Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [3]
Chapter: D Anfang v Ende o: DF [3]
<b><font color="#000080" size="2">=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Dimicatio Finale \_/]=</font></b>
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<u><font color="#000080">Kapitel 3: Tempel ohne Templer Dort oder: Auch nach oben getrieben </font></u>
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...tat er den ersten Schritt in Richtung des Dickichts. In Richtung des Waldes, der fast die gesamte Insel bedeckte, wie ein gigantischer Regenschirm. Ein Regenwald, an das erinnerte er zumindest am ehesten.
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„Na dann los!“ Mit großen Schritten eilte Ranma voran. Kurze viel sagende Blicken unter den Anderen.
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Dann setzte sich die Kolonne langsam in Bewegung, Richtung Gebirge.
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Im fahlen Licht, welches die Baumkronen, das ewige Blätterdach zu durchdringen vermochte, setzten sie ihre Reise fort. Über die dunklen Wege des Waldes, beobachtet von unzähligen Tieren, unzähligen Geschöpfen, die wahrscheinlich seit Jahren nur auf Beute gewartet hatten. Viel Strecke lag noch vor ihnen, doch noch mehr aller Wahrscheinlichkeit nach hinter ihnen.
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Niemand bemerkte das grelle Aufblitzen unter der Wolkendecke, draußen, im Sturm des offenen Meeres. Doch war dies ein weiteres, böses Ohmen?
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Kaum 5 Minuten später wurde Ranma, mehr oder weniger freiwillig, dazu überredet die Führung abzugeben. An wen war ja eigentlich klar. Lange konnten sie die alte Hexe ja anscheinend nicht festhalten, zumindest nicht lange genug. „Das kommt davon...“ Vor Wut schnaubend, und nebenbei auch total mit Sand verstaubt, setzte sich Cologne an die Spitze, wie sie sich so schnell befreit hatte, wagte niemand auch nur zu fragen.
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„Hmm, sehr gut...“ Brummelte sie leise vor sich hin. „Wenn wir in dem Tempo weitergehen müssten wir in 2 bis 3 Stunden da sein...“ Ein verachtender Blick fiel auf das absolute Ende und Schlusslicht der Truppe. „Und du, zukünftiger-hoffentlich-bald Schwiegersohn, beeil dich ein bisschen, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit, du willst Akane doch finden... oder?“
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Keuchend, unter der großen Last die Ranma bedrückend auf den Schultern lag, war er kurz davor ihr alles an den Kopf zu schmeißen. „Was? Wer muss den die herumliegenden Palmen tragen? Und überhaupt, gibt es hier keinen Baum der ordentlich steht?“ *Tapp* lässig lehnte sich Cologne gegen einen der Baumstämme. Kurz darauf konnte auch dieser sich nicht mehr halten, und war, wie schon so viele auf Ranma’s Rücken, dazu verdammt ein schnelles und schmerzloses Ende zu erfahren. „Du hast einen vergessen!“ Sie hüpfte zurück auf den Weg, der zumindest provisorisch einem Weg ansatzweise ähnelte, und zog Ranma unter ächzen und stöhnen, es war inzwischen der 9. Baumstamm von beachtlicher Statur der sein Rückrad zierte, hinter sich her.
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„Ahh! Endlich sehe ich genug. Den Überblick zu haben ist eben doch besser!“ Mit einem Schmunzeln dachte Akane bei diesen Worten zurück an Ranma. Wie oft hatte sie ihn, unberechtigter Weise, auf einen Nerima-Hammerstrike-Rundflug geschickt. Aber das war einmal. Jetzt musste sie sehen wie sie alleine klar kommt, was ihr ihres Gewissens nach auch recht gut gelang. „Mal sehen. Von da bin ich gekommen.“ Ungefähr deutete sie in eine Richtung des Horizonts. „Und wo gehe ich hin? Huch?“ Ihr Blick blieb an einem, scheinbar alten, Gemäuer im Osten hängen. „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie...“ Summte sie noch mal kurz, um sich absolut sicher zu sein dass das auch der Osten war.
