Fanfic: Ein neuer Verlobter II

Chapter: Ein neuer Verlobter II

Ein neuer Verlobter II
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NIHAO ihr Lieben,
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Als allererstes wünsche ich euch allen ein wunderschönes neues Jahr und alles, alles Liebe. Ich hoffe ihr werdet weiterhin so viele schöne Geschichten schreiben!!!!
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Danke noch mal für die Kommentare und da möchte ich auch besonders Firebird ansprechen, weil der ja sooo was Liebes geschrieben hat. Ich könnt dich knuddeln!!
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Geschockt blickte Akane Yasuo an. Sie hatte jedes Wort ihres Vaters verstanden, jedoch verstand sie die Welt nicht mehr. Ohne lange zu überlegen, ging sie auf Ranma zu, klammerte sich verschüchtert an seinen Arm und sagte: „Aber ich habe doch schon einen Verlobten!“
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Verwundert blickte Ranma auf Akane herab und sah dann wieder wütend zu Yasuo. Konnte es wirklich sein? Akane hatte zwei Verlobte? Das kann ja nur irgendein Missverständnis sein...
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Schon wieder schaute er hinunter zu Akane, welche sich immer noch an seinen Arm klammerte. Irgendwie war es ein schönes Gefühl, aber … so ungewohnt. Grinsend schob Ranma die erstaunte Akane von sich weg und sagte neckisch: „Na nu, heute so zutraulich??“ Nun funkelte Akane ihn sauer an, wusste aber nicht was sie sagen sollte. Wütend drehte sie sich um und schritt auf Yasuo zu. Dieser streckte ihr seine große Hand entgegen, doch Akane ignorierte sie. Stattdessen zog sie ihren Vater hinter Yasuos Rücken hervor. Dieser hob zugleich abwehrend die Hände und säuselte Akane zu: „Akane, Schätzchen, sei bitte nicht böse … es war ein Versprechen.“ Entsetzt schaute Akane ihren Vater an. „Wie kannst du so was nur versprechen??“ Soun fing sich wieder und sagte dann mit einer etwas ruhigeren Stimme: „Es war deinen Mutter, die das beschlossen hat, ich habe nichts damit zu tun.“ Erstaunt blickte Akane ihren Vater an. Sie flüsterte nur kurz: „Ach so“, und ging langsam aus dem Dojo.
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Lächelnd blickte Yasuo ihr hinterher und schaute dann herüber zu Ranma. Dieser lehnte mittlerweile an der Wand und hatte die Arme vor dem Bauch verschränkt. Lässig schlenderte Yasuo zu ihm hinüber und sah ihn von oben bis oben an. Dann sagte er mit hochmütiger Stimme: „Du bist also Akanes Verlobter.“ Irgendetwas an Yasuos Art störte Ranma gewaltig, denn Zorn stieg in ihm auf und er antwortete: „Ja, ich bin Ranma, der Erbe der Kampfschule Schlägereien aller Art und Akanes zukünftiger Ehemann!!“
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Lachend sah Yasuo ihn an und sagte, während er Ranma den Rücken zudrehte: „Das werden wir ja noch sehen!“ Empört stellte Ranma sich hin und ballte die Fäuste, als Yasuo sich zwinkernd umdrehte: „Akane ist süß, sie gefällt mir!“
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Sprachlos blickte Ranma ihm hinterher. „Akane ist süß“ murmelte er und ging nachdenklich hinaus in den Garten. Er ging langsam hinüber zum See und warf wütend einen Stein ins Wasser. War er etwa eifersüchtig? Auf einmal hörte Ranma ein leises Geräusch und blickte sich um. Er entdeckte Akane, wie sie aus ihrem Fenster sah. Ihre Blicke trafen sich und sie schauten einander an, so wie sie es noch nie getan hatte. Sie wichen ihren Blicken nicht aus, sondern sahen sich genau in die Augen. Ein leichtes Kribbeln bildete sich in Ranmas Magen … sie konnte wirklich süß aussehen.
