Fanfic: Ich bin du! Teil 18 (Finale)

Chapter: Ich bin du! Teil 18 (Finale)

Hi Leute! Es tut mir wirklich sehr, sehr Leid, dass ich wieder so lange gebraucht habe! 1000x Sorry! Aber ich hatte einen Black Out und wollte doch ein passables Ende schreiben! (habs dreimal angefangen ...) Ich hoffe, es gefällt euch und bitte lest es!<br />
Hier noch mal ein kleiner Rückblick:<br />
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Ranma und seine Freunde stellen nach einem Massenstreit im Garten der Tendos fest, dass sie ihre Körper untereinander getauscht haben. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um ein Phänomen der Göttin der Ruhe handelt. Um es aufzuheben, müssen alle Missverständnisse aufgeklärt und alles Geheimnisse gelüftet werden. Ranma weiß, was das für ihn bedeutet...<br />
Langsam überkommt ihn auch ein merkwürdiges Gefühl, ein unangenehmes Kribbeln, als würde er etwas verlieren, dass er einfach nicht verlieren durfte. Kurz darauf trifft eine Herausforderung an ihn und Akane, die im Körper des jeweils anderen fest sitzen, ein. Sie treten an und alle ihre Feinde warten auf sie. Um mögliche Helfer zu unterbinden haben sie Ukio gefangen genommen. Doch als die Kämpfe losbrechen haben sie wie erwartete keine Chance, bis Ranma eine Stimme hinter sich hört ...<br />
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Ich bin du!<br />
Teil 18<br />
Ranma wollte sich umdrehen und nachsehen, wer ihn gerufen hatte, doch in dem Moment packte Mousse ihm am Kragen und donnerte ihm seine Faust zwischen die Rippen.. Ranma sank in die Knie. Was sollte er nur machen? Er hörte Mousse’ Gelächter und konnte nichts dagegen tun: *Akane, verzeih mir.* <br />
Er richtete sich wieder auf und ging in Kampfposition. Wenn das sein Ende war, würde er es hinnehmen wie ein Mann, auch wenn er nicht als einer sterben würde. <br />
“Ah, du noch kannst stehen?”, höhnte sein Gegner: “Bald du wirst kriechen in Staub, Ranma Saotome. Warum wir also noch warten? Jetzt wir machen ernst!” Mousse wollte angreifen, doch augenblicklich wurde Ranma von hinten gepackt und auf den Boden geworfen. Sein Direktor hatte sich eingemischt: “Eigentlich wollte ich nur dafür sorgen, dass du wieder eine vernünftige Frisur bekommst, aber Schüler, die nicht hören wollen, müssen eben fühlen.” “Denken sie doch nach!”, erwiderte Ranma: “Schlagen sie mich, machen sie was sie wollen, aber es ist doch Akanes Körper, den sie verletzen. Können sie das wirklich verantworten? Sie ist auch ihre Schülerin!” Aber es brachte nichts: “Es tut mir leid um die Vahine Akane, aber sie hätte sich einfach nicht mit der einlassen sollen, ja ja ...” Er wurde unterbrochen - von Mousse: “Was du mischen dich immer in Kampf ein meinen? Das nicht war Teil von Abmachung!” Der große Kahuna schien eingeschüchtert zu sein und gab klein bei, woraufhin Mousse ihn nur noch mal darauf hinwies, sich nicht einzumischen. <br />
Während ihrer Diskussion lag Ranma unbeachtet am Boden. Gab es denn gar keinen Ausweg mehr? Er dachte angestrengt nach. Wenn er zu Akane lief und ihr seine Gefühle gestand, dann ... Aber würde das reichen? Gab es nicht zu viele Missverständnisse? Wahrscheinlich hatte er einfach zu lange gewartete und jetzt war es zu spät ... Er konnte nicht gewinnen, oder doch? *Ein gut trainierter Körper ist die eine Sache, ein wacher Geist, die andere*, diese Worte gingen ihm auf einmal durch den Kopf: *Doch was nutzt der beste Geist, wenn der Körper nicht in der Lage ist, die Angriffe durchzuführen?* Vielleicht war das die Lösung ...<br />
