „Was willst du fotografieren?“, fragte sie mit einem richtendem Mutterausdruck. „Äh... Lego... nichts weiter...“ „Du spielst noch mit Lego?“ „Könnte man so sagen... Aber ich nehme den PC noch dazu.“ „Also Du baust den PC ins Lego ein?“ „Nein, ich mache Brickfilme.“ Bulma lies ihren Sohn los, auch wenn sie nicht wusste, was Brickfilme überhaupt sind.
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[Anh.d.Autors: Lego Brickfilme sind kleine Filme, wo Legofiguren und Umgebungen die Hauptrolle Spielen. Sie werden Bildchen für Bildchen aufgenommen, 12 Bilder pro Sekunde, da aber von jedem Bild 2, weil es sonst ruckelig werden würde. Normal nimmt man die mit einer Videokamera auf, aber Fotoapparat geht auch, wenn es eine Digitalkamera ist. Weitere Infos unter www.brickfilms.com]
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Trunks hatte die Bücher und die Bettlaken übereinandergestapelt und trug sie nun vor sich rum. Er kam gerade in sein Zimmer. „Ich verstehe das immer noch nicht! Du bist 15 Jahre alt! Wie kann man da noch mit Lego spielen? Wie kann man das überhaupt?“, fragte Goten, der ratlos vor ein paar Legoplatten hockte, worauf Trunks ganze Welten aufgebaut hatte. Er betrachtete den Haufen Plastik skeptisch. „Wem das nicht im Blut liegt, der hat selber Schuld! Halt mal.“ Trunks gab die Sachen zu Son Goten. Dann räumte er eine seiner Wände frei, befestigte ein dickes Seil zwischen seinem Schreibtisch und dem Schrank, der nicht weit entfernt stand und schmiss die Bettlaken rüber, dass sie seltsam runterhingen. Davor stapelte er die Bücher auf und setzte sein Lego-Kunstwerk rauf. „Morgen liegst du beim nächstbesten Psychiater auf dem Sofa!“, drohte Goten seinem Freund. Trunks grinste und sprintete nach draußen, um die Scheinwerfer und das Stativ zu suchen. Genau da klingelte die Tür. Trunks machte sie natürlich nicht auf, sondern lies Bulma ihre alten Knochen hinbewegen. Sie öffnete die Tür und hob eine Augenbraue, als sie sah wer da vor der Tür stand. Es war Lenia. Sie und Bulma kannten sich nicht, also dachte Bulma automatisch, dass es die heimliche Freundin von Trunks sei. „Hallo!“, begrüßte Lenia die Blauhaarige freundlich. „Hallo. Suchst du Trunks?“ „Nein, ich suche Son Goten. Ist er zufällig hier? Seine Mutter sagte es jedenfalls.“ „Äh, ja.“ Bulma drehte sich um und rief: „Goten, Besuch für dich!“ Ein paar Sekunden später kam dieser auch schon um die Ecke.
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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;
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Fortsetzung folgt...