Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [5]
da mal ein Lied gehört... soll ich mal vorsingen?“ „Nein...“ Ranma war es ziemlich egal ob oder ob nicht, aber seine Sinn nach Ruhe obsiegte dann. „Sicher nicht?“ „Nein...“ „Sicher?“ „Nein...“ Verschmitzt blickte Ryoga auf Ranma herab, so wie es von der Körpergröße möglich war. „Ha! Also doch!“ =Ich hasse diese doppelt verneinten Frage Antwort Spiele...= Grummelnd gab Ranma nach, und Ryoga sang, eigentlich grölte er mehr, sodass es nicht mehr als Gesang gelten konnte, sein Liedchen.<br />
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„Die Straße gleitet fort und fort,<br />
hinfort an einen nicht b’kannt Ort...<br />
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Aufassen,<br />
das musst du,<br />
denn sonst fort dich tragen,<br />
deine Schuh.<br />
Fort vom Weg,<br />
Ins G’strüpp hinein...“<br />
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Erst als seine Stimme im gesamten Tunnel widerhallte stoppte er seine kleine, Nervenzerfetzende Einlage. Sänger war wohl nicht der passende Beruf. „Diese Gänge, sind voll von...“ Begann Cologne schließlich erneut. „Voll von, Wut... die Luft steht förmlich davon...“<br />
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Immer noch schnaufend, gleichwohl von der Wut, soweit sie noch vorhanden war, und vom erlittenen Schmerz; verweis auf die Wand; machte sie sich wieder auf. <br />
Auf und davon, in die schier unendlichen Tiefen dieses Tunnelsystems.<br />
Ob es je ein Ende nehmen sollte?<br />
„Veni...“ Sie stockte. Hatte sie eben etwas gehört? Eine, Stimme? =Jetzt höre ich schon Geister... Nicht zu fassen...= „Ve... nias... E... od... s...“ Nur verstückelte Wortfetzen, oder betrugen sie ihre Ohren, wie schon eben, vor bestimmt einer guten ¾ Stunde ihre Augen einen Streich mit ihr spielten. Ob sie einfach nur geschafft war? Nein, noch keine Pause, so lang sie schon unterwegs gewesen sein musste, noch wollte sie nicht aufgeben. Was wenn das Ziel schon fast Greifbar nahe war? „So... im... ani... in... is...“ Heftig schüttelte sie den Kopf, konnte das nicht einfach aufhören? Hatte sie nicht schon genug Sorgen, weitaus schlimmere als Stimmen in ihrem Kopf? Und doch riefen diese Worte eine undefinierbare Angst in ihr hoch. Irgendwoher kannte sie diese Worte, diese, Stimmen, sollten es wirklich mehrere sein. Mal helle, mal dunkle, aber immer wieder wiederholten sie genau diese Fetzten, mal schneller, mal langsamer, mal so leise das man fast nichts mehr verstehen konnte.<br />
Es konnte natürlich auch ein Zeichen sein, dass es nicht mehr weit war. Dass der Weg fast geschafft war. Zumindest erklang das in Akanes Kopf plausibler als diese Angst Geschichte, die sie sich eben ausgedacht hatte. Hatte sie das? <br />
Seit geraumer Zeit schon folgte sie nun einem, es gab ja nur den einen, immer breiter und komfortabler werdenden Gang. Auch ein Zeichen, das nur darauf wartete, gedeutet und interpretiert zu werden. Doch diesmal nicht. Akane hatte sich dazu um gerungen, einfach alles auf sich zu kommen zu lassen. Das war scheinbar die beste Lösung, einfach der Nase nach zu handeln. „Estu... ira...“ Wieder diese Fetzten in der Luft. Akane blieb unbeeindruckt. „Soll mein Kopf doch spinnen, ich höre keine Stimmen... Lalala...