Fanfic: Daimon 4

Chapter: Daimon 4

4 Teil.<br />
<br />
Okay. Dieser teil ist einfach voll kurz und schnell geschrieben, aber ich habe einfach keinen Bock mehr.<br />
Vielleicht ist es auch besser , wenn ich diese ff schnell enden lasse!!<br />
<br />
<br />
DAIMON IV<br />
<br />
Sie streckte die Hand ,mit der Handfläche nach unten , aus und drehte sie langsam nach oben.<br />
Das war der formelle Gruß von einem Dämon zu einem höheren Dämon.<br />
Citrin nahm die Hand und sagte. „Das brauchst du nicht mehr .Du bist ein gleichrangiger Dämon.<br />
Und das tut man unter Gleichrangigen nicht!“<br />
Sie zog Selene hoch und verbeugte sich vor ihr.<br />
„Ich muss es tun!“<br />
<br />
Selene starrte auf Citrin hinunter.<br />
Ihre Augen glänzten leicht und ein fauchendes Miauen kam von Elektra, einer hübschen Dämonin.<br />
„Und was ist mit uns?“<br />
Citrin wandte ihren Blick auf Elektra.<br />
„Nun. Ihr bleibt ganz normale Dämonen. Habt ihr mich denn nicht gespürt?“<br />
Elektra antwortete nicht.<br />
Citrin wurde wütend. Ihre Augen glommen rot auf und Elektra wurde gegen die nächste Wand geschleudert.<br />
„Antworte, wenn ich dich frage!“<br />
Elektra erhob sich ätzend und sagte. „Nein!“<br />
„Dann seid ihr auch keine besonderen Dämonen. Es ist schwer, die Aura zu spüren, wenn derjenige sich verstecken will!“<br />
Elektra ging auf die Knie und Citrin drehte sich zu den anderen und Selene.<br />
„Nun geht. Ein Jahr dürft ihr auf der Erde bleiben. Aber nur 1 Jahr, 365 Tage !Wenn ihr dort bleibt, wird keine Schuld vergeben!“<br />
<br />
Selene grinste breit.<br />
Saphira stand vor dem Spiegel und zwang sich in ein Kleid rein.<br />
Selene lachte sich schlapp, weil Saphira nicht zugeben wollte, dass sie dicker geworden war.<br />
Aber nur um den Bauch rum.<br />
„Was sagt denn Juiji dazu, dass du auf die Erde gehst.“<br />
„Juiji kommt mit! Er hat doch auch die Prüfung gemacht! Außerdem sind wir doch bald zu dritt!“<br />
Sie lachte und Selene lachte mit. Doch in ihrem Herzen trauerte sie, dass sie ihre beste Freundin an einen anderen verloren hatte.<br />
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als die Tür aufgerissen wurde.<br />
Elektra kam hereingelaufen und rief. „Wo bleibt ihr denn? Wir wollen doch los!“<br />
Selene schnappte sich ihren Koffer und zog Saphira hinter sich her.<br />
Als sie bei Kyo ankamen, blickte der sie missbilligend an, sagte aber nichts.<br />
<br />
Citrin kam in einem schwarzen wallenden Gewand zu ihnen.<br />
Die 10 stellten sich nebeneinander auf und sie drückte jedem etwas in die Hand, womit er zu den Dämonen Kontakt aufnehmen kann.<br />
Selene bekam nichts.<br />
Citrin kam zu ihrem Ohr und flüsterte: „Du hast Selenit! Er wird dich immer beschützen, Mondenkind!“<br />
Selene senkte den Kopf.<br />
Auf einmal spürte sie einen siedend heißen Strahl, der ihr über den Körper zog. Als sie ihre Augen öffnete, sah sie, wie sie auf die Erde zuflog. Neben ihr lachte Saphira und Selene drehte sich ein paar mal um die eigene Achse.<br />
Es war viel Wind und Selene schrie zu Saphira hinüber.<br />
„Hey! Was machst du auf der Erde?“<br />
„Ich? Ich will meinen Alten ganz schön auf die Nerven gehen, die Nachbarn ärgern und mit Juiji<br />
