Fanfic: Ich bin du! Teil 18 (Finale)
gleich mit”, fügte Ukio hinzu. Den Stolz einer Amazone sollte man eben nicht kränken und das wusste Ranma nur zu gut.<br />
“Ich schlage vor, wir gehen jetzt besser, es wird höchste Zeit, dass ihr wieder ihr selbst werdet.”, beschloss Cologne und machte sich auf den Weg. Shampoo ging unterdessen Ryoga holen, von dem man nur noch ein gekränktes Maunzen wahr nahm. Ranma standen die Haare zu Berge, im schwante nichts gutes ... Und Recht sollte er behalten, denn im nächsten Moment näherte sich auch schon Ryoga-Cat. Kreischend und Heulend ergriff er die Flucht, doch es nützte nichts, Ryoga hatte Ranma endlich einmal da, wo er ihn immer schon mal haben wollte. <br />
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Ranma öffnete die Augen und erschrak. Er saß auf Akanes Schoß auf einer Bank im Park. Schnell setzte er sich neben sie und schaute beschämt zu Boden. Aber Akane lächelte.<br />
“Ich”, stammelte Ranma: “Ich war wieder...”<br />
“Eine Katze”, beendete Akane den Satz für ihn.<br />
“Und ...”, wollte Ranma fragen.<br />
“Es ist alles in Ordnung”, sagte Akane: “Soweit das möglich ist, meine ich. Die anderen sind gegangen, ich dachte, wir könnten ... Ein bisschen frische Luft tut gut. Ich fand’s übrigens großartig wie du Mousse geschlagen hast.”<br />
“Das war kein Kunststück”, antwortete Ranma: “Er war sich einfach zu sicher und zu unaufmerksam. Ein fataler Fehler.”<br />
“Das stimmt.”, pflichtete ihm Akane bei: “Wegen dem mich Kodachi beinahe geschlagen hätte. Ich war zu sehr damit beschäftigt mir sicher zu sein, dass ich verlieren würde, als dass ich hätte kämpfen können.”<br />
“Ist ja gut gegangen”, sagte Ranma, der spürte, dass dieses Gespräch auf etwas ganz anderes hinauslief. Er hatte auf einmal so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Sein Herz klopfte höher. “Lass es uns beenden”, sagte er. Akane erschrak, sie wusste, was er meinte und verkrampfte. “Ja”, nickte sie. <br />
“Es tut mir Leid”, sagte Ranma und Akane sah wieder auf. Sie schaute ihm direkt in die Augen. Er lächelte und fuhr fort: “Ich weiß, es war alles meine Schuld und ich kann nur hoffen, dass du mir verzeihen kannst. Und ... Ich hätte es dir schon viel früher sagen müssen, aber ... Ich hatte einfach ... Ich hatte Angst, Akane.” Er hielt inne. Akane sagte nichts. Sie wartete angespannt und betete, dass sich ihre Hoffnungen endlich erfüllten, doch damit wuchsen auch ihre Sorgen. Ranma las dies an ihrem Gesicht ab und streichelte ihre Wange. “Alles wird gut, ich weiß, was du denkst.” Dann atmete er noch einmal tief durch, blickte ihr in die Augen, doch er sah nur seine eigenen. Akanes Herz fing an zu rasen. Ranma zwang sich weiter zu reden. “Ich liebe dich”, sagte er.<br />
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Stille. Akane reagierte nicht. Sie war zu glücklich und bedrückt zugleich, als dass sie etwas hätte sagen können, obwohl sie ihm doch so vieles zu sagen hatte. Auch sonst tat sich nichts; Sie hatten ihre Körper nicht zurück.<br />
Ranma wich ihrem Blick aus und schaute wieder mit hängenden Schultern zu Boden. Er kam sich dumm vor. Strohdumm. Er hätte es doch wissen müssen! Er hatte sich denken können, dass sie seine Gefühle niemals erwidern würde ... Oft genug hatte sie ihm die übelsten Sachen an den Kopf geworfen. Dann machte er Anstalten zu gehen. “Ich habe noch einiges zu klären. Machs gut ...”<br />
Akane hielt ihn fest. “Bitte geh nicht”, sagte sie. Ranma glaubte Verzweiflung in ihrer Stimme zu hören und setzte sich wieder. Akane spielte verlegen mit Ranma-Chans Zopf und brauchte ein paar Sekunden, um die richtigen Worte zu finden. “Ich habe es mir so gewünscht”, sagte sie: “Ich habe so gehofft, dass du es mir eines Tages sagst. Schon so lange. Doch jetzt hab ich Angst.” Sie sah ihn wieder an. Ihre Augen glitzerten, so als ob sie den Tränen nahe wäre: “Ich weiß auch nicht. Es ist nur ... Ich will dich nicht heiraten. Versteh das bitte nicht falsch, aber ich bin erst 16 und ...” <br />