“ Übermütig steckte sie sich die Finger schützend in die Ohren. So bekam sie natürlich auch nichts, von einem Anderen Geräusch mit, einem wesentlich bedrohlicheren Geräusch. Ein kleines, unbedeutendes Knistern und Knirschen in der Decke hinter ihr. Aus Knirschen wurde ein ohrenbetäubendes Rumpeln und Stöhnen, wenn da ja nicht die Behindernden Finger wären, die jeglichen Schall von außen blockierten. Und Sekundenbruchteile später, war das auch alles. Felsen lösten sich aus der Decke, fielen lautstark auf den Boden, staub wurde aufgewirbelt. Der Gang brach zusammen, brach zusammen, und alles was blieb, war nur ein kümmerlicher Schall und Rauch. Allem voran, Akane, auf der sicheren Seite des Ganges, die Stimmen und alles andere auffällige ignorierend, mit Fingern in den Ohren, gezielten Schrittes weiter, tiefer in die Erde hinein, weit unter dem Meeresgrund.<br />
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„Was ist das für ein Lärm?“ Unter Tosen und Donnern drangen die Anderen während dessen immer weiter in den Tunnel vor. „Keine Ahnung... Klingt wie... Als würde der...“ Im Gegensatz zu Akane, hatten sie bei den ersten Bröckeln die sich von der Decke lösten in ein wesentlich, in dieser Situation praktischeres, Reisetempo eingelaufen. Sie achteten schon gar nicht mehr darauf, wohin sie liefen, und selbst wenn, dann nur aus Zufall. Kurz hinter der nächsten Kurve kam Ranma ruckartig zum Stehen...<br />
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„Kommt schnell her!“ Keuchend fanden sie Ranma vor einer Wand aus Schutt, Geröll und Gestein auf und ab gehend wieder. „So ein Mist! Jetzt kommen wir nicht weiter...“ Wütend trat er einen Stein gegen die Wand, die ihm gerade gegenüber lag. Die neue, eben entstandene, wenn auch nicht schön anzusehende Wand aus Schutt. Knackend zersprang der Stein in seine Einzelteile, kleine Splitter. Das Geräusch war noch im Tempel wahrzunehmen. „Und was machen wir jetzt?“<br />
Ratlosigkeit. Eine Mauer, Unbeweglich wie Stein, bestehend aus Stein. Wie sollte man so etwas einfach so beseitigen? Happo war ja nicht anwesend also fiel Sprengen aus. Nur das Knirschen von Ranmas Zähnen störte das Bild der demoralisierten Gruppe. <br />
„Ich übernehme das!“ Brachte Ryoga dann in einer fast lächerlichen Sing-Sang Stimme an. „Schon vergessen? Ich kann Felsen sprengen!“ Grinsend stellte er sich vor die Felswand. „Mo-Moment, und was wenn die Höhle, Ähm, der Tunnel einstützt?“ Ukyo, die in letzter Zeit eher Still war, meldeten ihre Bedenken. „Keine Sorge, das wird schon nicht passieren, so, und jetzt...“<br />
„Bakusai Tenketsu!“ Mit einem grässlichen Geräusch, wie wenn ein Knochen im Körper seinen Geist, und somit seine Form aufgibt, barsten gut ein dutzend Steine unter der zerschmetternden Attacke. „Bakusai Tenketsu, Bakusai Tenketsu, Bakusai Tenketsu!“ Fast im Sekundentakt arbeitete sich Ryoga voran, während die Anderen mit dem obligatorischen Wegschaffen des {Mülls} nicht nachkamen, zu schnell und zu oft schmiss Ryoga das Gestein einfach hinter sich. Wären die anderen nicht gewesen, vermutlich hätte er sich selbst eingemauert.<br />
„Gut so, weiter!“ <br />
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Indessen, 1 oder 2 Kilometer weiter, und noch tiefer unter der Insel.<br />
