Fanfic: 4 Mächte Teil 4
Chapter: 4 Mächte Teil 4
Die Sonne ging auf und erhellte den Sumpf wieder, sodass man seine eigene Hand wieder sehen konnte. Ventai, Tenchu und Tanuki hatten die Nacht überstanden, aber sie brachen vor Erschöpfung fast zusammen. Das Ende war immer noch nicht zu sehen und ihnen knurrten die Mägen und Durst hatten sie auch. Auf einmal brach Tanuki zusammen und sagte völlig erschöpft „ Ich kann nicht mehr, ich bin am Ende mit meinen Kräften.“ Ventai ging zu Tanuki und kniete sich mit dem Rücken zu ihr hin. „Klettere auf meinen Rücken ich werde dich tragen, den zurück lassen werden wir dich nicht.“ Sagte Ventai zu ihr, obwohl seine Kräfte schon dem Ende zugingen. Zögernd kletterte Tanuki auf seinen Rücken. Ihr war nicht wohl dabei das sie jemand trug der auch schon ziemlich am Ende war.
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Als die Sonne Hoch am Himmel stand sahen sie in der ferne ein paar Bäume. Sie hatten nach einer harten Wanderung das Ende des Sumpfes erreicht und damit waren sie auch im Reich von König Jubei. Ventai setzte Tanuki vorsichtig im Gras ab und setzte sich dann auch voller Erschöpfung ins Gras. Tenchu schloß sich Ventai an und setzte sich ebenfalls ins Gras. Jeder hatte ein glückliches lächeln im Gesicht. „ Hier in der Nähe ist ein kleines Dorf. Ich war früher schon mal dort. Vielleicht haben wir Glück und es ist noch bewohnt.“ Sagte Tenchu nach einer Weile. Sie machten sich auf den Weg zum Dorf jeder hatte wieder etwas Kraft getankt und sie waren Froh aus dem Sumpf draußen zu sein und nicht mehr diese feuchte stinkende Luft einzuatmen.
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Am Abend hatten sie das Dorf erreicht und es war noch bewohnt. Ihr erster Weg führte sie in eine Gastwirtschaft, wo sie sich ein Zimmer mieteten und sich satt aßen. „ Kennst du einen sicheren Weg zu König Jubei“ fragte Tenchu den Wirt. „ Sicher! Was ist den zur Zeit noch Sicher?“ sagte der Wirt Lachend „ Kennst du einen oder nicht?“ fragte Tenchu ihn noch mal „ Über den Gebirgspaß. Der ist sicher vor den Soldaten, aber trotzdem Gefährlich, weil es in letzter Zeit viel geschneit hat und weil dort oben ein Monster wohnen soll. Deshalb gehen Lord Urashimas Soldaten dort nicht hin.“ flüsterte ihm der Wirt leise zu „ Was für ein Monster? Das ist doch bestimmt nur wieder so ein Gerücht.“ Meinte Tenchu „ pppsstt! Laß das bloß niemanden hören, außerdem gibt es viele die das Monster gesehen haben und die leiden immer noch unter Alpträumen. Aber sag Fremder was willst du bei König Jubei.“ Fragte ihn der Wirt immer noch mit leiser Stimme. „Das werde ich dir nicht sagen.“ Meinte Tenchu mit ernster Stimme. Der Wirt machte ein beleidigtes Gesicht und kümmerte sich um einen anderen Gast. Tenchu kehrte zu Ventai und Tanuki an den Tisch zurück. „ Trink nicht zuviel Sake Ventai. Wir haben noch einen beschwerlichen Weg vor uns und da brauchen wir einen klaren Kopf.“ sagte Tenchu ruhig. Ventai nickte ihm zu. „Welchen Weg werden wir nehmen Tenchu?“ fragte Tanuki neugierig. „Der sicherste Weg ist der über den Gebirgspaß. Da oben soll aber ein Monster wohnen, was ich ehrlich gesagt bezweifle.“ Antwortete Tenchu. Auf einmal setzt sich ein Mann mit struppigem braunen Haar, einem kleinen Ziegenbart und einer einfachen Soldaten Rüstung zu ihnen an den Tisch. „Ihr wollt über den Gebirgspaß hab ich zufällig mitbekommen. Wenn ihr wollt Führe ich euch sicher über den Paß. Es kostet auch nicht viel.“ nuschelte er leise. „ Wir brauchen keinen dreckigen Führer wie dich“ sagte Ventai, der ziemlich angetrunken war, mit lauter Stimme. Der Mann beachtete Ventai einfach nicht sondern wandte sich an Tenchu. „ Wieviel willst du haben?“ fragte Tenchu interessiert „ 3000.“ Meinte der Mann. „O.K. Wir brechen Morgen früh auf bevor die Sonne aufgeht. Wir treffen vor dem Wirtshaus.“ Der Mann nickte und verschwand so plötzlich wie er gekommen war.
