Fanfic: Versteckte Gefühle – part seven

Chapter: Versteckte Gefühle – part seven

Versteckte Gefühle – part seven<br />
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Regungslos sah Akane zu, wie die Sonne sanft ein paar wärmende Strahlen hinunter auf die Erde schickte. Eine leichte Brise weckte die Blumen aus ihrem Schlaf und ließ ein paar Blätter in der Luft umherwirbeln.<br />
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Schon seit Stunden saß Akane nun schon draußen auf der Veranda … regte sich nicht, nahm nichts wahr … sagte nichts und weinte auch nicht …<br />
Mit verkrampften Armen hielt sie ihre Beine umschlossen, sich selbst umarmend … nach einem kleine Funken Wärme suchen …<br />
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„Akane, hier bist du also!“ Lächelnd trat Nabiki hinaus in den Garten und schaute verwundert hinüber zu Akane. „Kasumi hat uns Essen gebracht, willst du nicht hineinkommen? … Akane?“ Stutzend ging Nabiki auf Akane zu und hockte sich neben sie. Vorsichtig legte sie eine Hand auf ihre Schulter. „Akane ist alles in Ordnung mit dir?“<br />
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Immer noch stumm sah Akane geradeaus und begann langsam vor und zurückzuwippen. „Akane, was hast du denn?“ Etwas panisch stand Nabiki auf und lief, nachdem sie noch einen letzten Blick auf ihre Schwester geworfen hatte, schnell ins Haus hinein.<br />
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Zitternd blickte Akane auf. Ranma hatte sich vorsichtig neben sie gekniet und sah sie nun besorgt an. <br />
Langsam spürte Akane, wie eine schwere Kälte in ihr aufstieg … eine Kälte, die schon die ganze Nacht da war, die sich aber erst jetzt in ihrem ganzen Körper ausbreitete …<br />
Geschockt stand sie auf und lief ohne einen Blick zurück zu werfen davon …<br />
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Keuchend blieb Akane stehen. Um sie herum lag der kleine Park und genau vor ihr stand die einsame Bank … die Bank, bei der sie Harumi das erste Mal getroffen hatte … die Bank, bei der sie sofort Vertrauen zu ihr gefasst hatte …<br />
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Mit leeren Augen sah Akane sich um und schaute ausdruckslos hinüber zu der frischen Wiese … die Wiese auf der Harumi sie geküsst hatte … auf der sie Ranma geküsst hatte … auf der er mit ihren Gefühlen gespielt hatte …<br />
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Verzweifelt senkte Akane ihren Kopf zu Boden und versuchte mit aller Kraft die aufsteigenden Tränen zurückzuhalten … doch irgendwann verließ sie ihre Kraft und sie brach tief atmend zusammen …<br />
Sie spürte nicht mehr wie die kleinen Steinchen Schrammen in ihre Beine bohrten … bemerkte nicht wie die Leute um sie herum stehen blieben und sie mitleidig ansahen … sie spürte nur noch den aufsteigenden Schmerz und die tiefe Trauer in ihrer Brust, die ihren Körper langsam ausfüllten …<br />
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Schluchzend kniete Akane auf dem schmalen Weg im Park … das Weinen … das Schluchzen … das Aufschreien ihrer Seele ließen ihren Körper erzittern und aufbeben …<br />
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„Bitte hör doch auf zu weinen …“ Verwundert hob Akane den Kopf und sah in die traurigen Augen eines jungen Mädchens, das sich mitleidig vor sie gehockt hatte … Vorsichtig strich sie Akane über den Kopf … „Du darfst nicht mehr traurig sein …“<br />
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Zitternd stütze Akane ihre Hände auf dem Boden ab und stand unsicher auf. Schnell wischte sie sich die letzten Tränenspuren aus dem Gesicht und warf ein kleines Lächeln hinunter zu dem Mädchen. <br />
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Mit großen grünen Augen stand dieses vor ihr. Die kurzen schwarzen Haare waren zu zwei Zöpfen gebunden und standen frech vom Kopf ab. Das blaue Sommerkleid wehte leicht um ihre Beine, als sie zögerlich nach Akanes Hand griff. <br />
„Geht es dir wieder besser?“ Zögerlich strich Akane sich die Haare aus dem Gesicht und begann leicht zu nicken. „Natürlich … es geht mir schon wieder besser … eigentlich … war auch gar nichts, ich …“ Stockend hörte Akane auf zu sprechen und schaute ängstlich auf. <br />
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Verwundert sah sie das kleine Mädchen an und ging dann um Akane herum. Ihr Blick fiel auf einen jungen Mann, der mit schnellen Schritten auf sie zukam. <br />
Immer noch verwirrt zog sie Akane an der Hand, doch diese reagierte gar nicht. Stattdessen drehte sie sich schnell um, löste ihre Hand aus der des kleinen Mädchens und lief davon. „Hey … aber was hast du denn … du … du weinst ja schon wieder“ Leise flüsterte das Mädchen die letzten Worte, als sie sich wütend zu dem jungen Mann umdrehte, der inzwischen keuchend vor ihr stand. <br />
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„Wo ist Akane hingelaufen?“ Misstrauisch musterte das Mädchen den Jungen mit den strahlenden und doch traurig aussehenden Augen. „Akane …“ nachdenklich legte das Mädchen einen ihrer kleinen Finger an das Kinn, als ihr plötzlich einfiel, dass das wohl das Mädchen sein musste, welches gerade geweint hat. <br />
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Grimmig zog sie die Stirn in Falten und stemmte die Hände in die Hüfte. „Dann bist du also dieser Typ … der Akane zum weinen gebracht hat …“ <br />