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Am nächsten Morgen stand Akane träge auf. Sie hatte in der Nacht kaum geschlafen, weil sie über die neue Verlobung nachgedacht hatte. Sie konnte so was doch nicht einfach auf sich sitzen lassen, aber wenn es der Wille ihrer Mutter war … dagegen wollte sie sich nicht auflehnen. Aber was würde denn jetzt nur aus Ranma werden, sie hatte sich ja schließlich schon langsam an den Gedanken gewöhnt mit ihm verlobt zu sein und die Kampfschule zu übernehmen und wenn sie ganz ehrlich zu sich war, dann wollte sie auch gar keinen anderen mehr.
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Seufzend zog Akane ihre Schuluniform an und ging mit schleppenden Schritten ins Wohnzimmer. Das erste was sie erblickte war das fröhliche Gesicht von Kasumi, die sie auch gleich darum bat Ranma zu wecken. Da Akane ohne zu mucksen wieder umdrehte und in Ranmas Zimmer ging, blickten ihr alle mit großen Augen hinterher. Akane hatte jedoch einfach nur keine Lust auf den alltäglichen morgendlichen Stress, da sie mit der neuen Verlobung schon genug zu tun hatte und so ging sie ruhig in Ranmas Zimmer herein und verschwendete noch nicht einmal einen Gedanken daran einen Eimer Wasser über ihn zu kippen. Stattdessen kniete sie sich neben Ranma, welcher noch friedlich schlief, und rüttelte ihn sanft an der Schulter. Ranma grunzte einmal auf und drehte sich um, so dass Akane nun in sein Gesicht schauen konnte. Noch einmal rüttelte sie an seiner Schulter, doch diesmal zeigte Ranma rein gar keine Regung. Wütend zog Akane die Stirn in Falten. Warum musste dieser Trottel auch nur so einen festen Schlaf haben?? Grübelnd überlegte Akane wie sie Ranma wecken könnte, da sie aber keinen Lust hatte ihn gewaltsam aus dem bett zu befördern, musste sie sich wohl oder übel was anderes einfallen lassen. Noch einmal versuchte Akane Ranma zu wecken, indem sie an seiner Schulter rüttelte, doch langsam gab sie die Hoffnung auf, dass diese Methode helfen würde.
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Nachdenklich blickte sie in das Gesicht von Ranma und verspürte auf einmal das Verlangen ihn zu küssen. Sauer über sich selber versuchte sie den Gedanken wieder zu verdrängen, doch er blieb felsenfest in ihrem Kopf sitzen. Unsicher schaute Akane sich um und beugte sich dann langsam hinunter zu Ranma und küsste ihn leicht auf die Wange. Sie blickte in noch einmal lächelnd an, verschwand dann aber schnell wieder aus dem Zimmer, als sie merkte wie Ranma verschlafen mit den Augen blinzelte.
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Müde fing Ranma an sich zu strecken und setzte sich gähnend aufrecht hin. Ihm war als ob er Akane gesehen hätte, wie sie sich lächelnd über ihn beugte und ihn geküsst hat, aber das konnte ja wohl nur ein Traum gewesen sein. Aber wie war er denn dann nur aufgewacht? Suchend blickte er sich im Zimmer um, doch nirgendwo war einen Person zu sehen. Verwundert rieb Ranma sich in den Augen. Wie konnte es denn nur angehen, dass er von Akane geträumt hat, wie sie ihn küsst, wenn er doch gerade erst davon geträumt hat, der stärkst Kämpfer der Welt zu sein? Irgendwas passte da nicht zusammen, aber träge wie Ranma war, machte er sich keinen weiteren Gedanken darum und stand auf.
