Fanfic: Die wundersame Mixtur (1-5)
Chapter: Die wundersame Mixtur (1-5)
<br />
DIE WUNDERSAME MIXTUR
<br />
<br />
01
<br />
<br />
<br />
<br />
Es ist früher Morgen in Tokyo und die Sonne steigt gerade groß und rot auf.
<br />
Noch ist die sonst so bewegte Stadt noch in Schlaf versunken (liegt wahrscheinlich auch daran, dass es Samstag ist ). Die Vögel zwitschern und eine frische Frühlingsbrise, die mit den schönsten Düften gefüllt ist, weht durch die Straßen (auch außergewöhnlich, da es in Tokyo echt von Abgasen stinkt – pfui).
<br />
Alles ist ruhig, auch das Haus von Professor Agasa. Eigentlich alles ganz normal.
<br />
ABER HALT! WAS IST DAS?
<br />
Ein Mädchen mit blonden Haaren sitzt an einem Tisch und arbeitet an einer seltsamen Mixtur.
<br />
Ai: „Hmm, das müsste es sein. Ich glaube, ich habe es geschafft, ich muss schnell Professor Agasa Bescheid geben!“
<br />
Und schon macht sie sich mit einem zufriedenen und entschlossenen Gesicht auf.
<br />
Der alte Mann ist ungewöhnlicher Weise schon auf, und macht in der Küche gemütlich Frühstück für die zwei.
<br />
Ai stolpert die Treppe aus dem Keller hinauf und saust in die Küche (während sie dreimal gegen die Tür knallt, bevor sie hindurch geht) zu Agasa. Dieser ist natürlich verwundert, denn es ist schließlich nicht gerade typisch für Ai so aufgeweckt wie ein echtes achtjähriges Kind durch das Haus zu Rennen.
<br />
Schließlich war sie in Wirklichkeit nicht Ai Haibara, sondern eine achtzehnjährige Frau namens Shiho. Was könnte so jemanden dazu bringen wie wild durch das Haus zu rennen?
<br />
Agasa: *Könnte das vielleicht bedeuten, kann es? *
<br />
Er muss noch einmal kurz nachdenken bis er sich dann doch fast ganz sicher ist.
<br />
Agasa: „Ai! Ist etwa das neuste Handtaschenmodell von Gucci auf dem Markt? Bist du deshalb so aufgeregt?“
<br />
Ai schaut ihm fest in die Augen, und er meint schon, er habe ins Schwarze getroffen, doch alles ist anders.
<br />
<br />
Ai: „Ich habe die ganze Nacht gearbeitet, und mir ist es endlich gelungen!“
<br />
<br />
Agasa schaut fragend, auf die Mixtur in dem Reagenzglas, das Ai in der Hand hält.
<br />
Nocheinmal muss er überlegen. Was könnte in dem Reagenzglas sein? Und was konnte daran so toll sein, dass Ai wie verrückt durch das ganze Haus rennt. Dann kommt ihm der fehlende Geistesblitz.
<br />
Agasa: „Du meinst doch nicht etwa ...“
<br />
Ai: „Doch mir ist es endlich gelungen, ich habe eine Mixtur, die mich wieder groß machen kann!“
<br />
Agasa: „MEIN GOTT! DAS IST JA WUNDERVOLL!!! WENN SHINICHI DAS ERFÄHRT, DANN ...“
<br />
Er hört auf vor Freude durch die Luft zu springen und schaut Ai kritisch ins Gesicht.
<br />
Agasa: „Er wird es doch erfahren, oder?“
<br />
Ai: „Natürlich, was denken sie von mir?“
<br />
Agasa: „Tut mir leid, Ai. Es ist nur, ich frage mich nur, warum du dich noch nicht zurück verwandelt hast. Sag nicht, dass du Shinichi als Versuchskaninchen benutzen willst!“
<br />
Ai: „Warum denken sie so schlecht von mir? Ich brauche doch erst neue Klamotten, oder soll ich nackt durch die Gegend rennen?“
<br />
Agasa holt sich den Gedanken in den Kopf, von einer jungen hübschen Frau in seinem Haus, die nichts als ein paar Fetzen an hat...
<br />
Agasa: „Warum denn nicht?“
<br />
Ai zieht ihm natürlich eine über!
