Fanfic: Kampf der Rivalen XI
Chapter: Kampf der Rivalen XI
Kampf der Rivalen XI<br />
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Akane rannte währenddessen in den Straßen umher. Sie keuchte schwer und ihr Lungen brannten. Tränen standen ihr in den Augen. *Verdammt ...hoffentlich hat er nicht bemerkt das ich mein Gedächtnis wieder habe.....er hasst mich...er hat die ganze Zeit nur gelogen.....*Plötzlich schrie sie auf und fiel zu Boden. Sie war mit irgendwas oder irgendjemandem zusammengestoßen. Es war Ryoga, der sie geschockt ansah. Akane sah ihn von Boden auf an und dachte nach. *Er ist P-Chan...er ist P-Chan ...aber...aber ich darf mir nichts anmerken lassen.....ich muss erst herausfinden ob Ranma mich wirklich hasst..*<br />
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"Ak-Akane alles in Ordnung ....tut mir leid...nur ich hab dich seit gestern als du weggelaufen warst gesucht, hab dich aber nicht gefunden....ich bin froh das es dir gut geht...."sagte Ryoga und nahm Akane in seine Arme. Er war seit dem Kuss mit Akane kein bisschen mehr schüchtern. Er war richtig mutig Akane gegenüber.(Oh wunder!)<br />
Akane errötete und begann verlegen zu stottern. "Ry-Ryoga bitte ich...."Doch bevor Akane weiterreden konnte versperrte Ryoga ihre Lippen mit den seinen. Akanes Herz blieb kurz stehen und sie begann zu zittern *Seit...seit wann ist Ryoga so machohaft und küsst mich einfach...???*Ryoga löste sich wieder von ihr und Akane sah schüchtern auf den Boden.<br />
"Ich liebe dich Akane"<br />
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Sprachlos blickte Akane zu Boden. Ihr Herz begann zu pochen und immer wieder hallten die Worte Ryogas in ihren Ohren wieder. Tief durchatmend drehte sie sich um. „Ryoga … ich kann mich an alles erinnern.“ Schluckend strich Akane sich ein paar Haare hinters Ohr. <br />
Stumm sah Ryoga sie an. Seine Augen weiteten sich und seine Hände begannen leicht zu zittern. „He … heißt das etwa, du … du kannst dich an alles erinnern?“ <br />
Langsam drehte Akane sich um und blickte in die angsterfüllten Augen von Ryoga. Traurig blickte sie zu Boden. <br />
… Immer schon hatte sie sich vorgestellt von einem Mann mit ganzem Herzen geliebt zu werden … und doch wusste sie, dass auch Ryoga sie betrogen hatte …<br />
„Ja Ryoga … ich weiß, dass du P-Chan bist“ brachte sie mit belegter Stimme hervor und sah Ryoga mit leeren Augen an. <br />
… Keine Wut stieg in ihr auf … sie war nicht zornig oder gar hasserfüllt. Nein … in diesem Moment erfüllte sie nur eine tiefe Trauer … eine Trauer, die sich weit in ihrem Körper ausbreitete …<br />
„Akane ich … ich wollte nicht, dass … ich konnte nur nicht …“ Stotternd schaute Ryoga sie an und erwartete in ihren Augen irgendeine Regung zu finden, doch sie blickte starr geradeaus … als ob sie nichts wahrnehmen würden …<br />
„Es … es tut mir so leid … Akane“ Mit trauriger Stimme drehte Ryoga sich um und wollte schon gehen, als vor ihm auf einmal ein Schatten auf die Straße sprang. <br />
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„Hier bist du also Akane!“ Mit einem mürrischen Lächeln auf den Mund schaute Ranma Ryoga und Akane entgegen. „Hätte ich mir ja auch denken können, dass du dich wieder mit Ryoga rumtreibst. Zorn sprach aus Ranmas Stimme … Zorn, der Akanes Körper leicht erschaudern ließ. „hast du vielleicht irgendein Problem damit, dass ich Ryoga getroffen habe?“ fragte Akane mit heiserer Stimme und ging langsam auf Ranma zu. „Wieso sollte ich ein Problem damit haben … was sollte es mich auch interessieren, was so ein Machoweib wie du machst?“ Mit verengten Augenbrauen und verschränkten Armen sah Ranma Akane entgegen, doch sie hob weder den Kopf an, noch sprach sie ein Wort … sie ging einfach an ihm vorbei.<br />