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„Hmm... wie wäre es wenn ich, die Insel sieht zwar ziemlich verlassen aus, aber theoretisch gesehen könnte es da... Menschen... geben...“ Freudig leuchteten ihre Augen auf, wo andere Menschen waren gab es sicherlich auch etwas Ess- bzw. Genießbares. Seit den letzten paar Stunden, fast schon Tagen hatte sie nichts mehr gegessen, abgesehen von einer ziemlich verkümmerten Banane, es sah zumindest nach einer Banane aus.
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„Also, wieder runter vom Hügelchen...“ Frohen Mutes wollte sie ein kleines Liedchen anstimmen, als am Horizont kurz etwas aufblinkte. Exakter ausgedrückt unter der Wolkendecke des nie endenden Unwetters. Ein greller weißer Blitz zog sich für den Bruchteil einer Sekunde über den Himmel. Zu kurz, als das Akane ihn wirklich hätte ganz wahrnehmen können.
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„Da war doch was?“ Verlegen und verunsichert kratze sie sich am Hinterkopf. „Ach, ich hab mir das sicher nur eingebildet, aber 2 mal hintereinander? Naja... Ich hab eh keine Zeit um darüber nachzudenken, lieber sollte ich endlich von diesem vermaledeiten Berg runter!“ Mit einer gewissen Portion Argwohn und Abscheu betrachtete sie ihre aufgeschürften und zum Teil blutigen Hände.
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„Also... Dann auf geht’s...“ Sicher rannte sie zuerst den Abhang, welcher noch minimal Steil war, hinunter, bis sie auf diese Art nicht mehr, oder nicht mehr sicher genug, weiterkam. Vorsichtig ergriff sie nach und nach immer wieder kleine Steine, um sich mit diesen Hilfen nach und nach den Abstieg zu erleichtern. Es wäre ja wirklich schade wenn die so lange und beschwerliche Reise auf solch kleiner Gelegenheitsfehler enden sollte.
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Nach 30 Minuten beschwerlichstem Abstieg, und bestimmt 30 Blasen an den Händen mehr, suchte Akane dann erneut einen Weg durch das elende Gestrüpp.
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„Na warte!“ Inzwischen auf der selben Insel, aber am anderen Schauplatz. Wütend warf Ranma die Baumstämme einzeln nach Cologne, welche aber, zum Glück wie man behaupten möchte, spielend ausweichen konnte. „5, 6, 7... Wow, Ranma, nicht schlecht...“ Gelangweilt hatte es sich der Rest zur Aufgabe gemacht, hinter den Beiden her zu rennen, welche wie {Bekloppte}, Shampoo’s Einschätzung nach, durch den Wald preschten.
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Ryoga hingegen lief ruhig neben her und zählte die Baumstämme, die Ranma auf die Alte losließ. „11, 12, nicht schlecht, 13, 14, zählt der kümmerliche Ast als Baum? 15 ½“ „Aiya!“ Ein hektischer Aufschrei von Seiten Shampoo’s durchbrach die Idylle der annähernden Prügelei.