Als Mousse seine Debatten beendet hatte und zu ihm zurückkehrte, wich er seinen Angriffen gekonnt aus - und zwar in einer bestimmten Schrittfolge: *Nur nicht schlappmachen, Ranma!* Er hatte nicht viel Hoffnung, dass es funktionieren könnte, denn Mousse, der Shampoo schon seit Kindertagen nachlief, musste in viele Amazonentechniken eingeweiht sein. Und umso mehr wunderte es ihn, dass dieser seinen Schritten folgte, näher und näher zum Zentrum der Spirale...<br />
“3 ... 2 ... 1”, Ranma zählte den Countdown runter und dann war es soweit: “Hiiiiijaaah!” Mit einem kräftigen Schlag, ausgehend von der Kälte seines Kämpferherzens und der Hitze von Mousse aufsteigender Wut, beförderte Ranma Mousse mit Hilfe des Herioschotenhars der sinkenden Sonne entgegen. <br />
Er hatte es geschafft! Er hatte Mousse tatsächlich besiegt! “Wenn man die Schwächen seines Gegners ausnutzen soll, dann war es wohl Mousse Dummheit, die mir zum Sieg verhalf!”, grinste er und wirbelte in der Erwartung, seinen Direktor, der sich inzwischen feige aus dem Staub gemacht hatte, irgendwo zu sehen. <br />
Währenddessen wurde noch ein weiterer Kampf entschieden; Kodachi hatte Akane im Schwitzkasten. Es sah nicht gut aus. Immer wieder drosch Kodachi auf sie ein und rief dabei: “Glaub ja nicht, mir täte es nicht mehr weh als dir, den Körper meines Geliebten zu verletzten! Nimm das und das und ...”<br />
Ranma wollte Akane zurufen, sie solle sich doch konzentrieren und ... Da kam ihm ein Gedanke. “Kodachi”, rief er: “Was machst du da mit Akane? Ich warte! Komm schon, Liebste, lass sie liegen. Sie ist es nicht wert!” Doch kaum hatte er es ausgesprochen, sank er in die Knie. Es war nicht Akane, die ihm Wutentbrannt niedergeschlagen hatte, es war etwas anderes. Er lies sich nach vorne fallen und krümmte sich vor Schmerzen. Das konnte doch einfach nicht wahr sein! Ihm brach der kalte Schweiß aus und es schien ihm, er würde ohnmächtig werden. Alles verschwamm vor seinen Augen ... Die letzten Geräusche, die er wahrnahm waren Kampfgeschrei und dumpfe Aufschläge, denn es war ihm trotz allem gelungen Kodachi vom Kampf abzulenken.<br />
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“Ranma! Ranma, es dir geht gut?”, hörte er Ryogas besorgte Stimme über sich. Er kam wieder zu sich und blinzelte benommen. Es war nicht Ryoga, sie sah nur so aus. “Shampoo, was ist passiert?” Die Amazone lächelte, doch es war ihre Urgroßmutter, die antwortete: “Das kann ich dir sagen, Schwiegersohn. Vielleicht erinnerst du dich nicht mehr, aber ich habe dir schon erzählt, wie ihr in diese Lage geraten seit: Wegen Missverständnissen und negativen Energien. Mittlerweile habe ich feststellen können, dass es unter Umständen passieren kann, dass sich eure Charaktere zurückbilden, wenn ihr euren Körper zu lange verlasst und die Gewohnheiten des neuen übernehmt.”<br />
Ranma und Akane wohnten im selben Haus, aßen am selben Tisch, gingen in die selbe Schule. Das waren eindeutig gleiche Gewohnheiten, also auch die, des anderen Körpers. Ranma wurde auf einmal schlagartig klar, was es mit seinem unbehaglichen Gefühl des vergangenen Morgens auf sich hatte. Er verschwand.<br />
