Fanfic: Das Spiel Teil 8

verdeckt.
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Wissen, tief in ihr! Erwache!
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Mach dich frei ich befehle es dir!“
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Das wiederholte sie insgesamt dreimal. Beim dritten Mal begann Akanes Körper zu zittern und zu zucken. Auf einmal fing er an zu schweben. Weißes Licht durchbrach ihre Kleidung und formte Neue. Geblendet von diesem Licht hielt sich Mara die Hände vor die Augen.
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Langsam sank Akane wieder auf den Boden zurück. Ihre Kleidung war nun strahlend weiß, wie das Licht, dass sie gemacht hatte. Ihre Haare waren nicht mehr blau sondern waren in einem zarten Rosa gehalten. Dafür waren ihre Augen jetzt blau und so unendlich tief, dass man darin versank, wenn man sie sah.
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„Sei gegrüßt, Mara...“ sagte sie mit einer weichen Stimme. „Ich danke dir, dass du mich wiedererweckt hast. Aber es ist doch noch weit vor meiner Zeit, oder??“ „Es interessiert mich nicht, wann Gott vorhatte, dich wieder zu sich zu holen! Jetzt werde ich mich rächen!“ „Ich werde mich nicht wehren, denn ich habe ja den Vertrag unterschrieben... Hätte ich nur eher gewusst, dass alles so endet. Ich hoffe nur, dass es ihn nicht allzu sehr schmerzt. Du weißt ja, wie traurig er immer wird, wenn wieder einer von uns gefallen ist.“ „Das glaubst du doch selbst nicht! Und jetzt hör auf zu schwafeln! Das ist ja schrecklich!“ „Lass mich dir eine Frage stellen! Wofür willst du dich eigentlich rächen?“ „Nein, dass kann nicht sein! Du kannst das doch nicht einfach so vergessen haben!“ „Doch.. es scheint... als habe er mir meine Erinnerung an diesen Teil der Geschichte genommen.“ „Nimm meine Hand und du wirst dich sogleich erinnern!“ Mara hielt ihr die Hand hin, doch Akane zögerte. Nervös biss sie auf die Unterlippe, bis sie schließlich Maras Hand nahm und die Erinnerungen wie Wasserfall auf sie einbrachen.
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Ein junger, weiblicher Engel flog hastig aus dem großen Palast Richtung Erde. Als sie angekommen war, versteckte sie sich hinter einem Busch. Eine Kutsche hielt wenige Meter hinter dem Busch. Ein junger Mann stieg aus und bedeutete dem Kutscher weiterzufahren. Nachdem die Kutsche außer Sicht- und Hörweite war begann der junge Mann leise nach ihr zu rufen. Sie flüsterte ein leises „Videre“ und schon waren die Flügel hinten auf ihrem Rücken verschwunden. Der Mann drehte sich zu dem Flüstern und plötzlich stand vor ihm eine Frau gleichen Alters. „Da bist du ja!“ sagte er und schloss sie in seine Arme. Mit Tränengefüllten Augen blickte sie zu ihm hinauf, denn er war gut einen Kopf größer. „Was hast du?“ fragte er bestürzt. „Ich werde bald nicht mehr kommen können. In der Bibel steht geschrieben, dass zwölftausend mal zwölftausend Menschen ein Mal bekommen werden. Die auserwählten Menschen, die noch auf der Erde leben, werden bald versterben, um das Mal zu erhalten. Nur sie werden in das Himmelreich kommen. Ich bin auch darunter...“ Ihre Stimme versagte den Dienst. Noch während sie gesprochen hatte, hatte sich sein Herz verkrampft, doch er wusste, dass es nicht zu ändern wäre. Nach kurzer Zeit sprach sie weiter: „Ich werde danach nicht mehr zurückkommen können! Was sollen wir nur tun? Ich werde dich nie wieder sehen!“ Sie fing an zu weinen und krallte sich am Hemd des Geliebten fest. „Wenn das der Weg ist, der für dich vorgesehen ist, dann wirst du ihn wohl gehen müssen. Du darfst dich nicht gegen Gott stellen.“ Sagte er leise, doch die Verzweiflung, die in seiner Stimme lag, sagte etwas ganz anderes. „Ich will dich aber nicht verlassen!“ schrie sie. „Willst du das nicht verstehen? Ich liebe dich doch...“ die letzten Worte erstickten ihre Stimme vollends. Tränen rannen in Bächen ihre zarten Wangen hinunter. Er hob ihr Kinn an und sah ihr tief in die Augen.
