Fanfic: Königliche NERVen Episode 20 (Shonen Ai)

Gewaltgefahr... Aber das wäre unproduktiv der Geschichte gegenüber... argh...]
<br />
„Dann sind sie die, die zu den Leuten gehören, die Cell getötet haben? Und zugleich diese Saiyans, die früher mal die Erde übernehmen wollten. Gewaltsam natürlich...“, erinnerte sich der Richter und schaute grimmig zu Vegeta. Dieser schaute genau so zurück, dachte dabei aber: ‘Halt bloß den Rand, du Vollidiot!’ Bulma erkannte ihre Chance: „Hören sie mal zu! Wenn die Saiyans nicht wären, würde die Erde nun von Freeza und Cell platt gemacht worden sein!“ Buu kannte ja keiner mehr, den erwähnte sie also nicht und dass Cell zum größten Teil aus den Zellen der Saiyans bestand, lies sie unter den Tisch fallen. Das brauchte nun wirklich keiner zu wissen! „Na, okay, dann werden sie für den Schaden an dem Jungen aufkommen, die Gerichtskosten tragen allerdings die Ankläger, da sie die Briefs nur wegen Genmanipulation angeklagt haben, welche hier allerdings nicht der Fall ist.“, entschied der Richter und haute mit dem Hammer auf seinen Tisch. „Das Gericht ist beendet!“
<br />
<br />
Mitten in der dritten Stunde kam Trunks in den Unterricht geplatzt und gab die Entschuldigung für gesten und heute ab. Leises Tuscheln war zu vernehmen: „Dass der sich heute auch noch mal hertraut...“ „Ich wäre ja ganz weggeblieben!“ „Er glaubt wohl, er können kommen, wann er wolle!“ Ausnahmsweise trug Trunks die Laberei diesmal mit Humor. Aufregen brachte eh nichts, sie würden alle nur noch bissiger reden, also einfach darüber hinwegsehen. „Wir waren gerade bei adverbialen Nebensätzen, können sie uns den Fachausdruck für den Nebensatz, der mit wobei, indem, dadurch und so weiter beginnt, nennen, Trunks?, fragte die Deutschlehrerin. „Modal...“, antwortete Trunks. „Prima! Sie zeigen echt viel bessere Mitarbeit als ihre Mitschüler in den hinteren Reihen, die aus lauter Neid die Klappe nicht halten können...“, sie warf einen Killerblick zu den Leuten, die eben schlecht über Trunks geredet hatten. „Streber“, erdreistete sich dann doch wieder einer von ihnen zu sagen. „Vor die Tür, Daisaku! Und denk darüber nach, wie du in Zukunft mit deinen Mitschülern umgehst!“, befahl die heldenhafte Lehrerin. Bei Trunks hatte sie sowieso von Anfang an ein Stein im Brett gehabt. Daisaku schlurfte mit missbilligendem Blick an Trunks vorbei nach draußen und knallte die Tür hinter sich zu. Der Unterricht ging weiter ohne irgendwelche Zwischenfälle. In der großen Pause allerdings versammelten sich Daisaku und seine Freunde und Freundinnen (eine große gemischte Klicke mit gleichen Vorurteilen in allen Bereichen) um Trunks, Goten, Keiko und ein paar anderen Jungs, die immer auf einem Fleck hockten. „Wisst ihr eigentlich, wie dumm ihr seid? Wie kann man nur so assig sein und sich mit dem Volltrottel da abgeben?“, fragte Garazuku die Jungen und zeigte dabei auf Trunks. „Wie kann man so assig sein und lauter dumme Vorurteile gegen einen, aber wirklich nur einen einzigen haben? Braucht ihr einen Sündenbock, oder was?“, ging Goten gegenan. „Du solltest dich wirklich von ihm fernhalten, Son Goten! Er wird sonst noch negativ auf dich abfärben! Fliehe, solange es noch möglich ist!“, riet Daisaku dem schwarzhaarigen Halbsaiyan. „Wieso sollte er jetzt noch auf mich abfärben? Ich kenne ihn doch schon mein ganzes Leben! Informier dich lieber mal erst, bevor du deine Klappe aufreißt!“, entgegnete Goten pampig. „Ich glaube, sie haben sich Trunks ausgesucht, weil er früher mal der Mädchenschwarm war und Garazuku und einige anderen deswegen nicht an ihre Tussis rangekommen sind.“, spekulierte Keiko. „Ich war mal Mädchenschwarm?!“, das war Trunks neu. Goten fing an zu kichern, als er sich seinen Freund mit 10 Jahren vorstellte, der vor einer Horde Mädchen davonrannte. Trunks zog ihm an den Haaren und meckerte leise: „Sei still!“
<br />
„Wieso denn, ich habe doch nichts gesagt...“, flüsterte Goten leise, aber bestimmt mit einem Unterton den Trunks zuerst nicht erkannte. Plötzlich fand er Gotens Hände links und Rechts an der Hüfte wieder und Gotens Lippen an seinem Hals. „Was... doch nicht hier...“, murmelte Trunks ein klein wenig panisch und riskierte einen kurzen Blick zu den anderen, die verstohlen grinsten. Gotens Hände gruben sich unter das T-Shirt von seinem Freund und seine Lippen wanderten höher zu denen von Trunks. Allerdings drückte Goten seinen Kumpel kurz, bevor sie sich berührten, auf den Boden und plazierte sich über ihm. Trunks Herz raste und er wusste nicht, wieso Goten das plötzlich hier und jetzt veranstaltete! Aber das Grüberln verwarf er in weniger als einer Sekunde, als er wieder die dunklen, schwarzen Augen seines Freundes erblickte...
