Fanfic: D Anfang v Ende o: ERgN 2/Gedicht
Chapter: D Anfang v Ende o: ERgN 2/Gedicht
=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Eine Reise gen Nirgendwo\_/]=
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Kapitel 2: Unerwartete Begegnungen oder: Einsamkeit ist Dreisamkeit
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Geknäuel mehr und mehr in einen Gesamtzusammenhang fügte. Nach einer halben Stunde war Nabiki dann fertig, und Ranma bestaunte das „Meisterwerk“. „Hmm, also nach Süden. Aber was will sie da...“ =Hmm, die Karte zeigt eindeutig Japan... Und die Südspitze ist mit einem Kreuz markiert...= Gedankenverloren starrte Ranma auf das Blatt Papier. Er wurde einfach nicht schlau daraus was das ganze überhaupt zu bedeuten hatte. Dann fasste er einen ebenso kühnen wie edlen Entschluss. =Ich werde ihr hinter her gehen... Ich kann und will sie nicht einfach gehen lassen... Und vielleicht erfahre ich dann auch...= Fest entschlossen stürmte er geradezu aus dem Zimmer, direkt in sein eigenes und riss den Schrank auf. =Was brauche ich alles? Das Zelt hat ja sie... Also muss ich im Freien übernachten...= Er griff nach seinem großen Reiserucksack, welchen er bereits auf der verhängnisvollen China Reise dabeihatte, und stopfte allerlei hinein. =Ich muss es einfach versuchen... Aber was wenn sie schon zu weit weg ist? Ach papperlapapp... Was denkst du da schon wieder... Aber möglich wär’s doch... Nein, daran möchte ich gar nicht erst denken...= Immer mehr wanderte zuerst in seine Hände, dann in den Rucksack, und schließlich, nach nie Enden wollender Zeit, auf seinen Rücken. =Ob ich andere um Hilfe bitten sollte?= Er war drauf und dran die Treppe nach unten zu nehmen, griff bereits nach dem Geländer. =Nein, sie sollen es nicht erfahren... Außerdem würden dann gleich alle mit wollen... Nein, ich gehe alleine...= Postwendend machte er kehrt, zurück in sein Zimmer ans Fenster. Rasch kletterte er von da aus auf das Dach. =Ich darf keine Zeit verlieren... Ich muss es schaffen...= Er blickte sich um, und warf einen einschätzenden Blick auf den Kompass, den er aus seines Vaters Gepäck entwendet hatte. Er holte noch einmal Luft, feuchte, fast unerträglich schwüle Luft. Vielleicht ein schlechtes Ohmen? „Also nach Süden...“ Schwer beladen machte er sich auf, begann eine Reise, wo vieles Geschehen sollte, wo sich vieles Entscheiden zu versuchen mochte. Auf eine Reise, bei der Schicksal und Glück, keine schlechten Freunde waren, nicht bemerkend, dass ihm ein Schatten folgte...
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Auf einem Hügel außerhalb der Stadt angekommen machte er halt, drehte sich um, zu begutachten, sich zu verabschieden von dem, was er Heimat zu nennen gelernt hatte. =Ich werde euch wohl für eine Zeit lang nicht wieder sehen... Verzeiht mir... Verzeih mir Akane... Dass ich nicht früher...= Er unterbrach seine Gedanken. War da nicht etwas? Hinter dem Baum, unten am Abhang? =Ist da wer? Nein, ich habe keine Zeit... War wahrscheinlich nur Einbildung... Ja genau, dass muss es sein... Jetzt aber schnell...= Wieder kehrte er der Stadt den Rücken zu, und verschwand mit großen Sätzen im Wald. Im Schatten der Dunkelheit, welche von den dichten, bedrohlichen Wolken ausging. Der Sturm wartete, bereit loszutoben...
