Fanfic: Ein neuer Verlobter V
Chapter: Ein neuer Verlobter V
Ein neuer Verlobter V
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Kon-nitchiwa!!!
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Erst einmal ein gaaanz liebes danke an alle die mir Kommis zum letzen teil geschrieben haben!!!!
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@ sweet_kayokchen: Ich warne dich schon mal vor, der wird noch viel widerlicher *g*
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@em2, Süsse, Ranma-Chan und Xevious: Es scheint ja so, als wollt ihr unbedingt ein Happy End, *überleg* vielleicht tu ich euch ja den Gefallen *zwinker*
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@ Littelchen: Knuddel zurück, schön, dass du wieder da bist!!
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@Moskito: Bitte nicht sterben, ich schreib auch ganz schell weiter
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Da Ranma mal wieder mit seinen Gedanken beschäftigt war, bemerkte er auch diesmal nicht, wie Yasuo ihm gehässige Blicke zuwarf. Wütend ballte er seine Hände zusammen und knirschte leise mit den Zähnen. Er hatte aber schon einen Plan wie er diese heimlich Liebe zwischen den beiden wieder zerstören konnte.
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Später am Abend trainierte Akane noch ein wenig im Dojo. Mit schnellen Bewegungen schlug sie auf eine Strohpuppe ein, die vor ihr an der Decke des Dojos befestigt war. Kleinen Schweißperlen liefen an Akanes Stirn herunter und sie fing schon an schwer zu atmen, aber all das störte sie nicht. Eine innere Ruhe hatte sich in ihr ausgebreitet. Lag es vielleicht daran, dass sie sich mit Ranma wieder gut verstand? Oder freute sie sich schon so sehr auf morgen? Akane wusste es nicht genau, doch der Gedanke an Ranma stärkte ihre innere Kraft und das machte sie glücklich.
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Auf einmal wurde Akane von hinten an die Schulter getippt und sie drehte sich erschreckt um. Keuchend stand sie nun vor Ranma, der sie lächelnd ansah. „Hast … hast du mich etwa beobachtete?“ fragte Akane völlig aus der Puste. Ein Glänzen erschien in Ranmas Augen und er nickte leicht mit dem Kopf. Misstrauisch ging er um sie herum und inspizierte jede Stelle ihres Körpers, die er erhaschen konnte. Danach sah er Akane wieder grinsend ins Gesicht. „Du bist wirklich gut geworden“ sagte er mit klaren Worten. Erstaunt blickte Akane ihn an und klopfte ihm dann mit einem schelmischen Grinsen auf die Schulter. „Das klang sogar überzeugend, ich hätte dir fast geglaubt … aber ich kenne dich ja, du würdest mir nie ein Kompliment machen.“
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Mit diesen Worten ging sie lachend aus dem Dojo und Ranma sah ihr mit großen Augen hinterher. „Sie ist wirklich niedlich“ sagte er leise zu sich selbst und setzte sich vor den Familienaltar. Nachdenklich schloss er die Augen und fing an ein wenig zu meditieren. Doch irgendwie konnte er sich nicht richtig konzentrieren. Immer wieder erschien das lachende Gesicht von Akane in seinem Sinn und sein herz machte ein paar Freudensprünge. Schließlich stand er kopfschüttelnd auf und ging in sein Zimmer. Heute würde er es wohl nicht mehr schaffen sich zu konzentrieren …
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Währenddessen lag Akane entspannt in der Badewanne und hatte immer noch ein Grinsen auf den Lippen. Sie dachte die ganze Zeit über an Ranma strahlende blaue Augen und an seine warme Stimme, als er ihr das Kompliment gemacht hatte. Insgeheim wusste sie, dass er es diesmal wirklich ernst gemeint hatte und das machte sie glücklich.
