Fanfic: Ein neuer Verlobter XI

Chapter: Ein neuer Verlobter XI

Ein neuer Verlobter XI
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NIHAO,
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es hat diesmal zwar ein bisschen länger gedauert, aber jetzt hab ich es endlich geschafft.
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Als erstes möchte ich mich natürlich ganz, ganz dolle bei jedem bedanken, der mir ein Kommi geschrieben hat, das war echt lieb von euch!
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Diesmal fang ich aber auch ohne große Vorreden an, also viel „Spaß“ …
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Atemlos lösten sich die Verlobten wieder voneinander und sahen sich sprachlos an. Sie hatten es schon wieder getan, einfach so und ohne zu zögern. Mit hochrotem Kopf schlich Akane sich an Ranma vorbei und ergriff ihre Schultasche, die sie achtlos auf dem Boden liegengelassen hatte.
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„Ich … wir, wir müssen zur Schule“, sagte Akane stotternd und war schon um die nächste Ecke verschwunden. Verträumt sah Ranma ihr hinterher. Sie war wirklich traumhaft …
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Schlendernd folgte Ranma Akane, doch als er um die Ecke bog, war Akane nirgendwo zu sehen. Stattdessen lag ein kleiner weißer Zettel auf dem Boden, welcher Ranma auffällig in die Augen stach. Zögernd beugte sich Ranma herunter und blickte sich dabei misstrauisch um. Als er den Zettel öffnete, weiteten sich seinen Augen. „Ich hab doch gesagt ich werde sie mir holen“ stand in blauer Tinte auf dem Zettel geschrieben, bevor Ranma in wütend zusammenknüllte und davon warf …
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Mit einem leeren Blick schaute Ranma in den Himmel. Kleinen Wolken zogen durch das Blau und ein frischer Wind brachte die umliegenden Bäume zum rauschen. Ranma regte sich nicht, seine Augen waren kalt und hatten jeglichen Schimmer verloren. Gerade eben noch hatte er in Akanes warmen braunen Augen schauen können, er hatte sie sogar schon ein zweites Mal geküsst und nun … nun war sie weg.
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Ratlos blickte Ranma sich um, irgendwo musste dieser Yasuo doch eine Spur zurückgelassen haben, er konnte doch nicht einfach so auftauchen und Akane entführen, … das konnte doch nicht sein. Verzweifelt hockte Ranma sich hin und starrte auf den Boden. Es war wirklich zum Verrücktwerden. Endlich war er sich seiner Gefühle zu Akane sicher, er wollte sie für immer bei sich haben, sie war ein Teil seines Lebens … und doch war sie nicht mehr bei ihm.
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Wütend schlug Ranma mit der Faust in den Boden, so dass sich ein kleines Loch bildete, welches von feinen Rissen umgeben war. Warum nur war es für Yasuo so leicht gewesen Akane zu entführen? Wieso nur hatte er nicht besser auf sie aufgepasst?
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Tief durchatmend stand Ranma wieder auf und sah sich mit zusammengekniffenen Augen um. Er würde diesen Yasuo schon finden, koste es was es wolle …
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Inzwischen war Yasuo schon weit von Ranma entfernt und ruhte sich auf einer Bank auf. Akane hatte er neben sich gelegt, so dass es aussehen würde, als wenn sie schliefe. Schließlich wollte er keinem der Passanten auffallen.
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Lächelnd strich Yasuo Akane durchs Haar und freute sich über die geglückte Entführung. Es war aber auch viel einfacher gewesen, als er sich das vorgestellt hatte.
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Schon den ganzen Morgen hatte Yasuo Ranma und Akane beobachtet und als Akane dann alleine weitergegangen war, nutzte er seine Chance und sprang hinter ihr auf den Weg. Mit einem kleinen Handgriff hatte er sie gepackt und ihr ein mit einer Chemikalie getränktes Tuch vor den Mund gehalten. Nur Sekunden später wurde sie bewusstlos und noch bevor Ranma um die Ecke bog, hatte sich Yasuo auf und davon gemacht.
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Glücklich saß er nun mit Akane auf einer Bank im Park und ruhte sich von seiner Flucht aus. Endlich hatte er es geschafft, Akane war bei ihm und sollte es auch immer bleiben.
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Nachdem sich Yasuo etwas ausgeruht hatte, nahm er Akane auf den Arm und ging eilig zu seinem kleinen Versteck. Es war ein kleines Häuschen, das etwas abgelegen von Nerima stand. Dennoch war es perfekt und Yasuo freute sich schon wahnsinnig darauf hier sein Leben mit Akane verbringen zu können.
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Gemächlich ging er in das Haus hinein und legte Akane in das Schlafzimmer. Er hatte es sogar schon extra schön hergerichtet, mit vielen Blumen und Kerzen. Während er Akane aufs Bett legte, begann diese allmählich wieder die Augen zu öffnen. Blinzelnd schaute sie sich um und erblickte Yasuo, der ihr lächelnd mit der Hand an der Wange entlang strich. Unfähig zu schreien oder ihren Körper zu bewegen, musste Akane mit ansehen, wie Yasuo sie sorgfältig fesselte. „Nur zur Sicherheit, damit du mir nicht davonläufst!“, sagte er ruhig.
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Innerlich kochte Akane vor Wut, aber das Gift hatte ihren Körper geschwächt und als Yasuo fertig mit dem Fesseln war, hatte sie sowieso keinen Chance mehr zu entkommen. Verbittert blickte Akane zur Seite, sie konnte dieses ekelhafte Lächeln einfach nicht mehr ertragen. Wieso hatte sie sich nur nicht gewehrt? Und warum hatte Ranma ihr nicht geholfen? Bei den Gedanken an Ranma milderte sich Akanes Gesichtsausdruck, denn sie war sich sicher, dass Ranma sie auf irgendeine Art und Weise von diesem Scheusal befreien würde. Doch was hatte Yasuo eigentlich mit ihr vor?