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Akane war es inzwischen nicht bedeutend viel besser gegangen. Erschöpft setzte sie sich nieder, unter ihr der weiche Boden des Uralten Waldes. Nachdem sie unsanft aus ihrem wohlverdienten Schlaf geweckt wurde, war sie so deprimiert, dass sie nicht anders konnte als weiterlaufen. Nach 5 bis 6 Kilometern war sie dann, ziemlich erschöpft, wieder zum stehen gekommen. Die stickige Schwüle versperrte ihr die Atemwege, und wie davor drohte Akane einzuschlafen. =Nein, ich darf nicht schlafen... Ich muss weiter! Aber ich bin so müde... Und...= Suchend Blickte sie sich um. Gab es nicht irgendwo einen einigermaßen vernünftigen Platz zum ausruhen? Eine Höhle, Fehlanzeige. Wieder raffte sie sich auf die Beine, ein ungewöhnliches Rauschen in ihren Ohren. =Was ist das nur? Dieses, Rauschen, ja fast schon Grollen?= Neugierig folgte sie den Lauten. Alles war ihr jetzt recht, nur nicht an das Geschehene denken, das war wohl das Beste. Eine Biegung um das Felsmassiv, welches Hart in den Wald schnitt, wie Öl, das sich auf Wasser verteilt, dann einige Meter aufwärts. Immer wieder horchte sie auf, war sie auch noch richtig? Wieder um ein paar Felsen herum, dann ein Stück abwärts durch ein Dickicht aus Farnen und anderen, dicht gewachsenen Pflanzen. Gebannt machte sie halt, als sie den Letzten Ast, das letzte versperrende Grün zur Seite schob.
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„Wow...“ Einfach nur sprachlos starrte sie auf das gewaltige Naturschauspiel. Ein Fluss, oder eher ein Gebirgsbach, schlängelte sich die Felsen über ihr herunter, sammelte sich kurz in einem kleinen See, um dann zig Meter in die Tiefe zu stürzen, begleitet vom ewigen Rauschen, Donnern und Grollen des riesigen Wasserfalls. Sie trat näher heran, und die Gischt berührte sanft ihr Gesicht. Sie stand jetzt auf halber Höhe, vielleicht etwas mehr, des Wasserfalls. Weiter ließ sie ihre Blicke schweifen, wieder auf das kleine Gebirge, über den Wasserfall, hinunter in das Tal, wo sich das Wasser erneut in einem See sammelte. =Da steht doch...= Am Rande der Wasserfläche stand ein kleines, aber feines Haus. Ganz aus Holz, mit Rauch, der Gemütlich aus dem Schornstein stieg, und dann verpuffte. Verblüfft hielt Akane sich ihren Bauch. =Komisch, ich hab schon wieder Hunger... Naja, bin ja auch viel gelaufen... Ich denke ich sollte hier eine Rast einlegen.= „Ob ich da unten wohl was zu Essen bekommen kann?“ Laut denkend stieg sie vorsichtig herab, Stein für Stein, Abhang für Abhang, bis sie schließlich noch erschöpfter als zuvor den Fuß der Klippen erreichte...
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Unten angekommen ging sie nach kurzem Überlegen auf das Haus zu. Ein Knarren verriet, dass dort jemand lebte. =Das klingt wie ein... Vielleicht ein Schaukelstuhl...= Nachdenklich bewegte sie sich auf die Veranda zu. Als sie alles gut einsehen konnte, erblickte sie den Ursprung des Knarrens. Tatsächlich saß dort wer, den Blick auf den Wasserfall gerichtet, anscheinend in Gedanken versunken. Eine schon ziemlich alte Person...
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=Aber das ist doch...= Erstaunt näherte sich Akane der summenden Person...