zusammen wohnen! Und du?“<br />
Selene überlegte.<br />
„Ich weiß noch nicht! Mal sehen. Vielleicht mach ich Karriere als Popstar oder ärgere die Leute!“<br />
Saphira lachte und schoss mir irrsinniger Geschwindigkeit an Selene vorbei.<br />
„Wer letzter ist, ist ne alte Kartoffel!“ schrie sie und schon jagten die restlichen 9 hinter Saphira her.<br />
<br />
<br />
Selene landete sanft auf einer Straße.<br />
Als sie in die Erdatmosphäre eingetaucht waren, waren sie getrennt worden.<br />
Wahrscheinlich war Saphira gerade irgendwo im Nirgendwo.<br />
Selene schnipste mit dem Finger und schon hatte sie ein schwarzes enganliegendes Kleid an. Ihre Haare fielen offen auf den Rücken, bis hinunter zu den Knien.<br />
Selene seufzte, holte ein Haarband heraus und flocht sich die Haare zu einem Bauernzopf.<br />
Dan streckte sie sich und schnipste noch einmal, denn sie hatte keine Schuhe an.<br />
Als sie an sich herunter sah, steckten ihre Füße in schwarzen, hochhackigen Schuhen.<br />
„Dann mal los!“ flüsterte sie und machte sich auf den Weg in die nächste Stadt.<br />
<br />
<br />
Alle starrten sie an. Junge, Alte, Erwachsene und Kinder.<br />
Sie tippte einem jungen Mann auf die Schulter und fragte: „Entschuldigen Se, in welcher Stadt bin ich hier?“<br />
Der Mann drehte sich um und starrte Selene verblüfft an. Dann wurde er tomatenrot und stammelte etwas.<br />
„In Nagoya, Fräulein!“<br />
„Vielen Dank!“ lächelte Selene und ging weiter.<br />
Der Mann starrte ihr verzaubert nach und zerlegte eine Wand in kleine Teile.<br />
<br />
Selene ging durch de Stadt und beschaute diesen und jenen Laden.<br />
„Mal sehen...“ sagte sie und überlegte. „Wenn ich ein Popstar werden will, brauche ich eine Agentur.<br />
Aber eigentlich will ich gar kein Popstar sein! Ein Mannequin vielleicht! Ich weiß! Ich gehe zu Paps!“<br />
Jubelte sie und wollte gerade drauflos rennen als sie gegen einen alten Mann stieß.<br />
Der schaute sie mit zusammen gekniffenen Augen an und sagte leise: „Sie mal einer an. Und du dachtest schon, du wirst vor deinem Ableben keine hübsche Dämonin sehen, Happosai!“<br />
Er grinste kurz und wollte ihr auf die Brust springen.<br />
Selene schütze sich mit einem Hankantenschlag und sagte ebenfalls leise.<br />
„Und es war das letzte mal, dass du eine gesehen hast!“<br />
Der Mann holte tief Luft und schrie dann laut: „Seht euch mal diese geile Schnecke an! Ist sie nicht toll! Komm zu Happosai!“<br />
Selene wurde wütend. „Niemand nennt mich so! Nicht mal Saphira!“ Sie spreizte Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand ab und schoss auf Happosai zu.<br />
Der Alte konnte gar nicht so schnell reagieren ((und das soll was heißen!)) wie Selene ihn getroffen hatte.<br />
Er wurde auf die Stirn getroffen und schleuderte an die nächste Wand. Es knackte laut und diese barst in viele hundert Stücke.<br />
Happosai lag unter diesen Trümmern begraben. „Ruhe in Frieden, alter Lustmolch!“ zischte Selene und ging weiter.<br />
<br />
<br />
Als sie außer Sichtweite war, holte sie Luft und aus ihrem Rücken sprossen schwarze Flügel. <br />
Sie spannte sie und stieß sich von dem Boden ab.<br />
