Fanfic: Königliche NERVen Episode 2 (Shonen ai)
beschwerte sich der Schwarzhaarige.
<br />
Trunks versuchte sich zu beruhigen und verlies den Raum.
<br />
<br />
„Wir schreiben heute Mathe und einen Erdkundetest.“, berichtete Goten seinen
<br />
Eltern beim Frühstück. „Oh, ich habe gar nicht gelernt...“, fiel es Trunks auf.
<br />
„Tust du doch nie!“ „Auch wahr...“ Chichi war entsetzt: „Bulma hat dir nicht
<br />
eingebläut zu lernen? Will sie einen Prügelknaben als Sohn haben? Das glaube ich
<br />
einfach nicht! Wieso tut sie nichts dafür, dass du genug lernst?!“ „Das ist es
<br />
ja gerade! Er lernt nicht und bringt trotzdem immer dreien und zweien nach
<br />
Hause!“, meinte Goten. „Neidisch?“, piekte Trunks ihn an. „Hmm.. beginnt euer
<br />
Unterricht heute später oder geht die Uhr falsch?“, fragte Goku mit vollem
<br />
Mund. „Scheiße! Alarm! Panik! Wir müssen los!“, rief Goten, schnappte sich
<br />
Trunks und seine (seine eigenen) Schulsachen und verließ fluchtartig das Haus.
<br />
Ich kann selber fliegen!“, beschwerte sich Trunks, den Goten sich untern Arm
<br />
geklemmt hatte. „Keine Zeit!“ „Ne Strafe bekommen wir sowieso. Und meine Sachen
<br />
muss ich von zu Hause auch noch holen.“ „Auch das noch!“ Goten lies Trunks
<br />
fallen, der die Richtung änderte und zu sich nach Hause flog.
<br />
„Tut mir leid! Ich bin zu spät!“, entschuldigte sich Goten keuchend, als er in
<br />
der Klassentür stand. Sein Deutschlehrer schaute skeptisch. „Hier kommen auch
<br />
alle, wann sie wollen. Setzten.“ Damit war die Sache gelaufen. Keine
<br />
Strafarbeit. Ein paar Minuten später öffnete sich wieder die Tür, diesmal
<br />
langsam und leise, wonach eine Gestalt ins Zimmer krabbelte. Sie schloss die Tür
<br />
wieder leise und schlich dicht am Boden zu ihrem Platz. Auf dem Weg dahin
<br />
kicherten einige der Mitschüler und der Lehrer meinte: „Trunks, könntest du dich
<br />
bitte wie ein normaler Mensch bewegen und zu deinem Platz gehen?“ Dem musste er
<br />
wohl oder übel folgen. Einige Mädchen lästerten über ihn, was er gekonnt
<br />
überhörte. „Hihi!“, meinte Goten neben ihm und grinste genau so breit und
<br />
unschuldig, wie es sein Vater immer tut. „Trunks wird und nun einen Weilsatz im
<br />
Futur 2 nennen. Da er meint, schon alles zu wissen und deswegen nicht pünktlich
<br />
erscheinen zu müssen, muss das ein Leichtes für ihn sein.“, meinte der
<br />
Deutschlehrer. „Äh, darf ich eine Minute nachdenken?“ „Nein!“ „Eine halbe?“
<br />
„Auch nicht!“ „Ähhh... mir fällt aber nichts ein!“ „Extraaufgabe!“ „So ein
<br />
Müll.“ Trunks lies seinen Kopf auf den Tisch sinken. „Wird schon wieder“, meinte
<br />
Goten und klopfte ihm auf den Rücken.
<br />
„Ich hasse Zeiten!“, maulte Trunks in der Pause. „Ich finde sie okay.“, war
<br />
Gotens Ansicht. „Hey, wie wäre es, wenn wir in Zukunft immer als Gotenks Deutsch
<br />
machen?“, schlug Trunks vor. Je mehr er darüber nachdachte, desto besser gefiel
<br />
ihm sein Einfall. „Das geht nur ne halbe Stunde. Die würden merken, dass das
<br />
nicht normal ist, dass plötzlich 2 Schüler aus einem werden. Zudem kennt niemand
<br />
hier Gotenks.“, meinte Goten. „Wer ist Gotenks?“, fragte Miyaki, eine
<br />
Klassenkammeradin von ihnen. „Mein Cousin“, antwortete Goten so langweilig wie
<br />
möglich. „Sieht der auch so toll aus?“, fragte sie weiter. Trunks dachte, er
<br />
hört nicht richtig! Auch so toll schien sich wirklich auf Goten zu beziehen!
<br />
„Nein, besser...“, war Gotens Antwort, wieder genau so langweilig. „Oohhh! Sogar
<br />
noch besser! Du musst ihn mir unbedingt vorstellen!!“, kreischte Miyaki. Goten
<br />
grinste hilflos und lies dann die Ausrede hören: „Er wohnt weit weg und besucht
<br />
mich nur selten, das geht somit nicht.“ „Hmmm...“ enttäuscht zog Miyaki ab.
<br />
Trunks wandte sich an Goten: „Besser? Wieso soll Gotenks besser aussehen?“
<br />
„Weil... weeeiill... man sieht ihm eben nur unsere Schokoladenseiten an.“, war
<br />
Gotens Antwort, die er mit einem Goku-Grinsen unterstreichte. „Aha...“ Trunks
<br />
war mit den Gedanken schon wieder ganz woanders. „Musst dir nichts bei denken.