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Suchend schaute sich Akane um, aber Yasuo hatte den Raum schon wieder verlassen. Seufzend lies Akane ihren Blick durch den Raum schweifen, aber bei dem Anblick des Zimmers lief es ihr nur kalt den Rücken herunter. Es gab ein kleines Fenster, welches umhüllt war von einer roten Gardine, so dass das Zimmer in ein rotes Licht getaucht war. Außerdem lagen überall die Blüten von frischen Blumen herum und um das Bett waren zahlreiche kleine Teelichter aufgestellt. Was hatte Yasuo nur vor? Es sah einfach viel zu romantisch aus für eine normale Entführung.
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Ratlos legte Akane ihren Kopf auf das riesige Kopfkissen hinter ihr und dachte nach. In letzter Zeit war einfach zu viel passiert … Ranma hatte für sie gekämpft und er hatte sein Leben für sie aufs Spiel gesetzt. Zudem war Akane auch noch klar geworden, dass sie sich in diesen Trottel verliebt hatte und das von ganzen Herzen. Zur Krönung hatte Ranma sie auch noch geküsst, einfach so … und es hatte ihr gefallen. Am liebsten hätte Akane damit ewig weitermachen könne, doch immer wieder kam ihr der Gedanke daran, dass sie und Ranma ein Paar werden könnten höchst merkwürdig vor … und doch war er irgendwie schön.
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Verwirrt über ihre eigenen Gedanken schloss Akane die Augen um ein wenig zu entspannen, doch so sehr sie es auch versuchte, es ging nicht. Sie fühlte sich so unwohl wie noch nie in ihrem Leben und die Ungewissheit nagte an ihrem Herzen.
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Plötzlich trat Yasuo wieder in den Raum ein und setzte sich neben Akane. Zärtlich strich er ihr durch das Haar und legte seine andere Hand auf ihren Bauch. Mit leuchtenden Augen beugte er sich über Akane um sie zu küssen, doch diese drehte entsetzt ihren Kopf weg. Etwas wütend nahm Yasuo ihren Kopf in seine Hände und hielt ihn fest, so dass Akane gezwungen war ihn anzuschauen. Mit kläglicher Stimme begann Yasuo an zu sprechen: „Aber Akane, was hast du denn nur? Ich … ich wollte dich doch nur küssen, ich dachte du magst das?“ Angewidert verzog Akane den Mund und schrie: „Sag mal spinnst du oder was? Ich hasse deine Küsse und ich hasse dich, also mach mich los, … ich will gehen!“ Erschrocken sah Yasuo in Akanes zorniges Gesicht. Mit einem Schmunzeln sagte er: „Weißt du, ich mag es wenn du so wild bist, dass törnt mich richtig an!“
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Sprachlos blickte Akane ihn an, war aber unfähig etwas zu sagen. Kurz darauf beugte sich Yasuo wieder über sie und begann sie im Gesicht zu küssen. Die Wange auf und ab, an ihrem Hals entlang, bis hin zu ihrem Mund. Angewidert schloss Akane die Augen und presste ihren Mund zusammen. Doch Yasuo störte das nicht im Geringsten. Er küsste sie weiter und weiter, leidenschaftlicher und stürmischer. Am Ende wollte er sogar seine Zunge in ihren Mund stecken, aber da Akane ihre Lippen so fest zusammengepresst hatte, strich er nur mit der Zungenspitze über ihre Lippen.
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Begierig löste sich Yasuo wieder von Akane und strich an ihrem Bauch entlang. Keuchend beugte er sich über sie und zog ihren Rock etwas höher um an ihren Bein entlang zu streichen. „Du bist einfach nur wunderschön, weißt du das mein Liebling?“ flüsterte er ihr atemlos ins Ohr. Den Tränen nahe wendete Akane ihren Kopf zur Seite. Sie hatte Angst, unheimliche Angst diesem Typen so ausgeliefert zu sein.
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Auf einmal zog Yasuo seine Hand wieder von ihren Beinen zurück und zog ihren Kopf zu sich heran. Mit heiserer Stimme sagte er: „Morgen werde ich weitermachen, das verspreche ich dir, denn dann wirst du einzig und allein mir gehören!“ Mit diesen Worten stand er vom Bett auf, verließ das Zimmer und ließ Akane ganz allein zurück.
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Nachdem Akane das Klacken der Tür vernommen hatte, drehte sie sich langsam um und suchte den Raum nach Yasuo ab. Er war nirgendwo mehr zu sehen und so legte sich Akane wieder etwas entspannter zurück. Kleine Tränen liefen an ihrem Gesicht herunter und sie spürte eine tiefe Leere in ihrem Körper aufsteigen. Sie fühlte sich so allein und hilflos, warum half ihr denn nur keiner??
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Erneute Angst stieg in Akane auf, als sie an Yasuos letzten Worte dachte. Was hatte er damit nur gemeint?? Doch als Akane das leise Läuten einer Kirchenglocke hörte, wurde sie sich der Antwort schlagartig bewusst …
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To be continued
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Ja, das war jetzt der vorletzte Teil, also kommt nächstes Mal logischer Weise der Letzte. Der wird auch ganz bestimmt länger, das verspreche ich.
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Über Kommis würde ich mich wie immer freuen und ihr dürft euch auch gerne ganz doll darüber auslassen, was ich da geschrieben hab, denn … es ist einfach eklig, was der Typ macht. Ich könnt selber kotzen !!!
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Hab euch alle lieb,
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*knuddel*,
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euer Bulmablümchen
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