Fanfic: Ein neuer Verlobter VIII
dem Grab gefolgt und versteckte sich nun hinter einem großen Baum, der nur wenige Meter entfernt war. Sein Herz zog sich zusammen, als er Akanes Stimme vernahm und er realisierte vor welchem Grab sie gerade hockte.
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Da Akane Ranma nicht bemerkt hatte, sprach sie mit trauriger Stimme weiter. „Ich, ich komme aus einem ganze bestimmten Grund hierher Mama, ich …“ Zögernd schaute Akane zu dem großen Kirschbaum und sah auf die zahlreichen Kirschblüten, die der Wind in sanften Zügen zu dem Grab ihrer Mutter geleiteten. Schluckend begann Akane weiter zu sprechen und Ranma bemerkte wie schwer es ihr viel. Dennoch machte er sich nicht daran zu ihr zu gehen und sie zu trösten, da er das Gefühl hatte, dass Akane im Moment lieber alleine wäre. Traurig hörte er mit an, was Akane ihrer Mutter zu sagen hatte.
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„Ich möchte dich um Vergebung bitten“ brachte Akane schließlich mit zitternder Stimme heraus. „Ich möchte die Verlobung mit Yasuo lösen und ich hoffe, du wirst mir deswegen nicht böse sein. Wahrscheinlich hast du es nur gut gemeint, aber als du diese Verlobung deiner Freundin versprochen hast, war Yasuo immerhin noch ein kleiner Junge. Wenn du ihn jetzt kenn würdest, hättest du die Verlobung bestimmt selber gelöst, denn … denn Yasuo ist einfach nur widerlich.“ Mit jedem Wort das Akane zu ihrer Mutter sprach, festigte sich ihre Stimme und je mehr sie von Yasuo erzählte, desto wütender schien sie zu werden. Doch plötzlich erschien ein sanftes Lächeln auf Akanes Lippen und sie sagte mit ruhiger Stimme: „Ich glaube, ich glaube wirklich, dass ich den Richtigen auch schon längst gefunden habe, du würdest ihn auch mögen. Ich weiß er ist das Beste, was mir jemals passieren konnte und ich glaube sogar … dass ich ihn liebe.“
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Traurig stand Akane auf und blickte in die Ferne, plötzlich fühlte sich ihr herz wieder schwer und sie erinnerte sich an die zeit, als sie ihre geliebte Mutter verloren hatte. „Aber wenn du meinen Entscheidung akzeptierst, dann schicke mir bitte ein Zeichen … Ich wünschte du könntest jetzt bei mir sein, ich vermiss dich doch so.“ Traurig rieb Akane sich in den Augen, um die aufsteigenden Tränen schnell wieder zu verdrängen und machte sich langsam wieder auf den Heimweg.
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Mit klopfendem Herzen versteckte sich Ranma schnell hinter dem Baum, als Akane an ihm vorbeiging und schaute ihr vorsichtig hinterher. Wie gerne hätte er sie doch getröstet, aber das war wirklich eine Sache gewesen, bei der er Akane nicht hat stören wollen. Trotzdem wollte er sie aufheitern und lief ihr so hinterher. In einem günstigen Moment sprang er vor Akane auf den Weg und lächelte ihr strahlend entgegen. Verwundert blickte Akane ihn an und fragte ihn misstrauisch: „Wo kommst du denn her?“ Verlegen schaute Ranma in den Himmel und verschränkte verschmitzt die Arme hinter dem Kopf. „Nun ja, eigentlich bin ich hier nur rein zufällig vorbeigekommen und …“, lächelnd kratze er sich am Kopf und sah Akane tief in die Augen, „ … Ich dachte wir könnten zusammen vielleicht ein Eis essen gehen.“
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Kopfschüttelnd sah Akane ihren verlobten an und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. Eigentlich war sie im Moment überhaupt nicht in der Stimmung ein Eis essen zu gehen, aber diesem niedlichen Lächeln von Ranma konnte sie einfach nicht widerstehen. Fröhlich willigte sie ein und sie gingen vergnügt zu dem nächstgelegenen Park um dort einen schönen Tag zu verbringen.