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Am nächsten Morgen trafen sie sich vor dem Wirtshaus mit dem Mann, der überraschend pünktlich kam. „ Guten Morgen.“ Begrüßte der Mann sie „ Nennt mich Hogai. Wir werden einen halben Tag bis zum Berg brauchen. Wenn wir Glück haben sind wir gegen Mittag da. Bis zum Paß ist es ein Tagesmarsch und den Rest des Weges werdet ihr alleine schaffen.“ Erzählte ihnen der Mann. „ Dein Geld bekommst du wenn wir angekommen sind“ sagte Tenchu zu ihm, danach zog er seine Hand aus dem Umhang und zeigte ihm das Geld, das sich in einem kleines Beutel befand.
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Am Mittag erreicht sie den Fuß des Berges. Es war kein riesiger Berg, aber dafür war er einer der Gefährlichsten Berge. Sie wanderten eine Zeit lang bis sie auf den ersten Schnee stoßen. Je weiter sie gingen desto kälter und tiefer wurde der Schnee bis er ihnen Schließlich bis zu den Knien ging. Der kalte Wind schlug ihnen ins Gesicht und sie mußten aufpassen wo sie hintraten, den der Berg versteckte unter dem Schnee viele Fallen. Tanuki schreckte auf und blieb stehen als sie ein grauenhaftes schreien hörte. Es schien so als wer sie die einzige die das schreien gehört hatte, weil die anderen mühsam durch den Schnee weiter gingen. „Das hab ich mir nur eingebildet“ sagte Tanuki leise zu sich selbst. Unsicher ging sie weiter, sie schaute sich nervös in alle Richtungen um. Auf einmal ertönte wieder das grauenhafte schreien, aber diesmal kam es aus einer ganz anderen Richtung. „ Elfe beeile dich sonst verirrst du dich noch.“ Rief ihr Hogai zu. Tanuki schaute zu ihm hin und rannte so schnell sie durch den dicken Schnee rennen konnte zu ihnen hin, als sie neben Hogai stand sagte sie zu ihm "Mein Name ist Tanuki.“. Hogai fing ohne Grund an zu lachen. „ Was ist den so lustig?“ fragte Tanuki ihn etwas wütend. „ Ich hab nur für einen kurzen Moment gedacht das du die Oberelfe Tanuki wärst, aber das kann nicht sein. Keine Elfe würde Freiwillig so einen weiten gefährlichen Weg gehen. Außerdem hab ich gehört das sich die Elfen in irgend einem Gebirge verstecken.“ Tanuki wollte gerade Luft holen um ihm mal ihre Meinung zu sagen, als Tenchu ihr die Hand auf die Schulter und sie zurück zog. Sie wollte sich erst dagegen wehren. Aber sie vernahm wieder in der Ferne das schreien. „ Du bist ein Hoga. Deshalb sprichst du so schlecht über die Elfen, weil dein Volk mit dem Elfen Volk nicht zurecht kommt und ihr immer in Streit gelebt habt.“ Sagte Tenchu zu Hogai. „ Du hast recht alter Mann.“ Sagte Hogai grinsend. Tanuki war wieder stehen geblieben und schaute sich um, als Ventai sie rief eilte sie wieder zu der kleinen Gruppe. „ Ventai hast du vorhin auch was gehört?“ fragte sie ihn. „ Nein ich hab nichts gehört. Das war bestimmt nur der Wind zwischen den Felsen.“ meinte Ventai. „Ich glaub du hast recht Ventai.