Fanfic: Im Schatten der Liebe (7)
Chapter: Im Schatten der Liebe (7)
Nihao!
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Diesen Teil möchte ich allen widmen, die mir bis jetzt so nette Kommentare geschrieben haben. Ich hoffe er gefällt euch. Dann viel Spaß mit: Im Schatten der Liebe 7!
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Eine kleine Träne rann ihr über ihre Wange, während sie in die Nacht hinaussah und verzweifelt nach einer Lösung suchte. Sie musste sich über ihre Gefühle klar werden, vorher konnte sie Ranma nicht retten. Doch was empfand sie für ihn?
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Im selben Moment durchfuhr Ranma (alias Belua) ein heftiger Kopfschmerz.
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Aus seinen stechend roten Augen starrte er in die Dunkelheit der Nacht hinein. Er wusste, dass er nun einen Feind hatte, der sein Geheimnis kannte. Er konnte es spüren. Es stand ihm ein harter Kampf bevor, gegen das was er am meisten fürchtete...
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Gegen das, was ihm ihn dieser Welt am gefährlichsten werden konnte, gegen etwas, das er mit seiner Magie nicht kontrollieren konnte.
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Er musste sich vor diesem Mädchen in Acht nehmen, sie kannte seine Schwachstelle.
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Doch er würde es nicht zulassen in die Dunkelheit verbannt zu werden, nicht schon wieder...
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Währenddessen im Tendo-Haus.
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Alle waren schon ins Bett gegangen, auch Kasumi, nachdem die anderen sie davon überzeugt hatten, dass Ranma schon auf sich alleine aufpassen konnte. Sie hatte sich als einzigste wirklich Sorgen darüber gemacht, dass er nicht nach Hause gekommen war. Als einzigste, abgesehen von Akane...
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Akane war noch lange wach geblieben, hatte aus dem Fenster gesehen und über Ranma nachgedacht. Sie war sich unsicher über ihre Gefühle zu ihm. Sie fühlte sich von ihm angezogen, aber andererseits stritt sie sich immer mit ihm. Doch seine azurblauen Augen...
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Sie wurde urplötzlich aus ihren Gedanken gerissen, als sie zwei rote Augen durch ihr Zimmerfenster anstarrten.
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Es war Ranma, der sie mit diesem durchdringenden Blick ansah. Akane lief ein Schauer über den Rücken. Sie brachte kein Wort heraus, so geschockt war sie von seinem Auftauchen.
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„Du bist es also. Du weißt ja nicht worauf du dich da einlässt, du kannst gar nicht siegen. Versuche es erst gar nicht!“
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Diese unheimliche Stimme durchfuhr Akane, sie konnte gar nicht ihrem Ranma gehören! Unfähig sich zu bewegen blickte sie weiter in die bösartig leuchtenden Augen.
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Doch auf einmal war Ranma verschwunden. Verwirrt saß Akane an ihrem Schreibtisch und musste das eben erlebte erst einmal verarbeiten. Er war hier gewesen, hier an ihrem Fenster! Er hatte ihr gesagt, dass sie keine Chance gegen ihn hätte, aber woher wusste er überhaupt, dass sie einen Weg gefunden hatte? Es wurde ihr langsam unheimlich...
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Es war eine eindeutige Herausforderung in seinen Worten gewesen. Akane stand langsam von ihrem Stuhl auf und stützte sich auf das Fensterbrett. So in die Nacht starrend, wurde ihr bewusst, dass ihr ein harter Kampf bevorstand. Doch sie würde niemals aufgeben. Niemals! Wenn es die einzige Möglichkeit war mit diesem Biest fertig zu werden, wenn sie gegen ihn kämpfte, dann musste sie das Risiko auf sich nehmen. Akane erinnerte sich an ihr Gespräch mit Cologne. Sie hatte sie auch gewarnt, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen...
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~~~~ Flashback ~~~~
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„Und du kennst einen Weg wie ich Ranma befreien kann?“
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„Ja, aber es kann sehr gefährlich für dich werden...“
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„Bitte sag es mir, ich muss es wissen, bitte!“
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„Ist er dir so wichtig?“
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„WAS?“
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„So wichtig, dass du dein Leben für ihn riskierst?“
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„Ich ... ich denke schon...“ sagte Akane leicht errötend.
