Fanfic: Ein neuer Verlobter XII (Ende)
ins Haus um ein wenig mit Soun zu reden.
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Als Ranma ins Wohnzimmer hereinstürzte blickte Soun ihm verwundert entgegen und kratze sich nachdenklich am Kopf. Doch noch bevor er Ranma einen frage stellen konnte, hatte sich dieser auch schon gegenüber von ihm am Tisch niedergelassen und sah ihn mit großen Augen an. „Was weißt du alles über Yasuo?“ fragte Ranma und sah Soun hoffnungsvoll an.
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Immer noch etwas verwirrt, fing Soun an angestrengt zu überlegen, doch außer einem „Ähm“ und einem „Öhm“ war nicht viel aus ihm herauszubekommen. Genervt schlug Ranma auf den Tisch und richtete sich auf, dann schrie er völlig entgeistert. „Aber du musst doch wohl etwas über ihn wissen, schließlich hast du ihn mit deiner Tochter verlobt!“ Etwas ängstlich sah Soun ihm entgegen und fing an etwas herumzustottern. „Nun ja, ich weiß eigentlich nicht viel … aber ich, ich weiß dass er früher in einem etwas abgelegen haus außerhalb von Nerima gelebt hat.“
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Zögernd blickte er in Ranmas Gesicht, welches ihn nun glücklich anstrahlte. „ich danke dir“ rief Ranma Soun noch zu, als er schon längst aus der Tür verschwunden war.
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Endloch hatte er einen Anhaltspunkt, der ihm zu Yasuo führen konnte, nun war es nur noch einen Frage der Zeit, bis er Akane wieder in seinen Armen halten konnte.
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Inzwischen hatte Yasuo Akane glücklich ihr Hochzeitskleid gezeigt und sie gebeten es anzuziehen, doch diese hatte es nur angewidert in einen Ecke geschleudert. Sie war froh, sie endlich wieder etwas freier bewegen zu können, das Yasuo auf ihr Flehen hin die Fesseln gelöst hatte. Angriffslustig stand sie ihm nun gegenüber, denn sie wollte ihre Chance nutzten und dieses Scheusal für alles büßen lassen. Hoffnung schimmerte in ihren Augen und sie strich sich mit einer leichten Handbewegung durchs Haar. Mit lauter aber etwas zittriger Stimme sagte sie: „Yasuo lass mich gehen, ich werde dich auf keinen Fall heiraten!“ Mit hochgezogenen Augenbrauen sah Yasuo sie an und schnell verwandelte sich sein sonst so nettes Lächeln in ein fieses Grinsen. „Und ob du das wirst Akane Tendo, wir lieben uns doch!“ sagte er mit zischender Stimme, so dass Akane ängstlich zurückwich.
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Doch schnell hatte sie wieder ihren Mut gesammelt und trat Yasuo entgegen. „ich habe gesagt, dass du mich gehen lassen sollst, ICH LIEBE DICH NICHT!!“ schrie sie Yasuo ins Gesicht. Mit einem leichten Zucken auf dem Gesicht verfinsterte sich Yasuos Gesichtsausdruck. Er holte kurz aus und gab Akane mit ganzer Kraft eine schallende Ohrfeige.
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Ein Schmerz durchzuckte Akanes Wange und schon bald ihren ganzen Kopf, bis sich auf einmal alles um sie herum drehte und sie zusammensackte. So bekam sie nicht mehr mit, wie Yasuo sie lächelnd zum bett trug und sie langsam auszog. Begierig betrachtete er ihren hilflosen Körper, flüsterte sich dann aber selbst zu, dass das alles auch noch für einen kurze zeit warten konnte. Und so machte er sich daran Akane ihr Brautkleid anzuziehen und richtete auch sie selbst zurecht für die bevorstehende Hochzeit.
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Erst als Akane das ferne Läuten von zahlreichen Glocken vernahm, kam sie langsam wieder zu Bewusstsein. Blinzelnd schaute sie sich um und musste zu ihrem Entsetzten feststellen, dass sie sich in einer kleinen Kapelle befand. Es waren nur sie selbst, Yasuo und ein kleiner alter Priester anwesend, der lächelnd auf sie wartete. Schnell versuchte Akane wegzulaufen, doch Yasuo riss sie brutal wieder zurück und zog sie an der Hand mit sich den Gang entlang.
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Kurz bevor Akane und Yasuo den Priester erreicht hatten, der ihnen blinzelnd entgegen sah, da er anscheinend nicht mehr so gut sehen konnte, hörten sie einen entsetzten Schrei. Verwundert blickten sie sich um und erblickten Ranma, der umrahmt von der Sonne im Türrahmen stand.
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Zugleich wollte Akane zu ihm laufen, doch Yasuo lies ihre Hand nicht los und zerrte sie so schnell es ging zur Hintertür heraus. Mit einem ängstlichen Blick drehte sich Akane zu Ranma um, doch auch dieser hatte sich sofort in Bewegung gesetzt und rannte den beiden hinterher.
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Stolpernd trat Akane aus der Tür heraus und blickte zugleich auf eine kleinen Lichtung, die sich hinter der Kapelle erstreckte. Verzweifelt versucht Akane immer wieder sich loszureißen, aber Yasuo hatte ihr Handgelenk so fest umschlossen, das sogar schon Blut aus kleinen Striemen hervortrat.