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Als er diese tiefblauen Augen das erste Mal gesehen hatte, dachte er, er müsse darin versinken. Er hatte sich in dieses Blau verliebt.
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Sanft strich er ihr eine Strähne hinter das Ohr. Das Haar wog sanft im Wind hin und her.
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Als er dieses Haar zum ersten Mal gesehen hatten, hatte er sich nicht mehr satt sehen können an diesem wunderbaren Rosa.
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Dann beugte er sich zu ihren Lippen hinunter, um sie mit seinen zu verschließen. Verzweifelt küssten sie sich, denn beide wussten, dass es wahrscheinlich dass letzte Mal sein würde.
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Als er zum ersten Mal diese Lippen berührte, dachte er, er müsse dahin schmelzen, so zart und weich waren sie. Bei dem Gedanken an ihr erstes Treffen bahnte sich eine einzelne Träne den Weg über seine Wangen. In dieser Träne lag das Wissen, dass sich seine Träume und Wünsche nicht erfüllen würden und dies das letzte Treffen sein würde. ER wollte den Engel zurück, seinen Engel. Und man darf sich nicht gegen Seinen Willen stellen.
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Sanft strich sie ihm die Träne weg und schaute ein letztes Mal in diese wunderschönen meeresblauen Augen. Auf der ganzen Welt gab es kein zweites Paar Augen, dass dieses Blau hatte.
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Er wusste, dass es Zeit war sich zu trennen. Sanft schob er sie auf einen kleinen Hügel. Ein letztes Mal strich er ihr über die zarten Wangen. Er wollte seine Hand gerade wegnehmen, als sie mit ihrer Hand seine umschloss. „Ich liebe diese Wärme...“ flüsterte sie. „Ich liebe Dich!“ sagte er sanft und trat zwei Schritte beiseite. „Ala in conspectum venire!“ Ein Paar große weiße Schwingen breiteten sich hinter ihr aus. Langsam fingen sie an zu schlagen und den Engel in die Luft zu erheben. Sie streckte ihm ihre Hand hin. „Nein! Lass mich nicht gehen! Ich will ja gar nicht zurück! Ich will bei dir bleiben!“ Er nahm ihre Hand, doch er wollte sie nicht zum Bleiben auffordern. „Geh, du wirst dort oben gebraucht. Du gehörst ihm und ich will Gott sein Eigentum nicht wegnehmen!“ sagte er sanft und lächelte. Dann ließ er ihre Hand wieder los und sie stieg in die Lüfte ohne ihren Blick von ihm zunehmen. Als sie ihn nicht mehr erkennen konnte, flüsterte sie „Invidere“. Dann wandte sie ihren Blick nach oben und flog so schnell sie konnte zum Palast zurück. Die Tränen, die sie aus tiefstem Herzen vergoss, fielen auf die Erde zurück.
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Er blieb allein auf dem Hügel zurück. Von weitem hörte er schon das Getrappel von Pferdefüßen. Er wandte sich um und ging zurück zu dem kleinen Weg, wo er gleich abgeholt werden würde. Als die Kutsche vor ihm hielt machte er die Tür auf und wollte einsteigen, als er einen Pfeil auf sich zu rasen sah. Doch es war zu spät. Der Pfeil durchbohrte seine Brust und sein ohnehin schon gebrochenes Herz. Er sah auf den Pfeil, der tief in ihm steckte. Dann sah er, wie der Kutscher von der Kutsche sprang um ihm zu helfen. Langsam sank er auf den Boden. Unter seinem Rücken fühlte er das weiche Gras, in welchem sein warmes Blut versickerte. Von weit her drangen Worte an sein Ohr. „Nein Prinz! Ihr dürft nicht sterben!“ Auf einmal spürte er keinen Schmerz mehr und fühlte sich so leicht, wie noch nie in seinem Leben. Er stand wieder auf, doch sein Körper blieb liegen. *Bin ich etwa... tot?* Er sah, wie vom Himmel ein Licht kam und dass ihn führen wollte. Doch er blieb auf dem Boden, nicht fähig dem Licht zu folgen.
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Bitte!! Schreibt Komments! Dieser Teil war echt viel arbeit. Wenns euch nicht gefällt, dann schreibt nen Komment. Wenns euch gefällt, dann auch. Wenn ihr einfach nur sagen wollt, dass ich mit dem Schreiben aufhören soll, bitte, dann erst Recht!
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Ciao Mary