<br />
Ai: „Hören sie auf sie Perverser! Ich ... will ... JETZT SOFORT NEUE KLAMOTTEN!!!“
<br />
Agasa: „Ähm schon in Ordnung! Wir fahren gleich in die Stadt!“
<br />
<br />
Und so fahren sie in die Stadt. Ai besorgt sich Kleider (Agasa bezahlt, bereut es später aber ...) und schon fahren sie sofort zurück in Agasas Haus.
<br />
Ai verdrückt sich sofort in den Keller, und füllt die Mixtur in kleine Kapseln (so ist es handlicher, oder?).
<br />
Darauf schlüpft sie in ihre neuen Kleider (die ihr – noch – viel zu groß sind). Als letzte Vorbereitung holt sie sich ein Glas Wasser, um die Kapsel besser runterschlucken zu können.
<br />
Und nun wird es spannend. Sie nimmt eine der Kapseln und steckt sie in den Mund. Danach schluckt sie diese zusammen mit etwas Wasser herunter.
<br />
<br />
Nichts passiert.
<br />
<br />
Ai: „Habe ich etwas falsch gemacht? Das kann doch nicht-“
<br />
Plötzlich wird ihr schrecklich heiß. Ihre Knochen schmerzen und ihre Haut scheint zu brennen.
<br />
Für einen Moment muss sie nach Luft schnappen, denn ihr Hals fühlt sich an, als sei er zugedreht.
<br />
Alles um sie herum beginnt sich zu drehen.
<br />
Die Welt , die Decke über ihr scheint zusammen zu brechen.
<br />
Ist das das Ende? Lag sie mit ihren Berechnungen etwa falsch? Wird sie nun doch sterben, wie es die Organisation gewollt hatte? Ist jetzt alles aus?
<br />
Und dann scheint die Welt aufzuhören zu existieren.
<br />
<br />
...
<br />
<br />
Um sie herum ist alles schwarz, aber immerhin sind die Schmerzen verschwunden.
<br />
Ai: „Bin ich am Ende doch noch gestorben?“
<br />
Sie lacht kurz ironisch auf. Doch dann bricht sie in Tränen aus.
<br />
Ai: „Sollen all meine Hoffnungen umsonst gewesen sein? Das ist nicht fair.“
<br />
Sie erinnert sich an die glückliche Zeit, die sie in Agasas Haus verbrachte, ruft sich nochmals jeden einzelnen Moment in die Gedanken zurück und denkt an das Gefühl, das sie jedesmal gefühlt hatte, wenn sie mit Conan zusammen war.
<br />
Ai: „Jetzt, wo ich endlich jemanden gefunden habe, der mir wirklich wichtig ist ... unfair ...“
<br />
Vor ihr erscheint ein helles Licht, das immer näher kommt. Es wirft leuchtende Strahlen, die die Dunkelheit erwärmen.
<br />
Ai: „Ist das der Himmel? Komme ich jetzt in den Himmel? Ist es das, was mir bestimmt ist?“
<br />
Sie lässt sich von dem Licht umrahmen.
<br />
Sie fühlt sich so seit langer Zeit wieder richtig geborgen.
<br />
So warm, so weich ...
<br />
<br />
<br />
-----
<br />
<br />
<br />
Agasa: „Wach auf! Wach auf, Ai! Es hat gewirkt!“
<br />
Langsam blinzelt sie, und realisiert erst langsam wo sie ist. Sie steht auf und sagt kein Wort.
<br />
Irgendetwas kommt ihr anders vor. Aus irgend einem Grund sind alle Möbel geschrumpft und-
<br />
Ai/Shiho: „Professor, sagen sie mal, sind sie geschrumpft?“
<br />
Agasa schaut sie fragend an und versteht erst dann was los ist.
<br />
Agasa: „AI! Hast du mir nicht zugehört? Es hat funktioniert, du bist wieder erwachsen, merkst du das etwa nicht?“
<br />
Sie schaut an ihr herunter.
<br />
Tatsächlich, sie hat sich verändert.
<br />
Und zwar sehr, denn sie ist endlich wieder die, die sie einmal war.
<br />
Sie ist endlich wieder die achtzehnjährige, lang vermisste Shiho.
<br />
Und plötzlich macht es BLING in ihrem Kopf.