So schwebte sie leicht über die Stadt und landete ein paar Minuten später in Nerima.<br />
Als sie landete, verspürte sie leichte Schmerzen.<br />
In ihr wurden Erinnerungen wachgerufen. Sie sah vereinzelte Bilder.<br />
Wie alles sie verändert hatte. Vor genau 13 Jahren. 13? War das Zufall?<br />
Selene schüttelte sich und schnipste.<br />
Jetzt hatte sie ein T-Shirt und kurze Hosen an. <br />
Leise ging sie barfuß auf das vor ihr liegende Anwesen zu.<br />
Sie öffnete das Tor und prallte mit einem Jungen zusammen.<br />
Schnell senkte sie das Haupt und entschuldigte sich. Ein roter Fleck zierte ihre Wange.<br />
Sie war wütend. Aber dies war nicht die Dämonenwelt. Wenn ein Dämon sie so unverschämt angerempelt hätte, würde er auf Lebzeiten in ihrem Bann stehen. Aber lieber entschuldigte sie sich, als noch mehr Ärger zu kriegen. <br />
Der Junge beachtete sie fast gar nicht. Aber als sie an ihm vorbeiging, gab er ihr einen Klaps auf den Hintern.<br />
Das brachte bei Selene das Maß zum Überlaufen. Sie drehte sich mit einem geschickte Sprung um die Achse und ließ ihre Handkante in den Magen des Jungen sausen.<br />
„Mach das noch mal und du bist tot!“ fauchte sie und stieß ihn zur Seite.<br />
Sie ging erhobenen Hauptes auf das Haus zu.<br />
Der Junge lag auf der Erde, schrie ihr aber nach. „Was willst du in meinem Haus?“<br />
Selene blieb abrupt stehen. „Dein Haus?“ fragte sie. „Wo ist mein Vater, Soun Tendo?“<br />
Der Junge zog scharf die Luft ein.<br />
„Du bist seine Tochter?“<br />
Selene fuhr wütend herum. „Wo ist er?“<br />
„Er ist im Haus!“ stammelte der Junge und kroch auf allen vieren rückwärts. <br />
„Geht doch!“ Selene ging weiter und ließ den verängstigten Jungen zurück.<br />
Die letzten Meter rannte sie auf das Haus zu. Sie hatte Tränen in den Augen und stürmisch riss sie die Tür auf. Doch nicht ihr Vater stand im Flur.<br />
Selene sperrte ihren Mund und ihre Augen auf.<br />
Dann wich sie zurück.<br />
Sie schloss den Mund und taumelt aus der Tür. Der Junge saß noch immer dort.<br />
Er schaute Selene verwundert zu.<br />
„He! Was ist denn?“<br />
Selene ließ sich fallen.<br />
Dann schrie sie. „WIESO? WIESO BIST DU HIER? ICH HASSE DICH!“<br />
Sie stand wieder auf. Ihr hatte jegliche Farbe verloren.<br />
Ihr war heiß und sie sah alles verschwommen. Dann wurde ihr schwarz vor Augen und sie fiel in Ohnmacht.<br />
Ranma Saotome sprang geschickt auf sie zu und fing sie noch im Fallen auf.<br />
„Lange nicht gesehen, Akane Tendo. Du wirst auch immer hübscher, weißt du das?“<br />
Er lächelte und blickte zu dem Jungen.<br />
„Mach das du nach Hause kommst. Deine Mutter macht sich bestimmt schon Sorgen!“<br />
Das ließ sich der Junge nicht zweimal sagen, denn er erwartete ein großes Donnerwetter zu Hause, wenn er zu spät kam.<br />
Ranma hielt ihren Körper in dem einen Arm. Mit der anderen Hand hob er ihren Kopf an.<br />
„So rot wie Blut. Ts, Dämonen!“<br />
Er trug sie ins Haus und rief. „Hey Kasumi! Wir haben wichtigen Besuch!“<br />
<br />
<br />
Selene stöhnte.<br />
Ihr Kopf schmerzte und sie fühlte sich schwach.<br />
„Bleib liegen!“ flüsterte eine Stimme neben ihr. <br />
Selene öffnete die Augen und zuckte zusammen.<br />
„was ist passiert?“ röchelte sie und schloss die