Ranma lächelte: “Mach dir nicht immer zu viele Sorgen, Akane-chan. Sprich weiter. Ich hör dir zu.” Wenigstens wollte er sie anhören. Doch nun musste alles raus: “Ich fühl mich zu bedrängt, Ranma, aber ich erwarte nicht, dass du mich verstehst...” “Niemand kann dich zu irgendwas zwingen. Nicht so lange ich dich beschütze”, sagte Ranma liebevoll. Sie wollte sich bedanken, doch vorher musste sie sich entschuldigen: “Es tut mir leid, dass ich dich immer beschimpft habe, ich wollte nur nicht...” “Vergiss es”, warf Ranma ein: “Ich hab’s verdient!” Sie sah ihn an und sagte: “Ich liebe dich, Ranma.” Bewegungslos saßen sie da, denn keiner wusste, was sie jetzt tun sollten. Insgeheim warteten sie auch darauf, wieder in ihre Körper zurück zu kehren oder vielleicht sogar, dass ihre Väter aus dem nächstgelegenen Gebüsch springen und sie mit Trompeten beglückwünschen würden. “Scheinbar sind wir ungestört”, lächelte Ranma. “Willst du gar nichts mehr sagen?”, fragte Akane, die so unendlich viele Fragen hatte, die sie sich nicht traute zu stellen. “Ich bin gerade zu glücklich”, erwiderte er. Irgendwie hatte Akane es sich immer ganz anders vorgestellt, wie ihre Liebesoffenbarungen aussehen sollten, wenn sie nachts stundenlang wach gelegen hatte.<br />
Ranma merkte, dass ihr etwas auf dem Herzen lag und sagte, nur um ihr das Gefühl zu geben, dass nicht nur sie noch vieles zu sagen hatte: “Warum hast du damals geweint, als ich dich geküsst habe? Als Katze, meine ich.”<br />
“Oh!”, sagte Akane: “Na ja, du hast gesagt, du könnest nichts dafür und dich nicht mal dran erinnern. Ich hab mich verletzt gefühlt, weil ich dachte, du hast gar nicht mich gemeint...”<br />
“Das stimmt nicht”, widersprach ihr Ranma: “Zumindest das letzte nicht. Katzen lügen nicht, so schwer es mir fällt, an ihnen etwas Gutes zu sehen, und wenn ich so eine Katze bin, handelt mein Unterbewusstsein.” Wieder wurde es still. <br />
“Weißt du”, begann Ranma und rückte näher an sie heran, “was ich schon immer mal machen wollte?” Er packte sie und hatte sie im Bruchteil einer Sekunde auf seinen Schoss gesetzt. Er sah ihr tief in die Augen und kam ihrem Gesicht langsam näher. Akane hörte ihr Harz laut schlagen, als sie sich küssten. Eine Träne des Glücks rann über ihre Wange. Und als sie die Augen wieder öffnete, lag sie in Ranmas starken Armen. “Ich hab dich so vermisst”, sagte sie leise beim Anblick seines Gesichts und seines Gesichtszügen, die bei ihr doch ganz anders ausgesehen hatten. Er drückte sie fest an sich. “Ich danke der Göttin der Ruhe”, sagte er. <br />
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Ich bin du! Ende.<br />
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So, das war’s! Vielen Dank für die Kommis und schreibt bitte wieder welche! Ich würde mich auch über Beurteilungen der gesamten FF freuen. Mir selbst gefällt das Ende nicht so gut, wie die Story an sich, aber was soll’s. Ich hoffe, ich enttäusche euch nicht zu sehr!<br />
Und ich wollte euch noch fragen, was ihr von einer neuen FF halten würdet? Ich hab schon wieder ein paar Ideen und würde mich auch beeilen! Die alte könnte ich natürlich auch zu Ende schreiben, aber dann würde ich sie lieber noch mal ganz neu schreiben ...<br />
So, ich habe euch genug zu getextet! Danke fürs lesen und Kommi nicht vergessen!^^<br />
Eure Ranchi<br />
PS: Ich weiß, dass es noch mehr Dinge zu klären gäbe ... (hähä), habe sie aber weggelassen, da<br />
die Geschichte zwischen ranma und Aknae die wichtigste ist. Wenn ihr’s trotzdem lesen wollt, kann ich mir noch was einfallen lassen!<br />
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