Fanfic: Bulma und Vegeta - Teil 3
Chapter: Bulma und Vegeta - Teil 3
Herzlichst Willkommen! <br />
Zeit für den 3. Teil! Ich danke wie immer erst einmal für die lieben Kommis! Erst einmal SORRY, daß es so lange gedauert hat.Jedoch hoffe ich, daß sich das warten gelohnt hat. *smile* <br />
Wie ihr wißt, habe ich ein kleines Rätsel eingebaut. Aufgelöst wird es im 5. Teil und ich werde Euch nicht eher etwas verraten. Ach da fällt mir was ein, Ferraristi bitte, bitte, bitte, denke daran wenigstens hier nix zu verraten. Also nicht so wie bei dem „Ding mit H.!" alles auf einer öffentlichen Internetseite auszuplaudern...Das ist nicht böse gemeint und das weißt Du auch! *grins...lach....amBodenwälz* HDL! War nur eine Warnung und eine Bitte. Die anderen sollen ja auch etwas zum Raten habe. <br />
Übrigens hat Ferraristi nicht lange überlegen müssen, um das Rätsel zu lösen! Sie meinte nur, ich habe Vegeta zu nachgrübelnd dargestellt. Na ja. Ich habe den Teil trotzdem nicht verändert, da ich glaube, daß auch Vegeta viel über sich nachdenkt. (Animiert vom Teil aus DBZ: Vegetas Erkenntnis). In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen und rätseln: <br />
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3 Ein Sayajin auf Abwegen <br />
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Vegeta war in den Wolken verschwunden. Sein Blick auf die Erde war durch diese Wattebäusche verdeckt. Er schloß die Augen und ließ sich einfach treiben (So wie im Wasser nur halt in der Luft!). Schon wieder hatte er sein Training wegen diesen Menschen unterbrechen müssen. Daher war es besser gewesen erst einmal zu verschwinden, denn Vegetas Wut war fast unkontrollierbar geworden. `Ich hasse diese Erdenfrau!` stellte Vegeta fest. `Ständig hält sie mich vom Training ab. Verlangsamt ihr Tempo bei den Reparaturen stündlich. Manchmal braucht sie einen halben Tag, um einen der kleinen Roboter zu reparieren. Und dauernd schreit sie mich grundlos an. Dieses Wesen ist eine Nervensäge. Und ihr Knilch, dieser Yamchu, ist `ne einzige Lachnummer. Schuftet sich angeblich an Fitnessgeräten ab und dann klotzt er in die Röhre. Ist mir schleierhaft, wie der je einen Kampf hatte gewinnen können.` Vegeta flog noch immer über seine neue Heimat, die Erde, und würdigte sie mit keinem Blick. `Aber immerhin schmeckt das Essen gut. Und außerdem habe ich einen guten Trainingsraum. Eigentlich also perfekte Voraussetzungen für die Erreichung der Super-Sayajin-Stufe.` gestand Vegeta ein und daher würde er auch zurück in die CC fliegen, um weiter zu trainieren. Das war wohl die beste Lösung, zumindest im Moment. Seine Gedanken kreisten und andere Bilder erschienen in seinem Kopf. Er sah Freezer, wie er den Planeten Vegeta zerstörte und hörte seines Vaters Stimme, die ihm etwas zuflüsterte. Anfangs konnte Vegeta die Worte seines Vaters nicht hören. Sie waren verblaßt. Verblaßt zusammen mit den Erinnerungen an seine einstige Heimat. Vegeta hatte zu viel Zeit in Freezers Diensten zugebracht und jetzt war er ein zerrütteter Sayajin geworden. Wieder konnte Vegeta das Gesäusel seines Vaters hören. Doch noch immer blieben die wahren Worte des Sayajin-Königs tief im Innern von Vegeta. Sie drangen nicht bis zum Bewußtsein vor. Plötzlich rasten vor Vegetas geistigem Auge andere Bilder