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Plötzlich hörte sie das Klacken der Tür und ein paar Schritte. Dann betrat einfach jemand ohne Vorwarnung den Baderaum und sah erstaunt auf Akane hinunter, wie sie in der Badewanne lag. Ärgerlich verzog Akane das Gesicht und zischte: „Yasuo, kannst du nicht jedenfalls anklopfen? Verschwinde hier.“ Mit einem schmierigen Lächeln blickte Yasuo sie an und kniete sich vor die Wanne. „Oh, Entschuldigung, ich wusste nicht, dass du hier drin warst.“ Mit großen Augen warf er gierige Blicke auf Akane, welche versuchte die wichtigsten Stellen ihres Körpers zu verdecken. Als Yasuo das sah, hob er verwundert die Augenbrauen und sagte: „Aber warum versteckst du dich denn, es gibt nichts was du zu verbergen hättest und außerdem werde ich das später so oder so in und auswendig kennen.“
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Vor Wut lief Akanes Kopf rot an und sie warf Yasuo mit aller Kraft eine Vase gegen den Kopf. „Verschwinde endlich habe ich gesagt!“ schrie sie mit lauter Stimme, worauf Yasuo sich dann aber auch mit einem Lächeln wieder zurückzog.
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Wütend legte sich Akane wieder gegen die Wand der Badewanne und dachte voller Zorn an Yasuo. „Was bildet sich dieser Typ eigentlich ein?“ fragte sie sich mit zerknirschter Stimme selber. Seufzend tauchte sie mit ihrem ganzen Körper unter Wasser und hielt die Luft an. Traurig dachte sie daran, dass sie ihn nicht einfach wegschicken konnte, denn das wollte sie ihrer Mutter nicht antun. Schließlich war sie es, die Yasuo mit einem guten Gewissen ausgesucht hatte …
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Am nächsten Morgen wachte Akane schon früh auf. Blinzelnd schaute sie aus dem Fenster, durch das die Sonne ihre wärmenden Strahlen schickte. Gähnend reckte sie Arme in die Höhe und rutschte aus dem Bett. Nachdenklich stand Akane nun vor ihrem Kleiderschrank. Heute wollte sie für Ranma besonders aussehen, nur was würde ihm bloß gefallen. Mit einem weiteren kritischen Blick aus dem Fenster, der ihr besagte, dass es war werden würde, zog sie sich ein dinkelblaues Sommerkleid an. Es ging bis knapp über die Knie und war schulterfrei. Zudem war der Ausschnitt noch gesäumt durch eine weiße Kante. Glücklich drehte sich Akane vor dem Spiegel hin und her und stellte zufrieden fest, dass ihr das Kleid gut stand.
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Kurz darauf huschte sie ins Badezimmer, wo sie noch einmal für einen kurzen Moment die Mienen verzog, als sie sich an den gestrigen Abend erinnerte. Das war aber schnell wieder vergessen, da sich Akane beeilen musste. Mit ein paar Zügen hatte sie ihr harr in Form gebracht und die Müdigkeit mit kaltem Wasser aus ihrem Gesicht gespült. Lächelnd blickte sie in ihr Spiegelbild und stellte sich vor, was Ranma sagen würde, wenn sie ihm ihr Geschenk überreichen würde.
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Tief durchatmend ging Akane aus dem Badezimmer heraus und stieg die Treppen hinab. Fröhlich begrüßte sie Kasumi und setzte sich erstmal an den Tisch um ein wenig Tee zu trinken. Schon nach einer kurzen Zeit bat Kasumi sie darum Ranma zu wecken, was Akane auch gleich tat. Im Grunde genommen hatte sie schon die ganze Zeit darauf gewartete, dass Kasumi sie darum bittet, weil sie ja wohl kaum freiwillig zu Ranma gehen würde …
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Leise öffnete Akane die Tür zu Ranmas Zimmer und luckte durch den Spalt hinein. Ohne einen Laut zu machen näherte sich Akane Ranma und kniete sich neben ihn nieder. Mit Herzklopfen dachte sie daran zurück, wie sie ihn das erste Mal heimlich auf die Wange geküsst hatte und wie sich Ranma danach bei ihr bedankt hatte. Zögernd überlegte Akane, ob ihm das heute auch gefallen würde, traute sich aber nicht wirklich sich zu ihm hinüber zu beugen.