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„Na gut. Hör mir gut zu, du kannst ja immer noch entscheiden, ob du das tun willst. Also, Belua ist ein Wesen der Finsternis, doch wenn er in einem Körper ist, kann man gegen ihn kämpfen und versuchen ihn zu besiegen. Es ist überliefert, dass es eine geheime Technik gibt, die ihn zerstört, doch nirgendwo wird diese Technik beschrieben. Du musst es wohl oder übel alleine herausfinden...“
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„Und wie soll ich eine Technik anwenden, wenn ich nicht weiß um welche es sich handelt? Was denkst du dir eigentlich dabei?“
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„Nunja, einen Weg gibt es noch, aber ich glaube nicht, dass du ihn gehen möchtest.“
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„Und was für ein Weg ist das?“
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„Naja, du kannst Belua vertreiben, indem du den Körper, in den er sich eingenistet hat, na ja, du müsstest ihn töten.“
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„...das ist nicht dein Ernst oder?“
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„Vielleicht ist es deine einzige Chance..., es sei denn du kommst hinter das Geheimnis dieser Technik.“
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~~~~ Flashback Ende ~~~~
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Akane war klar, dass es schwierig werden würde, gegen Belua zu bestehen, doch sie wollte es unbedingt probieren.
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Sie wollte nichts unversucht lassen, Ranma von seinem Einfluss zu befreien. Sie musste ihn retten, sie wollte endlich wieder den normalen Ranma haben, wieder in seine strahlend blauen Augen blicken können.
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Doch es würde garantiert nicht leicht werden...
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Am nächsten Morgen, war Akane total übermüdet, da sie in der Nacht kein Auge mehr zugetan hatte.
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Verzweifelt hatte sie überlegt, was es nur für eine Technik sein könnte, die so mächtig war Belua zu zerstören, doch soviel sie sich den Kopf zerbrach, es half doch nichts.
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Cologne hatte gemeint, es würde ihr einfallen, wenn sie wirklich den Wunsch hatte Ranma wieder zu holen, doch es gelang ihr einfach nicht.
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Sie konnte noch sich noch so intensiv den Kopf darüber zerbrechen. *Ranma..., du fehlst mir, warum machst du es mir nur so schwer?*
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Als Akane aufgestanden war, war es schon um 10 gewesen, doch sie störte sie weniger, schließlich war ja Sonntag. Verschlafen aß sie ein spätes Frühstück und sah sich im Fernsehen die Nachrichten an, während Kasumi um sie herum wuselte und das Geschirr abwusch.
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--- Die Serie von Katastrophen scheint nicht enden zu wollen. Heute wurden wieder hunderte Menschen verletzt, mehrere davon schwer, als im Stadteil Nagoya ein Hochhaus einstürzte. Zeugen zufolge habe sich kurz vor dem Einsturz eine Lichtkugel auf das Gebäude zubewegt und sei mit rasender Geschwindigkeit in die unteren Stockwerke eingeschlagen. Die darauf folgende Rauchwolke, habe einige Passanten dazu gebracht sich auf den Boden zu werfen und sie dazu gezwungen machtlos bei diesem Unglück zuzusehen. Niemanden ist klar wie es passieren konnte, doch viele Anwohner behaupten, eine Gestalt gesehen zu haben, die ihren Aussagen nach rote Augen hatte. Diese war auch zuvor an einigen anderen Unglücksstellen gesichtet worden. Es ist unerklärlich wie ein einziger Mensch zu diesen Untaten in der Lage ist.---
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Akane schaltete den Fernsehapparat ab. Sie wusste genau um wen es sich dabei handelte. Es jagte ihr einen Schrecken ein, wieviel Macht dieses Wesen doch besaß.
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"Akane, kannst du mir einen Gefallen tun und einkaufen gehen? Wir haben kaum noch etwas im Haus."
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"Klar, Kasumi, mach ich."
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Akane stand auf und ließ sich von Kasumi die Einkaufsliste und ein wenig Geld geben.
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Sie ging durch die Haustür hinaus und machte sich auf den Weg.
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Es kam ihr nur Recht. So konnte sie draußen nach Ranma suchen. Doch was würde sie machen, wenn sie ihn gefunden hatte? Dieser Gedanke beschäftigte sie noch eine Weile lang, auch als sie alles eingekauft hatte und wieder auf dem Rückweg war.
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Es war schon nachmittag, da Akane sich ein wenig Zeit gelassen hatte. Sie war langsam gegangen und hatte nach Ranma Ausschau gehalten. Doch gesehen hatte sie ihn nirgends.
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Was sollte sie nur tun, wenn sie ihn gar nicht mehr aufspüren konnte? Er würde noch mehr Katastrophen anrichten, das musste sie verhindern!
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So in Gedanken versunken schlenderte sie den Weg zurück und starrte dabei unentwegt auf ihre Füße, sodass sie aus Versehen in jemanden hineinlief.
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"Oh, entschuldigen sie bitte ich habe nicht aufgepasst..."
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murmelte sie und versuchte sich an ihm vorbeizudrängen, doch dieser hielt ihre Hand fest!
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Verwundert hob Akane ihren Blick und erstarrte, als sie sah, wer sie so unwirsch festhielt.
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Es war Ranma!
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So, hier höre ich jetzt auf, ich hoffe der Teil kommt auch gut an. Schreibt mir bitte ganz viele Kommentare. Bis zum nächsten Teil!
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Lovely