entlang. Da war zum einen Kakarott als Super-Sayajin und Vegeta fühlte einen Stich in seinem Herzen. Dann erschienen der Reihe nach die anderen Erdlinge: Kuirin, Yamchu, Son-Gohan, sowie der Namekianer Picolo. Und über all den Wesen, die sich in Vegetas Kopf festgesetzt hatten, schwebte der seltsame Fremde, der seine Vision noch einmal verkündete. Ein Schauer lief Vegeta über den Rücken. „Alle werden sterben!" Vegeta öffnete abrupt die Augen. Sein Gesicht schaute grimmig durch die Wolken. Wie viele Dinge hatten sich verändert in dieser kurzen Zeit. Vegeta spürte, daß auch er sich bereits verändert hatte. Er war noch immer der Prinz der Sayajin und der wohl stolzeste dieser menschenähnlichen Rasse. Aber da war so viel geschehen in den letzten Monaten, daß es selbst an Vegeta nicht spurlos vorbeigegangen war. Angefangen hatte alles mit dem Verrat an Freezer. `Nein. Damit hatte es nicht begonnen` stellte Vegeta in Gedanken fest. Die einschneidenden Erlebnisse starteten bei Vegetas Landung auf der Erde. Seiner ersten Begegnung mit Kakarott. Sein Kampf. Seine Niederlage. Kakarott - unwillkürlich zeigte sich wieder der Super-Sayajin. Fast schien es Vegeta, daß er die ungeheuerliche Energie bis hier spüren konnte. Es folgten vage Erinnerungen an die Ereignisse auf Namek. Vegeta verdrängte sie. Er war gestorben auf diesem fremden Planeten. Und damit war er gebrochen. Ein toter Sayajin-Prinz. Einst der Stolzeste nagten jetzt so viele Zweifel an seiner Seele. Gut er war noch immer stärker als der Rest dieser Trottel von der Erde, aber wer Zweiter ist, ist bereits Verlierer. Na ja, zumindest in Vegetas Vorstellung. <br />
Sein Blick schweifte wieder auf den Boden. Wälder und Dörfer zogen vorbei. Das Meer erschien. `Den Menschen kam es immer so vor, als wäre es unendlich weit, weil sie nur bis zum Horizont blicken. Sie sind alle so naiv. Dumme Gestalten, Trottel.` Er verstand nicht, was Menschen an diesem Blick auf einen etwas größeren See finden konnten. Trotzdem landete er an einem Strand und setzte sich auf einen Felsvorsprung. Da war es wieder. Dieses leise Geräusch. Die Worte seines Vaters. Vegeta lauschte sehr aufmerksam. Doch jetzt erkannte er es. Es war nur das Rauschen des Meeres. Die Wellen brachen sich an den Steinen. Vegeta seufzte leise. `Stolz, Ehre, Pflichterfüllung`. Ständig schossen ihm diese Worte durch den Kopf. Sein Training hatte nur ein Ziel: Kakarott übertreffen. Kakarott - ein "normaler" Sayajin; Fußvolk. Ein Nichts im Vergleich zu Vegeta. Und das Schlimmste: Er verdankte diesem Untertan auch noch sein Leben. Ein grimmiger Schatten huschte über Vegetas angespanntes Gesicht. Nichts und Niemand würde ab sofort sein Training noch aufhalten. Vegeta würde alle Hindernisse überwinden und ein Super-Sayajin werden. „Schöner Ausblick, oder?" Vegeta schrak zusammen. Überrascht drehte er sich in die Richtung, aus der diese Aussage gekommen war. Ein alter Mann hielt sich an seinem Stock geklammert und hatte sich unbemerkt neben Vegeta gesetzt. `Wieso habe ich ihn nicht wahrgenommen?` fragte sich Vegeta. Doch ihm blieb keine Zeit die Aura des Alten zu ergründen. „Was starrst Du so?" fragte er stattdessen. „Ich überlege nur gerade, was Du hier machst in diesem merkwürdigen Aufzug." Er deutete auf Vegetas zerrissenen Anzug. Weiße Handschuhe zierten seine kräftigen Hände (Okay, da fallen mir gleich 2 Dinge zu den Handschuhen ein: 1. Die sind immer weiß! Ich will auch solche schönen Handschuhe. Einfach beneidenswert. 