Fanfic: Es tut immer noch weh!!

Chapter: Es tut immer noch weh!!

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Also, fragt mich jetzt nicht wie ich auf so was komme! *wehe*<br />
Ich hab noch nie ein Drama geschrieben, deswegen seit bitte nicht zu hart mit euer Kritik!<br />
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Wahrscheinlich ist es sowiesi total unverständlich!<br />
Eigentlich wollte ich ja nicht in dieser Gedicht-Form schreiben, doch ich finde, dass es so besser wirkt!<br />
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Na ja gut, jetzt las ich euch erst mal lesen!<br />
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Es tut immer noch weh<br />
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Wer ich bin?<br />
Ein Träumer!<br />
Nein, noch viel schlimmer!<br />
Ein naiver Träumer, <br />
dem langsam klar wird,<br />
das sein Traum <br />
schon vor langer Zeit zerpatze!<br />
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Nicht wie eine Seifenblase,<br />
oder ein Ballon,<br />
einer Nuklearbombe kommt es schon eher gleich.<br />
Die Verwüstung in meinem Inneren<br />
Ich weiß nicht mehr <br />
Was war,<br />
was kommen sollte.<br />
Es tut immer noch so weh.<br />
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Ich will mich nicht erinnern,<br />
möchte nicht noch einmal<br />
zurückblicken,<br />
nicht noch einmal<br />
diese Augen sehen.<br />
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Was war nur los mit mir,<br />
dass ich dachte<br />
ich,<br />
ein einfacher Mensch,<br />
nichts besonders, <br />
kein Messias<br />
und auch kein Moses,<br />
könnte die Schlucht zwischen uns überschreiten?<br />
<br />
Anfangs war alles so,<br />
ja wie war’s?<br />
Ich wollte deinen Hunger stillen,<br />
deine Kehle,<br />
mit kühlem Nass benetzen,<br />
deinen Wissensdurst besänftigen,<br />
deine Augen strahlen sehen.<br />
<br />
Nein, Nein! <br />
Ich will nicht…<br />
Ich kann nicht…<br />
Es tut immer noch zu weh!<br />
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Deine Augen <br />
Haben sich in meine Seele gebrannt,<br />
auf das ich ewiglich verdammt bin,<br />
dein Leid,<br />
dein Schmerz,<br />
deinen Kummer darin zusehen. <br />
Jeder Ansatz eines Lächelns wird im Keim erstickt,<br />
so das ich nie vergessen kann.<br />
<br />
Nacht für Nacht,<br />
lag ich wach,<br />
dachte darüber nach,<br />
was du mir gesagt hattest,<br />
„Verrat beginnt in den Gedanken,<br />
denkst du an ihn,<br />
bist du auch bereit in zu begehen!“<br />
<br />
Was wolltest du mir damit sagen?<br />
Hast du es geahnt?<br />
Wolltest du mich so,<br />
auf deine eigene,<br />
fast undurchschaubare Art,<br />
warnen?<br />
<br />
Und ich hab es getan!<br />
Ich hab dich verraten,<br />
nicht war?<br />
War es das, <br />
was ich in deine Augen las,<br />
als der Abschied kam?<br />
<br />
Was ist nur geschehen?<br />
Wie konnte es soweit kommen?<br />
Weißt du’s?<br />
Ja,<br />
du weißt es!<br />
Du wusstest es immer,<br />
von Anfang an,<br />
nicht wahr?<br />
<br />
Ich hätte niemals<br />
Dein Land betreten dürfen,<br />
Das Land,<br />
über das ich doch alles wusste,<br />
aber eigentlich auf keine Frage,<br />
eine Antwort fand.<br />
<br />
Eine Studienreise sollte es werden,<br />
es war die Reise meines Lebens,<br />
niemals wieder lernte ich so viel,<br />
erlebte nie wieder eine solch große Menge an Gefühlen,<br />
hatte nie wieder so viel Angst<br />
und verspürte niemals wieder Trauer in solch einem Ausmaß.<br />
<br />
Als ich dein Dorf betrat, <br />
sah ich das Leben wie es meine Vorfahren, <br />
vor vielen Jahrhunderten führten.<br />
Ich sah die kleinen, <br />
mit ihren vor Hunger aufgeblähten Bäuchen<br />
und ihren vor durst aufgeplatzten Lippen.<br />
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Es tat so gut helfen zu können!<br />
<br />
Und dann traf ich dich,<br />
deine wunder schöne, fast schwarz gebrannte Haut,<br />
glänzte im Licht der Sonne.<br />
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Die Zeit war schön,<br />
dort in deinem Land,<br />
in deinem Dorf,<br />
In deinen Armen.<br />
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Ich wusste über den Brauch,<br />
nur eine Jungfrau,<br />
konnte verheiratet werden<br />
und dennoch teilten wir das Bett.<br />
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Als man verlangte ich sollte meiner Verantwortung nachkommen<br />
und dich zu meiner Frau machen,<br />
da schlich ich mich,<br />
unter dem Vorwand,<br />
noch einmal nach Hause zurückkehren zu müssen, <br />
um dort alle Angelegenheiten zu klären,<br />
aus deinem Leben,<br />
du wusstest ich würde nie wieder kommen.<br />
<br />
Was hätte meine Familie von mir gedacht,<br />
meine Freunde,<br />
ich<br />
und eine Wilde heiraten<br />
und zusammen mit ihrem Volk in irgendeiner<br />
Wüste leben,<br />
das konnte ich nicht,<br />
das konnte ich ihnen nicht sagen.<br />
<br />
Ich hab dich nie vergessen,<br />
deine wunderschönen dunklen Augen,<br />
deine wohl geschwungene Nase<br />
und deinen verführerischen Mund.<br />
Nie wieder habe ich eine Frau getroffen,<br />
dessen Haut genauso dunkel und zart war,<br />
wie die Deine.<br />
<br />
Viele Jahre sind seitdem vergangen,<br />
dein Volk ist schon längst von diesem Ort verschwunden,<br />
nichts weißt mehr daraufhin, dass hier einmal ein Dorf war,<br />
nichts außer diesem kleinen Steinhaufen,<br />
der immer zum Backen der Brote benutzt wurde.<br />
<br />
Wie es dir wohl geht?<br />
Hasst du mich?<br />
Wahrscheinlich!<br />
Aber ich…<br />
<br />
Ganz gleich was die Anderen denken,<br />
heute kann ich es sagen,<br />
ich liebe dich! <br />
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Ein naiver Träumer,<br />
ja das bin ich.<br />
Nein noch viel schlimmer,<br />
ein naiver Träumer,<br />
ohne Traum.<br />
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Weißt du jetzt was immer mein Traum war?<br />
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Du… <br />
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