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Ranma hatte unterdessen auch nicht zu verachtende Fortschritte gemacht. Pausenlos war er nach Süden gereist, pausenlos gelaufen. Er hatte bereits ein gutes Stück zurückgelegt, als er abrupt halt machte. =Da ist doch wer...= Unterwegs hatte er immer wieder das Gefühl gehabt, verfolgt zu werden. Gemächlich, im Gegensatz zu seinem Stopp, drehte er sich um. Gelassen blickte er hinaus in die Schatten des Waldes. „Ich weiß das du da bist!“ Begann er mit gebieterischer, fast hoheitlicher Stimme durch die Bäume zu rufen. „Komm raus, ich werde dir nichts tun! Ich verspreche es, solange du dich auch ruhig verhältst!“ =Da, ein Rascheln!= Wieder änderte er seine Blickrichtung, nach rechts, bis er einen Schatten, oder eine Person besser gesagt, im Unterholz wahrnahm. Diese machte keinerlei Anstalten zu fliehen, sondern blieb scheinbar belustigt stehen. „Hätte ich nicht von dir gedacht, Ranma! Alle Achtung!“ Langsam trat die Person aus dem Dunkel des Blätterdickichts heraus, immer neue Konturen waren zu erkennen, doch eine stach ganz besonders hervor, eine Art riesiger Spatel „Ach du bist’s nur... Ukyo...“ Etwas überrascht und doch wieder gelangweilt sah er sie an. „Was machst du hier?“ Ukyo überlegte kurz, und antwortete dann ohne Bedenken. „Ich versuche Akane zu finden und zu helfen, und du?“ Grinsend beobachtete sie ihn von der Seite. Eine mehr als nur peinliche Stille, so erschien es zumindest Ranma, trat ein, und wollte einfach nicht Enden. Schließlich ergriff Ukyo wieder das Wort. „Ich verstehe...“ Immer noch grinsend umrundete sie ihn inzwischen das zweite Mal. „Naja, du musst ja nicht darüber reden... Aber fest steht ja wohl, dass es um Akane geht, hab ich recht?“ Stumm nickte Ranma mit dem Kopf, wenn auch fast unscheinbar schwach. Ukyo ging einfach davon aus das er verstanden hatte, und fuhr fort. „Und so wie du rennst habe ich das Gefühl dass du weißt wo es hingeht... Oder?“ Wieder ein Nicken, diesmal stärker. Dann, ohne Vorwarnung, rannte er los in den Wald, wieder auf den Weg den er ursprünglich schon früher einschlagen und benutzen wollte, bis sie dazwischen kam. „Hey, warte doch!“ Auf so etwas nicht gefasst spurtete sie hinter ihm her, bis sie ihn eingeholt hatte, dann trat sie mit ihm gleich.
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Eine ganze Zeit lang liefen sie auf diese Weise gen Süden. Ohne ein Wort zu sagen, etwas zu erwähnen. Absolute Stille, die nur von den schnellen Schritten ihrer Füße auf dem Morschen und Raschelnden Waldboden unterbrochen wurde. Er wollte gerade einen kleinen Bach im Sprung überqueren, als er eine weitere Person erspähte. Sie kam ihnen entgegen, und obwohl es bereits dämmerte, konnte er erkennen um wen es sich handelte. Diese andere Person zögerte kurz, dann blieb sie stehen, und erwartete die anderen Beiden. „Ryoga? Du hier?“ Überrascht machten sie halt. Total perplex, und vor allem mal aus der Puste, stellte sich Ukyo mit dem Rücken zu einem Baum hin, und ließ sich einfach gegen den Stamm fallen, um zu verschnaufen. „Ich sollte eher fragen was ihr hier macht...“ „Wir suchen Akane!“ Antwortete Ranma präzise auf Ryoga’s Frage. „Warum dass?“ So langsam aber sicher wurde Ryoga neugierig. „Weißt du, als sie in mein Restaurant gekommen ist, da war sie völlig aufgelöst, wie abwesend... Ich weiß selber nicht warum...“ Ukyo versuchte sich im Aufklären der Sache, musste aber feststellen dass sie eigentlich alles andere als genug wusste. „Genau, könntest du uns endlich aufklären?“ „Nun ja...“ Begann Ranma stockend. „Das alles hat wohl mit Akane’s Alpträumen zu tun...“ Wie gebannt hörten die beiden Mitreisenden den Worten Ranma’s zu, sahen jedoch davon ab Fragen zu