2. Zierten? Das ist ein Ausdruck, der wohl etwas Fehl am Platze ist. Na egal. Zu dem süßen Vegi paßt es allemal. *grins* Gut und das war `ne lange Unterbrechung. Für mich als Quasselstrippe war es auch gar nicht so leicht bis hier her ohne weitere Kommentare zu kommen - doch jetzt genug davon.)----(Wo war ich eigentlich stehengeblieben?-Ach ja!). „Was geht Dich das an, Opa?" fragte Vegeta ungehalten. „Na ja. An dem Stückchen Strand, was Du hier siehst, bin ich ziemlich oft. Und sonst watscheln nur Touristen drauf rum. Und ich glaube nicht, daß Du ein Tourist bist und Dir die Gegend ohne Grund ansiehst." Vegeta brummelte nur und blickte weiter stumm auf die Wasserfläche. Nach einer Weile wurde es dem alten Mann etwas langweilig und so entschied er sich den Fremden noch etwas zu löchern. „Woher kommst Du?" Vegeta hatte gerade begonnen, seine Energie zu konzentrieren, doch wie von Geisterhand fiel die Anspannung in seinem Körper wieder ab. „Opa, ich hab keine Zeit, mir Dein Geschwätz anzuhören." „Aber Du tust doch gar nichts. Wie kannst Du da keine Zeit haben?" konterte der Mann geschickt. Sein Haar war grau und bedeckt von einer merkwürdigen Kappe. Ein Schnurrbart zierte seine Oberlippe. Seine Gestalt war klein und eher unauffällig. Aber seine Augen verrieten, daß er noch im Besitz seiner vollen geistigen Fähigkeiten war. „Laß mich endlich in Ruhe, Alter!" schrie Vegeta kurz vorm Ausrasten. „Jetzt beruhige Dich mal, Kleiner. Jeder der hier landet, hat irgend etwas mit sich herumzutragen. Dich belastet etwas. Vielleicht fühlst Du dich besser, wenn Du es erzählst." Vegeta verstummte plötzlich. Das hatte ihn jetzt doch etwas überrascht. „Ich konnte doch eben Deine Aura spüren, als Du Deine Energie konzentriert hast. Aber es reicht nicht, oder? Du hast Dir ein Ziel gesetzt, was Du nicht zu erreichen vermagst." Der Alte hatte es sich neben Vegeta bequem gemacht. „Weißt Du, als ich meine Grenze der Kampfkunst erreichte, wußte ich auch nicht, was ich tun sollte. Mein Enkel war stärker als ich geworden und ich hatte Mühe ihn zu bändigen. Und ich mußte mir eingestehen, daß ich nicht mehr stärker werde kann. Sieh mal, Du bist schon so stark, daß konnte ich vorhin fühlen. Möglicherweise hast Du auch diesen Punkt erreicht." „Nein, niemals. Ich muß noch stärker werden. Meine Energie reicht noch längst nicht aus." Vegeta hatte sofort protestiert und der Kopf des alten Mannes nickte plötzlich. „Du kannst es nur noch nicht akzeptieren, daß es vorbei ist. Dein Training ist beendet." „Das kann einfach nicht sein. Woher willst Du das alles wissen? Ich bin keiner von Euch gebrechlichen Menschen." Vegetas Interesse an diesem Gespräch hatte zugenommen und er blickte erwartungsvoll in die Augen des Alten. „Ich weiß. Du kommst von weit her. Und Du hast viel hinter Dir. Trotzdem ist Dein Körper an seine Grenzen gekommen." Vegeta dachte einen Moment nach. „Nein. Das glaube ich nicht. Das kann nicht sein. Ich bin ein Prinz. Sayajins kommen nicht an ihre Grenze. Sie überschreiten eine Grenze und müssen versuchen die nächste zu erreichen. Wir kommen nie an unser Ziel, wenn wir nicht aufgeben."