“ Sagte sie etwas beruhigt. Doch sie war immer noch etwas nervös und schaute sich überall um. Sie ging ein paar Schritte hinter den anderen. Plötzlich ertönte das schreien wieder es war genau neben ihr und sie spürte einen warmen Atem in ihrem Gesicht Voller Angst schrie sie auf, die anderen drehte sich zu ihr um. Tanuki saß zusammen gekauert ihm Schnee und schrie voller angst. Hogai lief zu ihr hin „Was ist passiert?“ fragte er, aber es klang nicht grade besorgt. Sie zeigte mit dem Finger in die Richtung aus der das schreien gekommen war. „ Habt ihr das schrien etwa nicht gehört?“ fragte Tanuki ängstlich. Hogai schaute in die Richtung in die Tanuki zeigte doch da war nur eine riesige Felswand die hoch in den Himmel reichte. „ Nein wir haben nur dein schreien gehört.“ meinte Hogai zu ihr. Tanuki saß immer noch ängstlich im Schnee und traute sich nicht die Augen auf zumachen. Tenchu und Ventai waren ein Stück weiter gegangen und man konnte sich nicht mehr sehen, weil der Weg hinter einem Felsen längs führte. Tanuki hörte ein leises platschen, als wenn einzelne Wasser Tropfen in den Schnee fallen würden. Vorsicht machte sie die Augen auf und sah einen Bluttropfen der in den Schnee viel. Sie verfolgte den Bluttropfen und sah wie er in den Blutverschmierten Schnee viel. Langsam hob sie den Kopf nach oben wo der Bluttropfen hergekommen war. Hogai schwebte in der Luft. Aus seinem Mund lief Blut und aus seinem Bauch ragte eine Knochige Blutverschmierte Hand mit langen spitzen Fingernägeln. Tanuki bekam einen Schrei Anfall sie schrie und schrie. Es schien als wenn sie nicht mal Luft holte. Ventai kam mit gezogenen Schwert um die Ecke gerannt und sah ein großes dürres, unbehaartes Monster. Es war mit Narben überseht und die Haut war braun. Als das Monster Ventai bemerkte warf es Hogai gegen eine Felswand. Hogai blieb leblos liegen. „ Ein Dämon!“ schrie Ventai. Die Pech schwarzen Augen die tief im Kopf des Dämons waren leuchteten rot auf. Der Mund sah aus als wenn er zusammen genäht wer. Ohren hatte der Dämon keine und die knochigen Arme gingen ihm bis zu den Knien. Tanuki schrie immer und Tenchu war nun auch wieder zurück gekommen und betrachtete den Dämon. Ventai war in Kampfposition und rannte mit haßerfülltem Gesicht auf den Dämon zu. Der Dämon hob nur seinen langen Arm. Ventai holte zum Schlag aus und hackte dem Dämonen den Unterarm ab. Die Augen des Dämons wurden Feuerrot und auf einmal kamen dicke Würmer aus dem Oberarm und regenerierten den Unterarm. Ventai wich erschrocken zurück, doch dann faste er neuen Mut und griff den Dämon noch mal an. Als Ventai gerade wieder zurück schlagen wollte kam aus dem zusammengenähtem Mund des Dämons ein brüllen und seine Augen leuchteten kurz rot auf. Plötzlich traf Ventai eine unsichtbare Kraft und er wurde gegen eine Felswand geschmissen. Doch er stand schnell wieder auf und startete seinen nächsten Angriff. Als er auf den Dämon zu rannte wurde er wieder von der Kraft gegen die Felswand geschmissen. Diesmal stand er nicht mehr so schnell auf. Blut floß von seiner Stirn an einer Gesichtshälfte herunter. Tanuki hatte sich etwas beruhigt und hatte aufgehört zu schreien. Der Dämon