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Währendessen trainierte Yasuo verbissen an der neuen Technik die Cologne ihm gezeigt hatte.
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Mürrisch war sie auf die Bitte ihrer Enkelin eingegangen und noch am selben Abend Yasuo die Technik der Königsschlange gezeigt. Mit ernsten Worten hatte sie Yasuo erklärt, dass diese Attacke nur auf den Gefühlen von tiefem Hass aufgebaut werden konnte. Yasuo musste seinen ganzen Hass, den er gegen Ranma verspürte, in seinem Herzen sammeln und vereinigen. Mit der Attacke würde er Ranmas Körper und Geist all seine Kraft rauben und den Kampf leicht gewinnen. Nichts und niemand konnte bis jetzt einen Konterattacke gegen die Technik der Königsschlange hervorbringen, denn dazu braucht man ein reines Herz voller Liebe und die wird Ranma wohl kaum für Yasuo aufbringen können.
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Siegessicher machte sich Yasuo am nächsten Morgen an das Training, denn noch am selben Abend wollte er Ranma herausfordern.
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Am späten Nachmittag kamen Ranma und Akane lachend von ihrem kleinen Ausflug zurück nach Hause, da Ranma noch ein wenig trainieren wollte. Akane hingegen machte sich auf den Weg ins Badezimmer um ein erfrischendes Bad zu nehmen.
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Nachdem Akane das heiße Wasser in die Wanne hat laufen lassen, zog sie sich langsam aus und stieg genüsslich in das heiße Wasser. Glücklich dachte sie über den Tag nach und wieder bildete sich dieses unbeschreibliche wohlige Gefühl in ihrem Magen, als sie an Ranma dachte. Mittlerweile war sie sicher ihrer Gefühle ihm gegenüber sicher geworden und zudem hatte sie auch noch ihrer Mutter gestanden, dass sie in Ranma verliebt war. Nachdenklich ließ sie sich weiter in die Wanne sinken, so dass nur noch ihre Nasenspitze zu sehen war und überlegte, ob es nicht ein bisschen kindisch war mit ihrer toten Mutter zu reden. Doch bevor sie zu einer Antwort kam, spürte sie auf einmal ein leichtes Kribbeln auf der Nase und schreckte prustend wieder auf. Erstaunt verfolgten ihre Augen den Flug einer kleinen Kirschblüte, die durch das Fenster geflogen war. Sanft landete sie auf Akanes ausgestreckter Hand und ein glückliches Lächeln zierte ihr Gesicht.
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In ihrem inneren spürte Akane, dass das das Zeichen ihrer Mutter gewesen war und nun konnte sie ohne ein schlechtes Gewissen die Verlobung mit Yasuo lösen.
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So schnell sie konnte sprang Akane aus der Wanne heraus und flitze in ihr Zimmer. Eilig kramte sie ein hübsches hellblaues Kleid aus ihrem Schrank hervor und sprintete zu Ranma ins Dojo. Schon wollte sie ihm glücklich in die Arme fallen und ihm erzählen, dass sie Yasuo für immer los waren, doch als sie das Dojo betrat erstarrte ihr Blick.
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In der Mitte des Raumes stand Ranma und ihm gegenüber stand Yasuo, der ihn fies anlächelte. Akane konnte gerade noch hören, wie Yasuo Ranma herausforderte, als sich die beiden Kontrahenten auch schon voller Hass aufeinander stürzten …
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To be continued
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Ich glaube das war jetzt der längste Teil, den ich je geschrieben habe und ich hoffe jawohl stark, dass er euch auch gefallen hat. Und außerdem wünsche ich mir auch noch, dass mir alle, die mir beim letzten Mal ein Kommi geschrieben haben, wieder eins schreiben und die, die bis jetzt noch keins geschrieben haben, die können mir ja auch eins schreiben. Ganz schön dreist oder … aber ich lächel auch ganz lieb und werde euch ein wirklich schönes Happy End liefern. *Großespandaehrenwort*
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Hab euch alle lieb,
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*nocheinmalgruppenknuddeln*
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euer Bulmablümchen
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