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Mit einem roten Gesicht hockte sie vor Ranma und beobachtete seine regelmäßigen Atemzüge. Plötzlich drehte sich Ranma auf die Seite, so dass Akane erschreckt zurückwich. Wenn er jetzt die Augen offen hätte, würde er sie genau anschauen, doch zum Glück waren sie noch geschlossen. Verträumt blickte Akane auf Ranma herab und rückte wieder ein Stück näher. Zaghaft strich sie ihm durch sein schwarzes Haar und beugte sich mit klopfendem Herzen zu ihm hinunter. Sie schloss die Augen, wodurch sie auch nicht bemerkte, dass Ranma sie verschlafen anblinzelte, und küsste ihn sanft auf die Wange. Mit leiser Stimme flüsterte sie in sein Ohr: „Aufwachen Ranma!“ und verließ dann mit einem roten Schleier über der Nase sein Zimmer.
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Gähnend strecke sich Ranma als Akane das Zimmer verlassen hatte und dachte mit einem Kribbeln im Bauch an den sanften Kuss. Ein Schauer lief an seinem Körper hinunter und er stand glücklich auf. In Windeseile zog er sich seine dunkelblaue Hose an, dazu ein rotes schulterfreies Hemd und schwarze Handgelenkbandagen. Daraufhin hüpfte er glücklich die Treppen hinunter, wo er auch gleich von allen freudig in die Arme genommen wurde. Kasumi hatte ihm eine extra große Torte gebacken, welche er auch gleich zum Teil zum Frühstück verschlang.
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Danach wurden ihm von der ganzen Familie feierlich ein paar kleinen Geschenke überreicht und schließlich wurde er von Akane an der Hand nach draußen auf die Veranda gezogen. Ihr Gesicht errötete, als sie sah wie Ranma sie erwartungsvoll mit seinen blauen Augen ansah und sie starrte verlegen auf den Boden. Dann fing sie an zu stottern: „Ich … ich …ich habe auch ein Geschenk für dich.“ Nervös nestelte sie in der kleinen Tasche ihres Kleides herum auf der Suche nach dem kleinen rot verpackten Kästchen. Atemlos schaute sie Ranma an und ihre Augen weiteten sich. Nervös schaute sie in die Tasche hinein, doch auch so kam sie zu keinem Ergebnis. So sehr sie sich auch bemühte, in der Tasche war kein Geschenk zu finden.
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Schluckend blickte sie Ranma an und brachte ein gekünsteltes Lachen hervor. „Ach ich Dummerchen“ sagte sie und schlug sich dabei leicht selbst gegen den Kopf, „Ich habe das Geschenk doch in meinem Zimmer liegengelassen.“ In Blitzesschnelle war Akane auch schon wieder zur Tür herein gerannt und stürmte hinauf in ihr Zimmer. Keuchend sah sie sich um und durchwühlte ihren gesamten Schreibtisch. Sie schaute unter ihr Bett, durchsuchte ihren Schrank, aber dennoch musste sie verbittert feststellen, dass das kleine Kästchen nicht aufzufinden war.
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Frustriert, wütend auf sich selber und verlegen stieg sie die Treppe wieder hinab. Zögernd trat sie wieder hinaus auf die Veranda, wo Ranma immer noch wartete und schaute peinlich berührt zu Boden.
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Aufmunternd legte Ranma ihr eine Hand auf die Schulter und fragte sie mit freundlicher Stimme: „Aber was ist denn los Akane? Stimmt irgendetwas nicht?“
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Akane wusste einfach nicht was sie sagen sollte. Sie konnte Ranma doch jetzt nicht verletzten, er war doch in