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„Lass das du alter Lustmolch!“ „Lustmolch?“ Ruckartig blieb Ranma stehen. Ein unförmiges etwas klebte an der Brust der Hilfsbedürftigen. „DU!“ Sofort war Ranma’s Wut auf Cologne verflogen. Sein Ziel war nun der alte vergraute Greis. „Happo!“ Etwas erstaunt waren die anderen wieder voll bei der Sache. “Was suchst du hie…” Schon wurde Mousse von Ranma unterbrochen, der auch gleich einen seiner angesammelten Stämme auf Happosais schleuderte, und Ryoga damit vor ein ernsthaftes Problem stellte. „Zählt das als neue Runde oder soll ich die alte weiterzählen? Na gut... 23, 24, 25...“
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Eine halbe Stunde später. Nachdem Happo mit einer Feuerfaust auch noch Ranma’s letzte Holzreserven zerstört hatte, sehr zum leid des zählwütigen Ryoga, Stellte sich natürlich die Frage wie und vor allem warum er hierher gekommen war. „Nun, ich konnte doch Akane nicht alleine...“
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Diese stümperhaft zusammen gebastelte, und doch wahrheitsgemäße brachte das Fass erneut zum überlaufen. „WAS?“ „Öhm, Leute, Warum guckt ihr denn so... böse?“
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„Das ist gemein! Lasst mich runter!“ „Nein, erst wenn wir ganz oben sind!“ Mit Happo als praktischem Bündel aus Palmenblättern und Ästen, Ranma hatte ja für genug Material gesorgt, ließen sie sich kurz auf einem vermeintlichen Felsen nieder. „Sehr gut, bald haben wirs!“ Colognes Blicke schweiften erneut in die Ferne. „Nur noch maximal eine halbe... Oh, ähm, könntet ihr kurz aufstehen?“ Kurz deutete sie auf den Sitzplatz. „Ja genau, dürfte ich kurz!“ „Du sei still!“ Ranma ließ den alten Knacker gar nicht erst ausreden, sondern zog ihm gleich eine heftige Kopfnuss über die Birne. „Na das ist ja eine Überraschung!“ Bemerkte Cologne dann treffend, als endlich alle ihre vier Buchstaben erhoben haben. „Ein Stück einer Ruine!“
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„Na endlich!“ Etwas erschöpft sah Akane auf die Felsspalte zurück, die sie vor wenigen Augenblicken noch mit ächzen und stöhnen überwunden hatte. Hinter ihr, die ungewöhnlich tiefe Narbe im Angesicht des Planeten, vor ihr. „Der Tempel! Hat sich also gelohnt!“ Langsamen Schrittes bewegte sie sich ehrfürchtig auf die riesigen Tempelanlagen zu. Fast noch ehrfürchtiger überschritt sie die Schwelle des gigantischen Außentores, welches im mindestens 20 Meter hohen Schutzwall eingelassen war.
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Ringsum waren mehr oder weniger gut erhaltene Ruinen, Rückstände von einst beeindruckenden Bauwerken, wahrscheinlich geschaffen durch Menschenhand. Überall konnte man die noch vorhandenen oder zerbröckelten Säulen erkennen, die zum Teil achtlos in der Gegend herumlagen. Es mussten einst achtvolle Gebäudekomplexe gewesen sein, so schoss es Akane durch den Kopf, nicht fähig bei diesem Anblick ein Wort verlauten zu lassen.
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Allerdings hob sich eine Baute stärker von den Anderen ab, als alles andere auf dieser Insel es je vermocht hatte.
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Dieser Tempel war nicht etwas zerstört, porös oder in irgendeiner Weise zerfallen, nein, das ganz bestimmt nicht. Wie ein Bollwerk gegen den Zerfall des Alters stand er da, mit strahlend weißen Säulen, im rötlichen Schein der unterdessen untergehenden Sonne. Langsam, leise bewegte sie sich wie in einem unergründlichen Bann auf das Bauwerk zu, das sich Meterhoch mit Treppenstufen in den Himmel wand, dann mit einigen, ja, dutzenden Säulen, das unendlich schwere und pompöse Dach hielt.
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„Das ist, unglaublich...“ Kurz vor beginn der ersten Stufen machte sie halt, und drehte sich nochmals um. Unter schrecklichem Krachen und rumpeln schloss sich das große Holztor. Bestimmt 10 Meter fasste der Wall an Durchmesser. Blieb nur noch die Frage, ob einfach nur der Zerfall die Stadt eingeholt hatte, oder...
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„Na das ist ja eine