„Akane? Akane, ich rede mit dir! Du kannst doch jetzt nicht einfach weggehen!“ rief Ranma ihr wütend hinterher, doch Akane war schon zwischen den vielen Menschen, die auf den Straßen Nerimas umhergingen, verschwunden.<br />
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Schmollend schaute Ranma ihr hinterher und kickte einen kleinen Stein in die Höhe. „Dieses verdammte Machoweib!“ Seufzend drehte er sich um und sah in das zornige Gesicht von Ryoga. „Merkst du nicht, dass du Akane mit so etwas wehtust?“ Ruhig sprach Ryoga Ranma an, doch dieser senkte schnell seinen Blick zu Boden. „Diesem Machoweib kann man doch gar nicht wehtun … sie besitzt ja noch nicht einmal Gefühle!“ Wütend schrie Ranma auf, wurde aber gleich darauf von Ryoga am Kragen gepackt und gegen die Wand gedrückt. „Wage es nicht noch einmal Akane vor meinen Augen zu beleidigen!“ Ärgerlich riss Ranma sich von Ryoga los, doch noch bevor er etwas erwidern konnte, hatte Ryoga sich umgedreht und ging mit langsamen Schritten davon. Kurz bevor er um die nächste Ecke verschwunden war, wendete er sich noch einmal um. „Hör auf dich so zu verstellen Ranma, jeder weiß, dass du Akane magst … du musst es ihr nur sagen …“<br />
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Schluckend lehnte Ranma sich gegen die nächste Wand und ließ sich nach unten auf den Boden rutschen. Vielleicht sollte er wirklich einmal versuchen ein bisschen netter zu ihr zu sein … in den letzten Tagen hatte es immerhin auch geklappt … und er hatte diese Zeit genossen … <br />
Traurig seufzte Ranma auf … wenn Akane sich doch nur wieder erinnern könnte … vielleicht wäre dann alles etwas leichter …<br />
„Akane! Nihao Akane!“ Verwundert hob Akane den Kopf, als sie auf einmal das grinsende Gesicht von Shampoo vor ihr sah. „Hallo Shampoo!“ brachte sie zögerlich hervor und zwang sich schnell zu einem Lächeln. „Meine Freundin!“ Freudig umarmte Shampoo Akane, so dass diese angeekelt ihr Gesicht verzog. „Dir gehen wieder besser? Du endlich über Ranma hinweg?“ Fürsorglich strich Shampoo ihr über den Kopf. Bei der Erwähnung von Ranmas Namen zuckte Akane leicht zusammen und ein trauriger Glanz erschien in ihren Augen, doch sie ließ sich nichts anmerken. „Mit Ranma ist alles in Ordnung … seid ihr denn jetzt wieder zusammen?“ Freundlich lächelte Akane Shampoo an und lies sich bereitwillig von ihr in Richtung des Cat Cafes ziehen. <br />
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Glücklich stellte Shampoo Akane einen Stuhl bereit und lies sich am anderen Ende des Tisches nieder. „Ranma und ich … wir absolutes Liebespaar!“ Schwärmerisch stützte Shampoo ihre Hände auf den Tisch. „Ich hasse Ranma!“ erwiderte Akane mit tonloser Stimme und spürte wie sich ihr Herz bei diesen Worten zusammenzog. <br />
… Warum sie das alles tat, konnte sie sich selbst nicht genau erklären. Sie wollte Shampoo in dem Glauben lassen, das ihr Plan aufgegangen war … wollte ihr das ganze irgendwie wieder heimzahlen … und doch …<br />