<br />
„Huhu? Trunks, wach auf!“, rief Keiko und wedelte mit einer Hand vor Trunks’ Gesicht herum. Er wurde zurück in die Realität katapultiert, was ihm wie ein Sprung ins kalte Wasser erschien. Verwirrt schaute er sich um und erblickte Goten, der feindlich mit Daisaku diskutierte. ‘Seit wann habe ich Tagträume? Und dann auch noch solche!’, dachte Trunks. „Hallo, Trunks!“, sagte eine bekannte Stimme neben dem Lilahaarigen. Er drehte sich zu ihrer Herkunft. Und da stand sie! Sie hatte rote Haare, die sie zu einem Zopf geflochten hatte und diesen über ihren Schulter liegen hatte, grüne Augen, die unglaublich unschuldig aussahen, ein Lächeln, das einen hätte zum Schmelzen bringen könnte! Ihre Ohrringe wippten mit ihrer Kopfbewegung mit und sie schaute Trunks freundlich an. „Hallo, Lenia...“, murmelte Trunks nicht gerade begeistert von ihrem Erscheinen. ‘Welchen Preis muss Satan für sie bezahlt haben? Wäre ich noch hetero, würde ich bestimmt in sie verknallt sein! ... Irgendwie sieht sie verdammt anders aus als sonst! Aber warum nur?’, dachte Trunks angestrengt. „Kann ich mit dir reden ohne die anderen?“, fragte sie und Trunks willigte ein, da er gerade sowieso nichts Besseres zu tun hatte. Sie gingen auf den Pausenhof raus und dort irgendwohin, wo nicht so viele Leute waren. „Ich wollte mich bei dir entschuldigen, dass ich immer so unfreundlich zu dir war. Ich dachte, du wolltest mich immer nur von Goten fern halten, du bist schließlich sein bester Freund und ich gebe auch immer Acht darauf, dass meine bester Freundin sich ordentliche Typen aussucht. Das wollte ich zum einen loswerden, zum anderen wollte ich dich was fragen, uuuundzwar: Hat Goten dir jemals gegenüber erwähnt, dass er in jemanden verliebt ist? Ich meine etwas Aktuelles...“, fragte Lenia immer noch so freundlich wie vorhin. Trunks konnte es nicht lassen und sagte mit ironischem Ton: „Ja, er sagte ‘Trunks, ich liebe dich!’“ Der Lilahaarige grinste frech vor sich hin. Lenia grinste ebenfalls und nahm dies als Witz auf, ebn wie Trunks es auch vorgetragen hatte. „Ich meine etwas Ernstes, jetzt lass mal den Kinderkram!“ „Das hat er aber wirklich gesagt!“ „Und was hat er noch gesagt?“ Trunks räusperte sich. „Von ernsten Dingen hat er überhaupt nicht geredet und verliebt tat er auch nicht. War es das, was du hören wolltest?“ „Ich wollte die Wahrheit hören.“ „Am besten fragst du da Goten selber.“ „Hört sich aber ein bisschen blöd an, wenn ich ihn fragte: ‘Du, Goten, hast du ne Freundin oder bist du sonst in wen verliebt? Nein? Dann hast du bei mir gute Chancen!’ Wie taktlos ist das denn?“ Trunks erinnerte sich da an seine eigene Taktlosigkeit. „Was findest du eigentlich an ihm so toll?“ „Gegenfrage: Was findest du an ihm toll?“ „Bitte?!“ „Du bist doch seit ewig sein bester Freund!“ „Äh... pfff, keine Ahnung.“ „Genau so wenig habe ich auch.“ ... „Meinst du, er steht auf Mädchen wie mich?“, fragte Lenia etwas sorgvoll. ‘Soll ich nein sagen? Ich weiß ja, dass er nicht auf Mädchen steht...’, überlegte Trunks, entschied sich dann aber für die schonendere Methode: „Weiß ich nicht, wir reden nicht über solche Themen.“ „Was macht ihr denn sonst den ganzen Tag?“ „Wir kloppen uns, NERVen uns, beschimpfen uns... damit ist man wirklich den ganzen Tag ausgelastet!“ Trunks grinste. „Oh, wie nett! Ich weiß echt nicht, ob man das Freundschaft nennen kann. Geht ihr nicht mal shoppen oder so?“ „Macht meine Mama.“ „Und Goten?“ „Macht seine Mama.“ Lenia fing an zu lachen. „Echt chaotisch! Ich glaube, ich muss mal für nen Nachmittag euer Babysitter sein!“ „Vielleicht...“ „Heute?“ „Nein, heute nicht.“ Es klingelte zur Stunde. ‘Wir könnten sie an einen Pfahl binden und aufschreiben, was sie alles für Schimpfwörter von sich gibt... Aber da würde die gute Seele Goten dagegen sein...’ Trunks grummelte und machte sich auf den Weg wieder ins Gebäude rein.
<br />
<br />
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;
<br />
Fortsetzung folgt...