Seit sie ein Licht erspäht hatte, hatte Akane ihre Schritte beschleunigt. Nun stand sie da, auf dem Vorsprung, die Kinnlade noch unter dem Boden, weit offen, und die Augen weit aufgerissen. „Das ist ja...“ Der Anblick, der sich ihr bot, brach mal wieder sämtliche Vorstellungskraft. Die Höhle, in der sie sich jetzt befand, war gut und gerne einen Kilometer hoch, und erstreckte sich so weit in die Ferne, das die gegenüberliegende Wand nicht zu erspähen war. Ein Licht an der Decke, welche eher an einen blauen Himmel erinnerte, erhellte die Grotte, und alles in ihr in einem wohligen, gelblichen Schein. Ein Wasserfall, ähnlich dem bei Nobuos Haus, wand sich knapp neben ihrer jetzigen Position in die Tiefe der Höhle. Sie konnte nicht fassen, was sie da erspähte. Alles hätte sie jetzt erwartet, aber so etwas? Vorsichtig stieg sie den kleinen Abhang herab, an dessen Spitze sich der Eingang, oder Ausgang, zum Tunnel befand. Pflanzenarten, die sie noch nie erblickt hatte, seltsame Steinbauten, sollten es überhaupt welche sein, Wanden sich an riesigen Bäumen, Palmen nicht ungleich, hinauf, und bildeten das dichte Blätterdach, des unglaublich großen Waldes. <br />
In dieser Höhle schien alles anders zu sein. Und doch, noch kein einziges Tier, außer einem kleinen Fliegenschwarm hatte sie bisher entdeckt. Kein einziges Lebewesen, die Pflanzen ausgenommen, kreuzte ihren Weg durch die unglaubliche Entdeckung. =Ein riesiges Glashaus... So etwas gibt es ja, wo Blumen gezüchtet werden...= Das schoss Akane durch den Kopf, war das hier etwas ähnliches? Zumindest der grobe Vergleich schien zu stimmen. <br />
Eine Biosshpäre, unter der Erde, mit Leben. Wie lange schon hatten dutzende, hunderte versucht die Existenz eines solchen Ortes zu beweisen. Und immer wieder waren sie gescheitert. Nur in Filmen, ab und zu, die inzwischen als Wiederholungen die Staatlichen Sender heimsuchten, da gab es so etwas. Aber in Natura? Staunend, über beide Ohren hinweg, betrat sie eine Lichtung. Nicht das der Wald besonders Dicht gewesen wäre, aber der Efeu, oder was auch immer das gewesen sein mag, tauchte alles, was sich unter ihm befand, in ein trübes, dröges Licht. <br />
Eine Schwüle, nicht zu drückend, aber auch nicht zu leicht, lag über dem, nach Akanes Meinung, Garten aus Natur, Steinen und Felsen. Eine nahezu perfekte Atmosphäre eben, ohne Schwachpunkte. Leichte, fast durchsichtige Regenwolken bedeckten den Rand des Horizonts, aber keine, wie man sie von einem Unwetter kante. <br />
Eher kleine, unscheinbare Wölkchen, wie eine Schafsherde am vermeintlichen Himmel. <br />
Langsam schritt Akane über die Blumenwiese, in der Mitte der benannten Lichtung. Kleine Blüten, in allen Farben und Formen, erhellten das durch die Reise gequälte Gemüt Akanes. Sanft streichelte sie mit den Händen über die Blumen, und über die Knospen, die noch nicht erblüht waren. Eine Harmonie, wie man sie in letzter Zeit nur selten suchte, und noch seltener fand, erfasste sie in just diesem Moment. Alles vergessend, ließ sie sich inmitten des Blumenmeeres nieder und begutachtete, doch noch mit einem Fünkchen Misstrauen, ihre Umgebung. Die Stimmen, das Tagebuch, die Träume, alles war in diesem kurzen, aber doch ewig währenden Moment wie weggeblasen, von einer Windböe des Wohlbefindens und des vorübergehenden Glücks. =Hach ja... Wenn doch alles so schön sein könnte, und so leicht...=<br />
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=Ein Meer aus Blumen,<br />
just und jetzt...<br />
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Wohlig Dasein, hier und dort,<br />
Wind trägt Blüten,<br />
sanft hinfort...<br