Fanfic: KAZE NI NARU (1)
Chapter: KAZE NI NARU (1)
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KAZE NI NARU<br />
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Wind werden….(Überarbeitet)<br />
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Panisch lief die junge Frau durch die dunkeln Straßen. Sie hielt ihr Kind im Arm, und sah sich immer wieder hektisch um.<br />
Sie stellte sich in einen Seiteneingang und presste sich an die Mauer.<br />
Aus ihrem linken Mundwinkel tropfte Blut.<br />
Sie wischte sich mit der rechten hand das Blut weg, in der anderen Hand hielt sie das Kind.<br />
Sie schaute um die Ecke um zu sehen, ob er ihr folgte.<br />
Er war nirgends zu sehen und sie atmete erleichterte auf.<br />
Sie wollte weiter laufen, als er plötzlich vor ihr stand.<br />
„Wohin denn so schnell, Schätzchen?“<br />
Die Frau drehte sich panisch um und schrie auf.<br />
Der Mann schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht und zischte. „Halt die Schnauze!“<br />
Die Frau stieß erstickte Laute aus und riss sich los.<br />
Sie rannte in die Dunkelheit. Das Kind wurde bei jeder Bewegung in ihren Armen hin und her geworfen. Aber es war ganz ruhig.<br />
Die junge Frau atmete schwer und spuckte Blut aus. Viel Blut.<br />
Sie hörte hinter sich Schritte und wechselte ins Gebüsch.<br />
Sie stieß mit dem Kopf gegen einen schweren Ast und ging zu Boden.<br />
Die Schritte kamen immer näher und jemand beugte sich über sie.<br />
Lange, zu einem Zopf gebunden, goldene Haare, die über die rechte Schulter hingen, beugten sich über sie uns kitzelten sie.<br />
Eine melodische wunderbare Stimme fragte: „Was ist mit ihnen??“<br />
Die Frau atmete erleichtert auf und spukte wieder Blut.<br />
Mit gebrochener Stimme sagte sie: „Ich heiße Shikatzu!“<br />
Vor ihren Augen verschwamm alles und doch konnte sie das kleine Baby in den armen der anderen Frau erkennen.<br />
„Sie haben bestimmt eine Gehirnerschütterung!“ meinte die Frau und wollte sie hochziehen.<br />
„Sie haben auch ein Kind?? Bitte...“ Shikatzu drückte ihr Kind in die Arme der Frau. „...Bitte versorgen sie Akane! Er darf sie nicht bekommen! Sie ist doch erst 3 Jahre alt!“<br />
Mit einem letzten flehenden Blick und einem stoßendem Atemzug beendete sie ihr grausames Leben.<br />
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((Ps:--- Danke für eure lieben Kommies @Akarie; FirebirdDe;Animefan;süße-Akane14;Azaya und Sweet_Kayokchen!! J))<br />
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Die Frau starrte verwirrt auf den toten Körper und hörte plötzlich laute Schritte.<br />
Schnell drehte sie sich um und sah eine dunkle Gestalt.<br />
Sie bekam Angst und schob sie den Körper von Shikatzu unter ein Gebüsch, sodass man ihn nicht sehen konnte.<br />
Die Person kam näher und ging gerade durch einen Lichtkegel einer Straßenlaterne.<br />
Es war ein Mann. Dunkle kurze Haare und schwarzen Klamotten.<br />
Er kam näher.<br />
Natürlich musste er sie gesehen haben, denn ihr goldenes langes Haare glänzte auch im schwachen Licht der Laterne.<br />
„he Du!“ raunzte er und ging auf sie zu.<br />
„Hast du hier so eine dumme Schlampe mit ne´ m kleinen Kind vorbei laufen sehen?“<br />
Die Frau war empört.<br />