<br />
Ai – nein, jetzt ist es Shiho - springt durch die Gegend vor Freude.
<br />
Shiho: „WOW! ICH HABE ES TATSÄCHLICH GESCHAFFT!!! ICH GLAUBS NICHT!“
<br />
Dann kommt ihr ein weiterer Gedanke.
<br />
Shiho: „Agasa! Rufen sie sofort Shinichi an, er möge sofort herkommen! Aber erzählen sie ihm , sie würden eine neue Erfindung haben, die sie ihm unbedingt zeigen müssten, und zwar sofort!“
<br />
Agasa: „Ich weiß zwar nicht, warum ich ihm das sagen soll, aber ich tus!“ ^_^höhö
<br />
Shiho: „Halt! Und sagen sie ihm, er solle sagen seine „Eltern seien da!“
<br />
Agasa: „?“
<br />
Shiho: „Machen sie schon!“
<br />
Agasa: „Geht klar!“
<br />
<br />
<br />
-----
<br />
<br />
<br />
Es ist bereits vormittag in der Detektei Mori. Alles ist ganz normal.
<br />
Kogoro Mori , der Meisterdetektiv, der seine Fälle im Schlaf löst, (wir wissen, dass es eigentlich anders ist ... höhö) schaut sich eine Talkshow mit Yoko Okino an, während er eine Bierdose nach der anderen leert.
<br />
Ran Mori, seine hübsche Tochter mit den langen schwarzen offenen Haaren, die in Shinichi verliebt ist (^-^) , ist dabei die einzelnen Sachen aufzulisten, die sie für das Mittagessen kaufen will.
<br />
Und Conan Edogawa, der in Wirklichkeit der Meister-Schüler-Detektiv Shinichi Kudo ist (ihr wisst ja bestimmt, was mit ihm passiert ist – höhö), aber seit er kleingeschrumpft wurde bei den Moris wohnt, schaut sich einen Bildband über Mordschauplätze an(ihr erinnert euch vielleicht an den Fall mit der „Schmetterlingsfrau“, oder).
<br />
Alles geht seinen „normalen“ Lauf.
<br />
Bis plötzlich ...
<br />
<br />
TROMMEL TROMMEL TROMMEL
<br />
<br />
... das Telefon klingelt.
<br />
Ran geht ans Telefon.
<br />
Ran: „Ja, er ist da – einen Moment bitte. Conan-kun? Bist du da?“
<br />
Conan: „Ja, was ist, Ran-neechan?“
<br />
Ran: „Professor Agasa ist für dich am Telefon, er möchte dich sprechen, kommst du?“
<br />
Conan: „Bin sofort da!“
<br />
Er legt vorsichtig den Bildband beiseite und springt vom Sofa auf den Boden. Mit schnellen kleinen Schritten läuft er zu Ran, die ihm gleich das Telefon in die Hand gibt.
<br />
Conan: „Was? Meine Eltern sind da? Ich komme sofort!“
<br />
Schnell legt er das Telefon beiseite und will schon durch die Tür verschwinden, als Ran ihn festhält.
<br />
Sie geht in die Hocke, sodass sie mit Conan auf Augenhöhe ist.
<br />
Ran: „Habe ich richtig gehört? Sind deine Eltern wirklich da?“
<br />
Conan: „Ääh ja, das hat jedenfalls Professor Agasa gesagt ...“ * Warum wollte er, dass ich das sage? *
<br />
Plötzlich fühlt er weiche Arme, die ihn festhalten.
<br />
Es ist Ran, die ihn umarmt.
<br />
Ran: „Conan, falls das das letzte Mal ist, dass wir uns sehen, dann möchte ich dir noch sagen, dass dir ein großer Platz in meinem Herzen sicher ist, und ich immer an dich denken werde. Hast du mich verstanden?“
<br />
Conan weiß erstmal garnicht was er sagen soll,(er würde sowieso nur stottern) und kann Ran nur ansehen, die ihn irgendwie traurig anschaut.
<br />
Dann fällt ihm ein, was er zu sagen hat.
<br />
Conan: „Und ich werde immer an dich denken, Ran-neechan! Aber ich glaube, dass ich hier bleiben werde.“
<br />
Ran ^-^ : „Schön. Aber jetzt beeil dich, Conan.