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Als Ranma ins Wohnzimmer eintrat, waren schon alle um den Tisch versammelt und aßen vergnügt ihr Frühstück. Da auch Ranma einen großen Heißhunger hatte, setzte er sich sofort an seinen gewohnten Platz neben Akane und begann wie ein Verrückter sein Frühstück zu sich zu nehmen. Er stoppte erst, als kein einziges Reiskorn mehr in seiner Schüssel zu finden war und so setzte er die Schüssel ab und wollte sich schon Nachschub nehmen, als sein Blick auf Yasuo fiel, der gerade den Raum betrat. Ranma Gesicht verfinsterte sich, da er bis zum jetzigen Moment den neuen Verlobten von Akane vollständig vergessen hatte. Lächelnd schritt Yasuo auf den Tisch zu und verbeugte sich vor der Familie, wobei er einen guten Morgen wünschte. Daraufhin ging er auf Akane zu und nahm ihre Hand. Dann gab er der verdutzten Akane einen leichten Handkuss und sah sie schmunzelnd an.
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Nach einem Moment des Schocks, gewann Akane ihre Fassung wieder und zückte ihren Holzhammer. Mit einem einzigen Schlag beförderte sie Yasuo hinaus in den garten und setzte sich kochend vor Wut wieder auf ihren Platz. Wie konnte es dieser Typ nur wagen, sie zu küssen?
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Nach einer Weile kam Yasuo wieder in das Wohnzimmer herein und sah Akane lächelnd entgegen. „Du bist wohl ein richtiger kleiner Wildfang, so was mag ich.“ Sprachlos sah Akane ihn an, stand dann auf und schnappte ihre Schultasche. Nachdem Akane Yasuo noch einen bitterbösen Blick zugeworfen hatte, nahm sie Ranma an der Hand und schliff ihn mit nach draußen.
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Während Akane schmollend vor sich auf den Boden stierte und langsam ihren Weg ging, sah Ranma vom Zaun aus belustigt auf sie herunter. Mit einem riesigen Grinsen sprang er plötzlich Akane vor die Füße und kniete sich hin. Er schnappte sich Akanes Hand und drückte einen Kuss darauf, während er sagte: „Ich mag Wildfänge wie dich!“
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Wütend entriss Akane Ranma ihre Hand und gab ihm einen schallende Ohrfeige. „Ich weiß nicht was daran lustig sein soll!“ schrie sie Ranma an und lief davon.
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Mit ausdruckslosen Augen schaute Ranma ihr hinterher. Er wusste auch nicht genau, warum er das gemacht hatte … als Yasuo es am Morgen getan hatte, war Eifersucht in ihm aufgestiegen und nun … nun machte er sich auch noch über Akane lustig. War es vielleicht, weil er sauer war, dass er so etwas noch nicht früher getan hatte, wollte er nicht auch einmal nett zu Akane sein??
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Als Akane und Ranma endlich wieder von der Schule nach Hause gehen konnte, liefen sie schweigend nebeneinander her. Akane war immer noch beleidigt und irgendwie machte es sie auch traurig, dass Ranma es anscheinend gar nicht störte, das sie jetzt auch mit Yasuo verlobt war. Seufzend blickte sie in den Himmel und beobachtete ein paar Vögel. Sie waren so frei und ganz ohne Sorgen, wie gern würde sie das auch einmal sein? Verwundert blieb Ranma stehen und ging wieder ein par Schritte zurück. Mit der einen Hand hatte er sich die Schultasche über die Schulter geworfen und mit der anderen versetzte er Akane nun einen kleinen Stupster auf die Nase. „Hey Macho-Weib, was ist denn los mit dir?“ Schulterzuckend ging Akane an ihm vorbei und sagte: „Warum interessiert es dich auf einmal was mit dir los ist, sonst interessiere ich dich doch auch nicht.“ Schnell lief Ranma wieder zu ihr hin und ging wieder neben ihr. Nachdenklich schaute er sie an und wollte gerade etwas sagen, als Akane ihm plötzlich den Mund zuhielt. „Du kannst dir