„Also, erst mal duzen sie mich nicht! Und zweitens ...“ Sie überlegte kurz.> Er darf sie nicht bekommen< Die Frau riss ihre Augen auf und ihre Lippen bebten. „...habe ich niemanden gesehen!“<br />
sagte sie nun etwas ruhiger und wollte sich umdrehen.<br />
Der Mann packte sie grob am Handgelenk und zerrte sie an sich. „Lüg mich nicht an, du Schlange.“<br />
Die beiden Kinder, die sie im Arm hielt, fingen an zu schreien, weil sie so durch gerüttelt wurden.<br />
Die Frau riss sich los und fauchte. „Wenn sie mich noch einmal anfassen, schreie ich ganz laut!<br />
Und wenn ich die Frau gesehen hätte, nach der sie suchen, würde ich es ihnen jetzt nicht mehr sagen!“<br />
Wütend drehte sie sich um und ging.<br />
Ihr war unwohl zumute. Sie dachte, der Mann könnte sich von hinten auf sie stürzen.<br />
Doch nichts dergleichen geschah.<br />
Das einzige , was er ihr nachrief, war: „Pass auf, Zuckerpuppe, das du nicht irgendwann mal von einem Auto überfahren wirst!! Ha ha ha ha ha!“<br />
Das kalte Lachen verfolgte sie noch die Straße hinunter.<br />
Die beiden Kinder hatten sich wieder beruhigt und schliefen.<br />
Ihr goldenes Haar wippte im Takt des Schrittes und sah wie eine Lampe aus.<br />
Als sie endlich wieder vor ihrer Ferienwohnung stand, seufzte sie auf und klingelte.<br />
Die junge Frau, die Natascha hieß, grübelte.<br />
Wie sollte sie es Jörn beibringen?<br />
Sie schüttelte den Kopf und sah das kleine Kind an.<br />
Es war ungewöhnlich hübsch. Braune Augen und eine süße Stupsnase.<br />
„Akane...“ flüsterte sie. In dem Moment wurde die Tür geöffnet und ihr Ehemann, mit dem sie im Urlaub war, öffnete.<br />
„Na endlich Natascha, wo warst du d....“ Der Rest blieb ihm im Hals stecken, als er die 2 kleine Kinder sah. „Wo hast du das denn her?“ fragte er mit einem Fingerzeig auf Akane.<br />
„Nun ähm.. ich kann alles erklären!“<br />
Sie ging in die Wohnung und setzte sich auf das Sofa, nachdem sie ihr Kind, dass übrigens Elinor hieß, ins Bett gelegt hatte.<br />
Akane lag neben ihr auf dem Sofa und war wieder aufgewacht. Mit ihren großen braunen, wachsamen Augen sah sie Natascha an.<br />
Ihr Mann ,Jörn, wurde unruhig. „Was ist denn jetzt?“ fragte er und blickte Natascha an.<br />
„Also, ich bin mit Elinor durch den Wald gegangen.<br />
Plötzlich hörte ich ein Stöhnen und rannte hin.<br />
Eine Frau lag auf dem Boden, in ihrem Armen das Kind.<br />
Sie sagte, sie hieße Shikatzu und ich solle auf ihr Kind, also Akane, aufpassen.<br />
Und „ER“ darf sie nicht bekommen. Sie hatte eine Gehirnerschütterung und ist eben gestorben!<br />
Ich hatte ihr das Versprechen gegeben, mich um Akane zu kümmern und nahm sie eben mit!“<br />
Ihr Mann nickte ein paar Mal und sagte: „Aber du kannst doch kaum Japanisch!“<br />
Natascha wurde rot und sagte. „Doch! Ich habe es immerhin zum Teil verstanden!“<br />
Sie sah wieder auf Akane. „Und was ist jetzt mit ihr? Wir können sie auch nicht alleine lassen! Sie ist doch noch so klein!“<br />
Jörn seufzte und in sehr gedehntem Deutsch sagte er: „“Na gut! Sie kann bleiben! Dann ist sie aber von nun an die zweieiige Zwillingsschwester von Elinor!“<br />
Natascha strahlte ihn an und umarmte ihn. „Ich werde für sie sorgen! Und später kann sie uns auch auf unserem Gestüt helfen!“<br />
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10 Jahre später:<br />
Natascha lief über den Innenhof.<br />