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„Bleib stehen Yasuo, ich warne dich!“ vernahm Akane plötzlich Ranma Stimme hinter sich und drehte sich hoffnungsvoll um. Mit einem letzten wütenden Schrei trat sie Yasuo gegen das Schienbein und konnte sie dadurch von seinem festen Griff befreien. Erleichtert lief Akane zu Ranma und blickte ihn liebevoll an. Kurz entstand auch auf Ranmas Lippen ein kleines Lächeln, doch als er sich wieder Yasuo zuwand, wurde sein Gesicht ernst.
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Wütend blickte er Yasuo an und ging ein paar Schritte auf ihn zu. Doch Yasuo blickte ihn nur hochmütig an und zog mit sich mit einem Ruck sein Jackett aus und warf es davon. Dann krempelte er sich in aller Ruhe de Ärmel seinen Hemdes auf und sah Ranma siegssicher entgegen. Nichts und niemand sollte ihn davon abhalten seinen Akane zu heiraten.
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Doch auch Ranma machte sich kampfbereit. Zorn loderte in ihm auf, als er sah, wie gemächlich Yasuo sich auf den Kampf vorbereitete und ohne das er es verhindern konnte, bildete sich um seinen Körper eine Kampfaura. Leuchtend rotes Licht umgab Ranmas Körper und er merkte wie er den aufkommenden Hass in seinem Herzen nicht mehr lange zügeln konnte.
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Als Yasuo sah, wie sich um Ranma herum eine starke Aura aufbaute, wich er erschreckt ein paar Schritte zurück, doch schon bald gewann er seinen Fassung wieder und schrie: „Akane wird mir gehören!“
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Bei diesen Worten zuckte Ranmas Herz zusammen und seinen Aura um ihn herum begann züngelnd zu lodern. „Das werde ich nicht zulassen, Akane gehört zu mir!!“ schrie Ranma mit aller Kraft und sprang auf Yasuo zu. Ohne, dass dieser eine Chance gehabt hätte sich zu wehren, trat Ranma ihm mit voller Kraft in den Magen. Keuchend brach Yasuo zusammen, doch Ranma ging nur lachen ein paar Schritte zurück.
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Während Yasuo sich wieder langsam aufrichtete, bemerkte er plötzlich einen neue Energie, die sich vor ihm aufbaute. Verwundert schaute er auf und erblickte eine rote Energiekugel die sich vor Ranmas ausgestreckten Händen gebildete hatten. Kleinen Blitze schlangen sich um die Kugel hindurch und als Yasuo entgeistert in Ranmas Augen sah, konnte er nur puren Hass darin erkennen.
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Wie ein Rauschen nahm er Ranmas laute Stimme war und er sah mit großen Augen zu, wie sich aus der roten Energiekugel eine leuchtende Schlange bildete. Yasuo wollte schreien, wollte weglaufen, doch die Schlange hatte ihn in ihren Bann gezogen. Geduldig schlängelte sie sich um seinen Körper und zog ihn mit sich zu Boden. Kurz darauf drang sie in Yasuo ein und vor Yasuos Augen bildete sich ein schwarz, welches viel dunkler war als die Nacht. Schmerz durchfuhr seinen Körper, bis sein Körper bewusstlos zusammenfiel.
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Keuchend stand Ranma auf der Lichtung und sah fassungslos zu, wie die Schlange in Yasuo eindrang. Als er ein leichtes Tippen auf seiner Schulter vernahm, drehte er sich erschreckt um, doch gleich darauf spürte er, wie er sanft umarmt wurde. Liebevoll sah Ranma auf Akane herab und drückte sie so fest an sich wie er konnte.
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Fragend blickte Akane ihn an, denn sie konnte immer noch nicht genau verstehen was gerade passiert war, doch Ranma sah sie nur glücklich an und küsste sie. All die Trauer und all der Schmerz, die Akane und Ranma in den letzten Tagen hatte erfahren müssen, verloren bei diesem Kuss an Bedeutung. Endlich hatten sie sich gefunden und sie wussten, dass sie für immer und ewig glücklich zusammen sein würden und kein einziger neuer Verlobter würde es noch einmal wagen Akane auch nur schief anzuschauen.
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Ende
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So, das war jetzt das Ende meiner FF und ich hoffe doch stark, dass es euch gefallen hat. Ich weiß gar nicht so recht, ob ich damit zufrieden sein kann, aber immerhin ist es ein Happy End und dazu auch noch recht lang geworden. Das ist ja jedenfalls etwas.
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Büdde, büdde schreibt mir ganz, ganz viele Kommis, denn diesmal ist es mir wirklich wichtig, was ihr davon haltet, denn wenn es euch nicht gefällt, bin ich bestimmt ganz schön traurig und versuche ein neues Ende zu schreiben *g* Ich hoffe aber, dass das nicht nötig sein wird!!
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Ich muss mich jetzt aber auch beeilen, denn ich muss jetzt in Theater und Hamlet schauen. Wünschte mir Glück, dass ich nicht einschlafe!!
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Hab euch alle furchtbar doll lieb,
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euer Bulmablümchen
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