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Mit einem Mal wurde Akane aus ihren Gedanken gerissen, als sich plötzlich jemand neben sie setzte. Mit großen Augen stellte sie fest, dass es Ranma war, welcher sie traurig ansah. „Akane … es tut …“ Mit stotternder Stimme begann er zu sprechen, doch sogleich hatte sie Shampoo an seinen Hals geworden und schmiegte sich nun an ihn. Ächzend versuchte Ranma, sie von seinem Schoß herunter zu drängen und blickte hilfesuchend hinüber zu Akane, doch diese sah ihn einfach nur mit leeren ausdruckslosen Augen an. „Shampoo … Shampoo komm doch endlich herunter von mir!“ Wütend wollte Ranma gerade aufstehen, als Shampoo plötzlich von ihm heruntergerissen wurde und Ranma fröhlich von Ukyo angelächelt wurde. <br />
„Ha … Hallo Ukyo! Brachte Ranma nur verwundert hervor. „Wo kommst du denn her?“<br />
Grinsend zog Ukyo ihre Spatula hervor. „ich habe nur deine Stimme von draußen auf der Straße gehört und da bin ich natürlich sofort hier hineingekommen. Ich muss dich doch vor dieser verrückten Amazone beschützen!“ Wütend funkelte sie Shampoo an, welche sich auch gleich kampfbereit hinstellte. „Ranma seien mein Ehemann!“ zischte Shampoo und wollte sich schon auf Ukyo stürzen, als Ranma sich auf einmal zwischen seine beiden Verlobten stellte. „Hey, hey, nun mal halblang. Ich gehöre zu niemandem, okay?!“ <br />
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Tief durchatmend setzte er sich wieder auf den Stuhl und warf einen verstohlenen Blick hinüber zu Akane. Diese jedoch schaute die ganze Zeit nur an die Wand und versuchte ihre Wut, welche sich gerade in ihr aufgebaut hatte, irgendwie wieder loszuwerden.<br />
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„Ranma, nun mein Rahmen essen, ja?“ Lächelnd reichte Shampoo Ranma eine große dampfende Schüssel, bekam aber gleich darauf wieder Ukyos zorniges Gesicht zu sehen. „Ranma wird mein Okonomiyaki essen, verstanden!“ <br />
Sauer blickten sich die beiden Rivalinnen an. Beunruhigt lenkte Ranma dann aber die Aufmerksamkeit wieder auf sich. „Mädels … ich werde natürlich beides essen!“ Mit einem riesigen Grinsen auf dem Mund fing Ranma auf die beiden Gerichte in sich hinein zu stopfen und gierig hinunterzuschlingen. <br />
Glücklich aufseufzend sahen Shampoo und Ukyo ihm dabei zu, nur Akane versuchte Ranma nicht zu beachten. Erneute Wut stieg in ihr auf, als sie daran dachte, wie er ihr Essen immer verschmäht hatte und wie er sie beleidigt hatte, wenn sie sich aus Versehen mal etwas näher gekommen waren … <br />
Traurig seufzte sie auf … der veracht das Ranma sie wirklich nur belogen hatte und sie überhaupt nicht mochte, verstärkte sich immer mehr …<br />
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Mit einem Ruck schob Akane den Stuhl vom Tisch weg und stand auf. Mit zu Boden gesenkten Augen machte sie sich auf den Weg, das Cafe zu verlassen. <br />
Verwundert sah Ranma ihr hinterher und sprang dann schnell auf. „Akane, warte doch … ich!“ Weiter kam er nicht, denn plötzlich hatten sich Shampoo und Ukyo wieder vor ihn gestellt. „Ranma Schatzi, wie wäre es den mit einer Belohnung?“ Mit einem zuckersüßen Lächeln trat Ukyos auf ihn zu, so dass Ranma verwirrt ein paar Schrotte zurücktrat. Dadurch bemerkte er allerdings nicht, wie Shampoo sich auf einmal um seinen Hals schlang und ihm Minuten später auf den Mund küsste. Entsetzt riss Ranma die Augen auf,