“Und gerade”, fuhr die Alte fort: “Hast du Kodachi angelogen. Verstehst du nicht, dass waren neue Lügen, negative Energien. Bald kann es zu spät sein.” <br />
Sie wollte ihn warnen und sie hatte Recht. Ranma, der sich inzwischen aufgesetzt und umgesehen hatte, atmete tief durch. “Okay”, sagte er: “Es hat wohl alles keinen Sinn mehr. Aknae, ich ....”<br />
“Muss man denn alles selber machen”, unterbrach sie eine Stimme hinter ihnen.<br />
Sie wirbelten herum. Happosai stand ganz allein hinter ihnen. Aber nicht mehr auf einer Wiese, sondern auf einem Schlachtfeld: Staub hing in der Luft, kein Gras wuchs hier mehr und langsam schwand das Licht.<br />
Jetzt begriff Ranma. Er hatte Shampoos Stimme gehört. Sie und die anderen hatten die anderen ausgeschaltet und auch Ukio befreit. Er fühlte sich merkwürdig stark. Warum hatten sie erst die Körper tauschen müssen, um zusammen zu halten? War es Ironie oder eine Schwäche der Menschheit? Oder hatte er einfach mal wieder Pech gehabt?<br />
“Lass gut sein, Opa”, sagte er.<br />
“Du willst mir Vorschriften machen, Jungchen? Wegen dir ist mir ein ganzer Sack Unterwäsche durch die Lappen gegangen, den mir Mousse versprochen hatte.” In dieser Hinsicht war der Meister sehr empfindlich.<br />
“Wie tragisch!”, höhnte Ranma: “Du alter Sack könntest langsam mal Manieren lernen!”<br />
“Willst du mich provozieren?!”, erwiderte Happosai mit einem Funkeln in den Augen.<br />
“Ranma, sei vorsichtig!”, warnte ihn Shampoo, aber Ranma fuhr fort: “Nein, warum sollte ich? An deiner Stelle würde ich nur in den Spiegel schauen müssen, um das Schicksal zu verfluchen!” Die anderen sahen ihn verwundert an, aber Ranma kostete die Situation so richtig aus. Denn er wusste genau, dass der alte Meister, was man ihm auch alles zutrauen mochte, Akane niemals auch nur ein Haar krümmen würde, selbst dann nicht, wenn er einzig und allein ihren Körper verletzen würde.<br />
Der Alte seufzte. Er war hin und her gerissen. Er wusste genau, was Ranma Akane sagen müsste um in seinen Körper zurück zu gelangen, doch das wollte er verhindern, denn Akane sollte doch ihm gehören ... Andererseits konnte er sich so nicht mehr mit Ranma prügeln und Akane in Ranmas Körper verlor allmählich an Reiz. Selbst Ranma-Chan bereitete ihm ohne ihr Temperament keine Freude mehr.<br />
“Also gut. Ich habe mich entschieden. Für den Sack Wäsche wirst du später bezahlen. Gute Nacht.” Mit hängenden Schultern zog er von dannen.<br />
“Gut, Schwiegersohn. Du hast deinen Gegner genau studiert”, bemerkte Cologne. “Ach”, erwiderte Ranma: “Das alte Scheusal ist durchschaubarer als jeder andere und er findet gefallen an einem gewissen Machoweib...” In dem Moment, in dem ihm dieser Satz über die Lippen ging, spürte er erneut einen heftigen Stich. Er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, der Schuss war nach hinten losgegangen, aber immerhin hörte er sich wieder nach sich selbst an.<br />
“Wo ist eigentlich Ryoga?”, fragte er, denn dieser war nicht bei den anderen gewesen, wie ihm jetzt auffiel. “Er hängt dort drüben im Busch”, sagte Shampoo und wies verärgert hinter sich: “Er gegen Mikado gekämpft hat. Aber Schwächling sich hat küssen lassen, jetzt ihm ist schlecht. Ich habe besiegt Mikado.” “Und Ryoga