Sie blickte sich um und seufzte.<br />
„Akane hat wirklich nur Unfug im Kopf.“<br />
Sie stolperte und wäre beinahe gegen eine Schubkarre mit Pferdemist gestoßen.<br />
„Au!“ Schmerzhaft verzog sie das Gesicht und schrie. „Akane , du kommst jetzt sofort her!“<br />
Man hörte Rascheln und ein Kopf schaute aus einem der Ställe heraus.<br />
„Was ist denn Mutti?“<br />
„Es gibt Essen, Akane! Nell und Jörn sitzen auch schon am Tisch!“<br />
„Komme schon!“<br />
Das hübsche Mädchen mit dem schwarz-blauen Haarschopf sprang von einem Heuballen herunter.<br />
Sie war zierlich und schlank. Man merkte ihr nicht an, dass sie Karate machte und dass sie richtig stark war.<br />
Ihre Haare waren wirklich tief schwarz und einzelne blaue Strähnen zogen sich durch das Haar.<br />
Das verlieh Akane einen geheimnisvollen Ausdruck.<br />
Doch jetzt waren die Haare über und über mit Stroh bedeckt und sie roch nach Pferden und Stall.<br />
„Am besten, du wäscht dich erst!“ sagte ihre Mutter und ging zurück in die Küche.<br />
Akane trollte sich und ging in das Bad.<br />
Sie betrachtete sich im Spiegel.<br />
Langsam strichen ihre Hände über das Spiegelbild.<br />
„Ich bin anders als sie...“ flüsterte sie leise.<br />
Eine träne bildete sich in ihren Augen , doch sie wischte sie unwirsch weg.<br />
Dann nahm Akane eine Bürste, kämmte ihre Haare bis sie glänzten und wusch sich das Gesicht.<br />
Jetzt lächelte sie wieder.<br />
„Ach was solls! Dann bin ich halt anders!“<br />
Sie lief die Treppe hinunter und plötzlich klingelte es.<br />
„Oh! Der Briefträger?“<br />
Sie machte die Haustür auf.<br />
Natascha kam aus dem Esszimmer.<br />
„Ja?“ fragte sie und blickte den Briefträger fragend an.<br />
„Was ist denn?“<br />
„Hier ist eine Eilzustellung für Götting !“ sagte der Mann und gab sie Akane.<br />
„Wiedersehen!“<br />
Akane schloss die Tür und riss den Brief auf.<br />
„Lieber Herr Götting, liebe Frau Götting,<br />
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Wir möchten gerne Urlaub auf ihrem Hof machen. Sie vermieten ja eine Ferienwohnung und ich wollte fragen, ob Sie sie uns nicht vermieten würden?<br />
Wir sind drei Personen : 2 Erwachsene und unserer dreizehjähriger Sohn.<br />
Ab besten wäre es, sie würden uns zurück schreiben, da wir uns schon nächste Woche in Österreich aufhalten werden.<br />
Schicken sie ihre Antwort bitte an: ....<br />
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Natascha runzelte die Stirn.<br />
„Was ist denn Mutti?“<br />
fragte Akane besorgt.<br />
Das riss Natascha aus ihren Gedanken und sie scheuchte Akane flink an den Tisch.<br />
Akane stand am Tisch und starrte auf ihren Teller.<br />
„Bah!“ behauptetet sie dann. „GERMKNÖDEL!“<br />
((Die sind so ekelhaft! Außen ist es wie bei einem Knödel und innen drin ist Pflaumenmus.<br />
Entweder in Öl oder in Vanillesoße gelegt. Mit Mohnstreuseln! Ekelhaft.))<br />
Sie setze sich trotzig als Natascha ihr sagte, sie solle nicht so ein Theater machen.<br />
Akane sträubte sich. Natascha gab auf und sagte: „Dann hau ab in deinen Stall!“<br />
Jörn lachte und Nell kicherte, als Akane sich schnell erhob und wie der heilige Geist persönlich aus dem Zimmer rannte.<br />
Sie schmiss sich voller Freude ins heu und roch den Duft des Strohs.<br />
Sie kitzelten sie auf ihrer Haut und sie musste lachen.<br