Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [10] (Extra Lang!)

Dieser Mann schien wohl doch weniger von Höflichkeit und Knigge zu verstehen als das was er vorgab. Lange Zeit herrschte Stille, die Akane nutzte um sich Gedanken darüber zu machen was wohl der einzelne Junge hier unten tat und vor allem wie er hier her kam. <br />
Sie schweifte mit ihren Blicken durch die Umgebung, entdeckte neue Pflanzen, Eschen, Buchen und noch mehr fremdes und unbekanntes als sie zuvor schon bemerkt hatte. Erst als sich der Fremde räusperte und kräftig vom Baumstamm abstieß, um wieder mit eigenen Füßen vollständig in aller Größe dar zu stehen, schreckte sie aus ihren Gedanken um einfach alles auf. <br />
&quot;Wie kommt ihr hierher?&quot; Fragte sie ihn, ohne noch darauf zu achten wie sie ihn ansprach. Er seufzte, und drehte sich dann von einem der Vogelschwärme weg, um ihr ins Gesicht zu schauen. &quot;Ich habe doch gesagt das das nicht nötig ist...&quot; <br />
Wieder wich er elegant dem Thema aus, denn fast wie beabsichtigt startete Akane sofort wieder eine Entschuldigung. &quot;Oh, tut mir Leid... Ist mir wohl entgangen...&quot; Lächelnd kratze sie sich mit der linken Hand am Kopf, während sie mit der Anderen eine Blume hochhob. <br />
Als sie wieder stand, setzte er zu einem Satz an. &quot;Wunderschön... Nicht wahr?&quot; Er seufzte erneut, und drehte sich ein paar Mal um die eigene Achse, um ihr verständlich zu machen dass er alles um sie herum meinte. &quot;Wer hat das geschaffen?&quot; <br />
Entgegen ihrer Angst, die sie immer noch spürte, als wäre sie nie weg gewesen, wendete sie sich an ihn, woraufhin er sich in Richtung eines Blumenbeets wandte. <br />
&quot;Sie haben es geschaffen... Sie haben die Natur geliebt, wie jegliches anderes Leben auf den Planeten...&quot; &quot;Du willst also sagen das es nicht deine Leute waren die das hier... gemacht haben?&quot; Nun wollte sie es doch genauer wissen. &quot;Nein... Meine Leute... Ganz sicher nicht... Ha... Haha...&quot;<br />
Er setzte zu einem Dunklen und beunruhigenden Lachen an, das für kurze Zeit alles um ihn herum ersticken ließ. &quot;Nein...&quot; Es dauerte nur kurz da hatte er sich wieder gefasst. &quot;Nein, meine Leute, wie du sie nennst, waren das hier ganz bestimmt nicht...&quot; <br />
Seine Betonung brach ab, und er wechselte seinen überheblichen Gesichtsausdruck gegen einen nachdenklichen. So langsam schien es Akane als würde er ständig abwägen was er sagen durfte und was er ihr nicht preisgeben konnte. Es lag viel Geheimnisvolles auf diesem Ort, das war vom ersten Moment da ihre Füße den Boden und die Wiesen betraten klar. &quot;Nein...&quot; Er wiederholte sich, oder dachte er im Moment über etwas vollkommen anderes nach? &quot;Aber schön, ja das ist es, wir hätten es nicht besser hinkriegen können, keine Frage... Keine Frage...&quot; <br />
Er schien durch alles hindurch zu sehen, was Akane als Lebewesen wahrnahm, sei es das Gras auf der nahrhaften Erde, oder die hohen Bäume die ihren Teil zur empfindlichen Flora beitrugen. Wie von einer anderen Welt, oder wie in eine andere Welt versetzt schritt er auf und ab, immer wieder und wieder als würde er keine Ruhe in seinen Zügen und Gedankengängen finden, bis er sie schließlich vollenden konnte, oder auch nicht. &quot;Die È...&quot; Er stockte erneut. War es so schwer etwas über diese {Welt} zu verraten? Was konnte schon großartig daraus zu schließen sein was für ihn Gefahr bedeuten konnte. <br />
