Fanfic: Das Spiel Teil 10

drehte sich das ‚Mädchen’ um und sah ihm direkt mit einem verführerischen Blick in die Augen. „Es war mir ein Vergnügen mit dir... Wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja noch öfter... Aber jetzt muss ich wirklich gehen, so schön es auch war...“ Dazu noch ein hässliches Lachen und schon war sie verschwunden.<br />
*Wo ist die denn jetzt auf einmal hin??*, dachte Ranma kurzzeitig, doch dann schien dieser Gedanke nicht mehr wichtig. *Ich muss wissen, was das alles hier zu bedeuten hat. Aber vor allen Dingen muss ich wissen, wo Akane ist! Ich hab da so ein Gefühl... Ob der Traum wahr war? Mist, wie ging denn dieser blöde Spruch noch mal??* Angestrengt grübelte Ranma über den Spruch nach, welchen er in einem seiner Träume aufsagen musste. *Dadurch hab ich es geschafft, schneller zu fliegen... Aber dazu müsste ich aber auch erst mal Flügel haben...! Verdammt! Warum muss denn immer alles zum falschen Zeitpunkt schief gehen??* „Kannst du mir das mal erklären?!“ schrie er zum Himmel, ohne wirklich jemanden ansprechen zu wollen. „Wie ging denn dieser vermaledeite Spruch??“<br />
Ohne dass er es gemerkt hatte, er war zu vertieft, den Spruch zu finden, begann sich der Wind noch heftiger um ihn zu drehen, als er es ohnehin durch den aufgekommenen Sturm schon tat. Der Wind pfiff um die Häuserecken, so stark, dass man meinen könnte, er wolle alles niedermachen, was sich ihm in den Weg stellte. Er entwickelte sich zu einer richtigen Windhose, Ranma als Zentrum. <br />
Langsam wurde Ranma klar, was um ihn herum geschah. Die Windhose hob ihn langsam in die Luft. Erst schwebte er nur ein paar Zentimeter über dem Boden, doch nach kurzer Zeit war er schon so hoch, dass er auf das Dach des Tendo-Dojo gucken konnte. <br />
*Der Wind will mich wahrscheinlich tragen... So was gibt’s nicht...* dachte Ranma mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht.<br />
Doch leider hatte er sich getäuscht. Der Wind hatte nicht vor, ihn auch nur annähernd irgendwo hinzubefördern. Denn gut 10 Meter über dem Haus mäßigte sich der Wind, sodass Ranma wieder auf den Boden zurückfallen zu drohte. Ein kurzes, verzweifeltes *Mist!* beherrschte seine Gedanken, als er wie von selbst den Spruch aufsagte... es versuchte. „Wind, schenke mir Flügel, dass ich tanzen...Nein!<br />
Wind, schenke mir Flügel, dass ich mit den Engeln tanzen...Auch nicht!<br />
Wind, schenke mir Flügel,<br />
dass ich mit den Engeln... zum Tanz gehen kann. Ja dass müsste es doch sein!“<br />
Er machte langsam die Augen wieder auf und stellte fest, dass seine Nasenspitze nur noch knapp 10 Zentimeter von Gras entfernt war...<br />
*Na, wenn dass mal kein Glück ist! So, jetzt auf in den Himmel!*<br />
So flog er, kräftig mit den kleinen Flügelchen schlagend, gen Himmel. *Das muss echt bescheuert aussehen...! Es wäre nicht schlecht, wenn mich bald mal ein Engel oder so was in der Art empfangen würde.* dachte Ranma bei dem Anblick der immer näher kommenden grauen Wolken.<br />
*Nicht mehr viel und ich bin in den Wolken verschwunden...* Er flog so schnell er konnte, nicht darauf achtend, dass es ihm doch ziemlich an die Konditionen ging. <br />
Als er dann endlich in die Wolkenschicht eingedrungen war und sich umblickte, wunderte er sich abermals: Die Wolken, die vorher schwarz und grau waren, zumindest so schienen, waren nun, von innen betrachtet wieder strahlend weiß. *Komisch...Ist alles schon ziemlich abgedreht... Aber wenn ich erst an die Flügel hinten auf meinem Rücken denke, dann ist das hier noch normal...* Doch er verweilte nicht lange so. Sofort flog er weiter ins Zentrum der Wolken. Nach einer schier endlosen Zeit des durch die Wolken Irrens (er kam sich schon fast so vor wie Ryoga..) stand er auf einmal vor einem riesigen, marmornen, doch gut bekannten Tor. Selbstsicher, wie er es immer war, klopfte er an. Es dauerte lange, für Ranmas Verhältnisse zu lange, bis ihm geöffnet wurde. <br />
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Na, wie wars?? Danke an alle, die bis hierher durchgehalten haben... -.-<br />
Ich find das oben is nix halbes un nix ganzes... Schreibt mir eure Meinung!<br />
Ciao Mary;)