Fanfic: Versteckte Gefühle – part three

zurück. <br />
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Mit einem Ruck zog Akane den Gürtel ihres Gi fester zusammen und stapelte in der Mitte des Dojos ein paar Ziegelsteine aufeinander. „Mit ihm reden soll ich also“ murmelte sie unsicher und verbeugte sich vor dem Familienaltar. Seufzend kniete sie sich vor die Steine und zerschlug sie mit einem lauten Schrei. „Aber mit so einem Trottel kann man doch gar nicht reden …“ Wütend holte sie sich ein paar weitere Steine. „Wieso sollte ich mir überhaupt die Mühe machen mit ihm zu reden … er würde ja sowieso nicht zuhören …“ Ausdruckslos starrte Akane auf die aufgestapelten Ziegelsteine, doch anstatt sie zu zerschlagen, stand sie wieder auf und ließ sich an der Wand hinunter auf den Boden gleiten. <br />
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Auch wenn sie es nicht zugeben würde, so wusste sie doch, dass sie einfach zu feige war, Ranma zur Rede zu stellen. Vielleicht hatte sie einfach nur Angst davor abgewiesen zu werden, wollte nicht noch ein weiteres Mal den Schmerz spüren, der sie so sehr verletzt hatte. <br />
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„Oh Entschuldigung, ich wollte nicht stören …“ Räuspernd drehte Ranma sich wieder um und lehnte sich an die Tür des Dojos. Erschrocken hob Akane den Kopf. „Du störst mich nicht, ich wollte sowieso gerade gehen!“ antwortete sie schnippisch und schritt mit hochgehobenen Kopf an Ranma vorbei. <br />
Wortlos ging Ranma ins Dojo herein und blickte nur noch einmal kurz traurig über seine Schulter. Zu seiner Überraschung stand Akane immer noch in der Tür. Sie hatte den Kopf zum Boden gesenkt. Die untergehende Sonne warf einen rötlichen Schimmer auf ihr Haar, welches leicht vom Wind zerzaust wurde. <br />
Nach einiger Zeit, in der weder Ranma noch Akane sich bewegt hatte, hob sie den Kopf und sah hinüber zu Ranma. Ihre Blicke trafen sich, doch anstatt sich wieder weg zudrehen, sahen sie einander einfach nur an. Mit ihren Augen voll Trauer, Schmerz und Liebe konnten sie in diesem Moment fiel mehr ausdrücken, als Worte es je hätten tun können. <br />
Auf irgendeine Art und Weise verzieh Akane Ranma in diesem Augenblick. Auch wenn sie es nicht sagte, auch wenn sie nicht daran dachte, sie wusste es einfach und er wusste es auch …<br />
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To be continued<br />
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