Er atmete tief ein und aus, um Überwindungskraft zu sammeln, und fuhr fort wo er eben noch gestoppt hatte. &quot;Die Ère-Anhor die dies hier einst errichteten verstanden ihr Handwerk, und ihre flinken Hände im Umgang mit der Natur waren...&quot; Wieder brach er den Satz ab. Es war einfach nicht auszuhalten mit dieser Person. Sicher, Akane hatte jemanden mit dem sie über nahezu alles reden konnte, da sie sich sicher war das er bestimmt nichts verriet, soviel hatte sie beschlossen, aber genau diese Person schien nicht reden zu wollen, aus welchen Gründen auch immer. Fragte sich nur noch ob das gut oder schlecht war. <br />
&quot;Die Ère-Anhor?&quot; Akane war sich mehr als einfach nur sicher noch nie einen derartigen Namen gehört zu haben. &quot;Wer sind die Ère-Anhor?&quot; Er schreckte zurück. Wie konnte ihn eine solch simple Frage nur verunsichern? Hatte er ihr zuviel gesagt? &quot;Nun gut... früher oder später &lt;i&gt;musst&lt;/i&gt; du es ohnehin erfahren... Leider...&quot; Das letzte Wort brachte er nur sehr leise und mit knirschenden Zähnen hervor, so dass Akane es nicht verstehen konnte. &quot;Die Rasse, oder das Volk Ère-Anhor, sie selbst nannten sich die Ère-Ahn, waren einst ein sehr Naturverbundenes Volk musst du wissen...&quot; <br />
Die Art wie er sprach war Akane unangenehm. Er betonte wirklich jede kleine Tatsache die Akane nicht wissen konnte mit Nachdruck, so dass sie ihm einfach glauben musste, so sehr es ihr auch missfiel. &quot;Aber das was dich wahrscheinlich am Meisten, ach was, die Tatsache die ihr... Menschen wahrscheinlich am unglaublichsten finden werdet, ist die Tatsache das die Ère-Ahn keinesfalls humanoider Abstammung waren, sondern eine... Sagen wir andere Art...&quot; <br />
Er fuhr sich durch seinen nicht vorhandenen Bart, gewohnheitsmäßig, obwohl er kein Anzeichen eines Bartes vorwies. &quot;Sie glaubten an die Seele des Planeten, Gaia und Terra, und pflegten und hegten alles Leben... Diese Narren...&quot; <br />
&quot;Wieso Narren?&quot; &quot;Sie gingen unter, jämmerlich... Sie wussten dass sie nicht überleben konnten, und trotzdem stellten sie sich der Herausforderung...&quot; &quot;Und wer bist du? Wie ist dein Name?&quot; <br />
Geschickt lenkte diesmal Akane das Thema um, zu Fragen die ihr den Kopf vielleicht nicht ganz sie durcheinander brachten wie die Sache mit den nicht menschlichen Wesen. <br />
&quot;Mein Name? Den... Kann ich dir nicht sagen, noch nicht...&quot; &quot;Aber!&quot; &quot;Kein aber... und außerdem nehme ich an dass du erschöpft bist von der langen Reise, und ich kann dir versichern das ich verblüfft bin das es überhaupt jemand hierher geschafft hat...&quot; Hochnäsig baute er sich direkt vor ihr auf. <br />
&quot;Ist es nicht so?&quot; Akane brauchte einige Zeit um zu realisieren, dass die Schönheit um sie herum ihre Sinne so dermaßen betört hatte, dass sie jeglichen Sinn ihrer Verfassung vergessen, und sich einfach gehen lassen hatte. Ihr wurde plötzlich schwindlig, sie fiel, und dann schwarz vor Augen. Sie registrierte nur noch schemenhaft, wie sie auf zwei Arme genommen, und weggetragen wurde.<br />
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_.-:Schlafe:-._<br />
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Schlafe Ruhig,<br />