<br />
Du weißt ja, dumme Frage - dumme Antwort.“, meinte Son Goten, während er und
<br />
Trunks zum Chemieraum gingen. In seiner Geistesabwesenheit rannte Trunks frontal
<br />
gegen eine Wand. „au... Die war gestern noch nicht da...“ „Hey, hier geht’s
<br />
lang!“, dirigierte Goten seinen Kumpel und schob ihn in die richtige Richtung.
<br />
„Trunks ist echt blöd, er stellt sich immer bescheuert an“, meinte ein Mädchen
<br />
zu ihrer Freundin. „Und mit dem gehen wir in eine Klasse, echt peinlich!“ „Ich
<br />
bedauere Son Goten, er muss sein Freund sein. Wahrscheinlich wird er dafür
<br />
bezahlt. Die Capsule Corp. hat so viel Geld und Gotens Familie scheint nicht
<br />
besonders viel zu haben, dass Gotens Mutter ihren Sohn wohl dazu anstiftet.“ „Er
<br />
ist echt arm dran. Von allen Seiten bekommt er schlechten Einfluss. Seine Mutter
<br />
soll grausam sein, sein Vater ein Luschi, von Trunks wissen wir ja, dass er
<br />
ätzend ist und sein Bruder soll nie Zeit für ihn haben, weil er zu egoistisch
<br />
ist und immer lernt.“ Trunks schaute gequält. „Sie sollen die Klappe halten...“,
<br />
sagte Goten leise, aber wütend. „Was haben die gegen mich?“, fragte Trunks fast
<br />
lautlos. „Sie sind neidisch, weil du der Sohn von Bulma bist. Vegeta kennen sie
<br />
nicht, sie sehen nur die CC.“, vermutete Goten. „Nimms dir nicht zu Herzen, das
<br />
wird schon aufhören!“ „Meinst du wirklich?“ „Ja, klar! Nanami ist doch jetzt aus
<br />
unserer Schule weg, die sind der immer auf den Geist gegangen. Jetzt scheinen
<br />
sie dich ausgesucht zu haben, aber wenn du ihnen erst gar keine Angriffsfläche
<br />
gibst, werden sie schnell damit aufhören.“ „Hätte ich nur deinen Optimismus...“
<br />
Sie waren bei den Chemieräumen angekommen, wo schon die halbe Klasse versammelt
<br />
war. Und das, obwohl es noch Pause war! Aber sie hatten einen ganz bestimmten
<br />
Chemielehrer, der immer überpünktlich kam und sie für 1 Minute zu spät schon
<br />
anschnauzte. „Selbst wenn wir 2 Stunden früher kommen, sind wir zu spät!“,
<br />
beschwerte sich einer von Trunks’ Klassenkammeraden. „Es gibt eben Menschen,
<br />
denen kann man es nie recht machen.“, meinte Trunks zu ihm. „Ja, ich kenne da so
<br />
ein Beispiel. Ich habe gestern deinen Vater in der Stadt getroffen.“ Goten
<br />
machte große Augen und Trunks war auch nicht weniger verwundert. Vegeta hasst
<br />
die Innenstadt! Er fuhr fort: „Er hat mich über dich ausgefragt und egal, was
<br />
ich geantwortet habe er hat immer genörgelt! Wie hältst du den bloß aus?“ „Die
<br />
meiste Zeit ist er nicht da. Und wenn, verarsche ich ihn.“, gab Trunks als
<br />
Antwort. „Was dann allerdings immer in einer blutigen Schlägerei ausartet!“,
<br />
schloss Goten an. Die Mädchen wurden hellhörig. „Trunks wird von seinem Vater
<br />
geschlagen!“ „Oh mann, das färbt bestimmt auf ihn ab!“ „Wir sollten vorsichtig
<br />
sein!“ Trunks wurde wütend. „Ja! Ihr solltet vorsichtig sein! Und zwar so
<br />
vorsichtig, dass ich nichts mehr von eurem Scheiß, den ihr euch über mich
<br />
zusammenreimt, mithöre! Sonst kann es wirklich mal geschehen, dass ich so
<br />
reagiere wie mein Vater! Und das ist tödlich!“ „Das war undiplomatisch.“, sagte
<br />
Goten leise. „Kann mir doch egal sein!“, bekam er zurück. „Trunks kann sich
<br />
nicht mit Worten wehren! Wie kleingeistig!“, fingen die Mädchen wieder an. „Ich
<br />
habs ja gesagt.“, murmelte Goten. Trunks überlegte eine Sekunde und fuhr an die
<br />
Mädchen gerichtet fort, diesmal aber mit gesenkter Stimme: „Hey, wenn ihr mir
<br />
etwas zu sagen habt, sagt es mir ins Gesicht und tuschelt nicht hinter meinem
<br />
Rücken über mich! Das ist kleingeistig! Zwar ist Gewalt ebenfalls kleingeistig,
<br />
das was ihr macht aber auch!“ Schweigen. Ein zufriedenes Grinsen von Goten.
<br />
„Mach sie fertig, diese Hühner!“, flüsterte der Klassenkammerad von eben. „Ja,
<br />
würde ich gerne, aber das ist undiplomatisch“, war Trunks Antwort.
<br />
<br />
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;
<br />
Fortsetzung folgt...