Erschrocken blickte Ranma auf das kleine Mädchen hinunter, welches mit weit hinunter gezogenen Mundwinkeln vor ihm stand. „Akane hat geweint?“ Mit großen Augen hockte er sich vor sie und umfasste ihre Schultern. „Sag mir wo sie hingelaufen ist … ich muss zu ihr!“ <br />
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Empört atmete das Mädchen ein. „Dir erzähl ich gar nichts!“ rief sie mit lauter Stimme und riss sich von Ranma los. Erschrocken plumpste dieser auf den Boden und konnte nur noch mit ansehen, wie das Mädchen sich hinter dem nächsten Baum versteckte. <br />
Mit leeren Augen schaute er wieder auf den Boden. Kleine nasse Flecken waren auf dem sonst so ebenen Sand zu erkennen. Gedankenverloren strich er darüber und ein schweres Gefühl machte sich in seinem Herzen breit.<br />
Nach einiger Zeit stand er entschlossen auf und ging mit langsamen Schritten in die Richtung, in der er Akane vermutete.<br />
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Mit pochendem Herzen sah das Mädchen aus ihrem Versteck zu, wie Ranma sich erhob und langsam den Weg entlangging. Mit großen Augen folgte sie seinen Schritten und stellte dann erschrocken fest, dass es derselbe Weg war, den Akane gegangen war …<br />
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Ein kleines Lächeln erschien auf Ranma Lippen, als er aus den Augenwinkeln beobachtete, wie das kleine Mädchen schnell von Baum zu Baum huschte, bis es schließlich mehrere Meter vor ihm auf den Weg trat und schnell den Weg entlang rannte … immer weiter … bis sie bei einem kleinen Spielplatz ankam …<br />
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Mit zittrigen rannte Akane den Weg entlang … die durcheinander gewirbelten Haare wehten ihr ins Gesicht … die Augen waren fest zusammengepresst … und ihre Brust hob sich ungleichmäßig auf und ab … <br />
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Verbittert versuchte sie den aufsteigenden Schmerz zu ignorieren … ihn einfach zu vergessen … ihn gar nicht wahrnehmen … ihn einfach davon zu schubsen … doch egal was sie auch tat … egal woran sie auch dachte … der Schmerz blieb … und er breitete sich aus …<br />
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Ein unendlicher Schmerz … der Schmerz ihres Herzens … ein Schmerz der Verzweiflung … der Enttäuschung … der Wut … und der Trauer <br />
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Erschrocken riss Akane plötzlich die Augen auf, als sie gegen etwas hartes prallte und zurücktaumelte… schon öffnete sie den Mund, wollte losschreien … als sie von zwei starken Armen aufgefangen wurde …<br />
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Atemlos blickte sie für einige Sekunden in die zwei strahlenden grünen Augen die ihre entgegen blickte, als sie plötzlich hörte, wie hinter ihr jemand panisch ihren Namen rief …<br />
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Verwirrt drehte sie sich um und erblickte das kleine Mädchen, welches aufgeregt auf sie zulief. „Aber Chiyo … was hast du denn?“ Stumm wendete Akane sich zu dem jungen Mann mit den grünen Augen, der sie zuvor aufgefangen hatte … und sah dann schnell wieder zu dem Mädchen.<br />
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„Akane …“ Schwer atmend zupfte Chiyo an Akanes Kleid. „Akane … dieser Mann mit dem Zopf … er läuft dir hinterher.“ Ängstlich blickte das Mädchen auf … sah von den großen Augen Akane zu denen ihres Bruders … bekam aber keine Antwort …<br />
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Verwundert drehte sich der junge Mann zu Akane um und musterte sie. Erschrocken stellte er fest, das ihre Augen panisch aufgerissen waren und noch ein paar vereinzelte Tränen an ihren zarten Wangen hinunterliefen.<br />
Fragend drehte er sich wieder zu seiner kleinen Schwester und folgte ihrem Blick, als er auf einmal jemanden auf sie zulaufen sah …<br />
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Schluckend verkrampfte Akane ihren Hände in ihrem Kleid, als sie Ranma sah, der auf sie zukam. <br />
Immer näher kam er … und immer größer wurde der Schmerz in ihrer Brust, der sie an Harumi und an die Lüge erinnerte … doch bewegen konnte sie sich in diesem Moment nicht …<br />
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Starr stand sie da … die Augen weit aufgerissen … wie in einem kleinen Schockzustand … aus Angst … oder einfach nur weil der Schmerz so groß war … sie wusste es nicht …<br />
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Einige Meter vor ihr kam Ranma zum Stehen. „Akane …“ Leise schwang der Ton seiner Stimme im frischen Wind mit und wieder füllten Akanes Augen sich langsam mit Tränen … doch bevor sie etwas sagen … noch bevor sie sich überhaupt regen konnte … stellte sich plötzlich der junge Mann vor sie und breitete schützend seine Arme aus.<br />
„Du wirst diesem Mädchen nicht näher kommen …“ leicht zuckte Akane zusammen, als sie die entschlossene Stimme des fremden Mannes hörte. Vorsichtig richtete sie ihre Augen auf Ranma … der sie besorgt und doch wütend ansah …<br />
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To be continued<br />
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*kopfschiefzurseiteleg* *grübel* Ich glaub ich hör hier jetzt mal wieder auf und möchte mich als allererstes mal bei denjenigen bedanken … die mir beim letzten mal ein Kommi geschrieben haben …<br />
Ein ganz großer Knuddler an: Bahamut, Tenel-Ka, Nihao, Firebird, martini, T.O.M, Jini, JenJen, sasa-chan, süße Akane-14, AkaneloveRanma, Nikki, SilverX, naoki-13 und Djinn<br />
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