schlafe sanft...<br />
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Schlaf ist Wichtig,<br />
schlafen Muss man,<br />
zum Überleben...<br />
<br />
Ohne Schlaf,<br />
unkontrolliert,<br />
Motorik verliert...<br />
<br />
Drum schlaf,<br />
den Schlaf der Gerechten...<br />
(Schlafe © by em2)<br />
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Sie schlief, ruhig und gleichmäßig wie ein Kind. Die seidene Decke unter der sie sich befand, mit samt Kleidung, bewegte sich unter ihrem Atem leicht auf und ab. Langsam schlug sie die Augen auf, hatte sie lange geschlafen? Wo war sie? <br />
Wer hatte sie... Hier hergebracht konnte sie nur einer haben. Aber wo sie sich befand lag immer noch im Unklaren. &quot;Ah, du bist wach!&quot; Fröhlich glucksend erhob sich der Unbekannte von einem Stuhl. Diese Person konnte wirklich unberechenbar sein. <br />
Mal war sie todernst, im nächsten Moment hin und her gerissen und dann wieder fröhlich wie man nur sein konnte. Ihn einzuschätzen war überaus schwer, vielleicht sogar unmöglich. <br />
Akane kicherte, als sie sich die Person ihres {Retters} vor einem Psychiater vorstellte, der ihn in gebrochenem Bayrisch fragte &quot;Joa, dann setzn sich bitte und erzählns mir doch woas sie bdrückt!&quot;. Ein heftiger Lachanfall, den es zu unterdrücken galt, bahnte sich an, und er blickte nur verwundert auf sie hinab. <br />
&quot;Was ist denn so komisch?&quot; &quot;Ach... ni-nichts!&quot; Endlich hatte sie sich wieder unter Kontrolle, und Zeit sich die Umgebung in die sie gewechselt hatte näher unter die Lupe zu nehmen. <br />
Sie befand sich in einem Haus, es konnte nicht sehr groß sein da es nur das eine Zimmer gab, das sehr an ein spätes Mittelalter erinnerte, was einen guten Zusammenhang in anbetracht seiner Kleidung gab. Ein bis zwei Schränke deckten die Wand ab, und die beiden Fenster standen sperrangelweit offen um genug Sauerstoff und Licht hinein zu lassen. <br />
Ein Wandvorhang, mit einem Drachen verdeckte die Wand links von ihr, und direkt daneben stand ein Regal, beladen mit zig Büchern deren Titel auf dem Buchrücken sie nicht entziffern konnte. Direkt neben ihrem Bett befand sich ein kleiner Schreibtisch, auf dem wiederum gut ein dutzend Bücher platz fanden, zusammen mit einem Manuskript, wahrscheinlich für ein weiteres Buch. <br />
Stifte entdeckte sie keine, dafür aber eine große Feder, die mit der Spitze in einem kleinen Glas voll Tinte stand, die eine leicht bläuliche Färbung hatte. &quot;Hast... Du die alle geschrieben?&quot; Sie deutete mit einer Hand auf das prall gefüllte, und bald überlaufende Regal. &quot;Ja! Warum?&quot; <br />
Sie starrte ungläubig auf den der kaum älter war. Sie war 16, und hatte noch nicht ein Buch verfasst, mit Ausnahme des Tagebuchs, und er? Er schien schon die Lebenswerke einiger Personen um längen überholt zu haben. &quot;Was schreibst du denn?&quot; Mit zunehmender Zeit und Entdeckungslust wurde Akane auch neugieriger, was ihm gar nicht in den Kram zu passen schien. &quot;Ach, so dies und das...&quot; Mit einer schnellen Handbewegung ließ er die paar umher liegenden Zettel und Blätter verschwinden. &quot;Tagebuch und solche Dinge und Zeugs halt...&quot; Er verbarg etwas, aber das sollte Akane recht sein, zumindest für hier und jetzt. <br />
&quot;Die Reise war wohl doch anstrengender als ich