Fanfic: Never Ending Pain

schon seit Montag wie ein Wahnsinniger darauf. Nach der Schule nahm ich mit, was ich brauchte, und der Trip ins Paradies konnte losgehen. Da wunderschönes Wetter war und wir, wie für einen Spätsommernachmittag, wirklich hohe Temperaturen hatten, gingen wir ins Freibad. Nur zu zweit. Womit ich allerdings hätte rechnen müssen: Es waren bei dem Wette viele Leute im Freibad, somit auch die aus unserer Klasse. Es war mir dann auch sofort klar, dass ich den Nachmittag kaum mit Kaya würde verbringen können. Ich tröstete mich damit, dass ich sie ja die nächsten zwei Tage für mich allein hatte. Ich mochte sie nämlich wirklich sehr.<br />
<br />
„Süßer Schlafanzug!“, meinte sie, als sie neben mich unter ihre Bettdecke kroch. Ich spürte, wie ein leichter, rötlicher Schimmer meine Wangen bedeckte. „Deiner ist auch süß.“, wusste ich nur zu erwidern. Ihre langen, braunen Haare hatte sie zu einem Zopf geflochten. Ein paar Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Sie knipste ihre Nachttischlampe aus und legte sich hin, mir in die Augen sehend. „Hast du keine Angst, mit einem Jungen allein zu schlafen?“, fragte ich sie. „Nein, wieso?“ „Na, wer weiß...“ „Ach Danny! Wir sind doch gute Freunde! Und soweit du es schaffst neben mir einzuschlafen haben wir doch gar kein Problem.“ Gute Freunde... „Da hast du recht! Gute Nacht!“ „Gute Nacht!“ Ich schlief aber noch nicht. Stattdessen nahm ich mir die Zeit und betrachtete sie. Ich lag mit dem Rücken zum Fenster, sie hingegen wurde vom Mondlicht beschienen. Sie sah total süß aus, wenn sie so friedlich schlief. Zumindest lag sie da, ruhig atmend. Ich konnte nicht wirklich sagen, ob sie schon schlief. Wenn ja, hatte sie einen sehr ruhigen Schlaf. Ich hingegen konnte sonst nur schwer einschlafen. Diesmal hingegen sank ich sehr schnell ins Land der Träume...<br />
<br />
Fröhliches Vogelzwitschern und warme Sonnenstrahlen weckten mich am Samstagmorgen. Wo war ich denn...? Achja, richtig, ich übernachtete doch bei Kaya... Nanu? Wo war sie denn? Ich setzte mich auf. Der Platz im Bett neben mir war leer. Das hieß, dass sie schon wach war. Ich hörte, dass im Haus ein Radio lief. Kayas Mutter hörte frühs immer Radio. Naja, jetzt war es schon um zehn. Ich war ein Langschläfer, das war mir klar...<br />
„Guten Morgen!“ Grüßte mich Kaya, die soeben hereingekommen war. „Morgen.“ Meine Stimme klang noch leicht heiser. Sie setzte sich vor mich aufs Bett und strich mir durchs Haar. „Und? Hast du gut geschlafen?“ „Spitzenmäßig.“, antwortete ich und lächelte. Ich mochte sie wirklich sehr. Ob sie mich auch? Jedenfalls strahlten ihre Augen Wärme und Güte aus... ob diese auch mir galt?<br />
<br />
Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang. Kaya hatte mir im vergangenen Monat jedes Wochenende einen Teil der Stadt gezeigt. Jetzt war der Park dran. Dieser war riesengroß und echt wunderschön. Als wir am Ende angekommen waren, kamen wir an eine Landstraße. Diese gingen wir dann entlang, um zur Stadt zurückzukehren. Ein Auto kam mit einer Mordsgeschwindigkeit an uns vorbeigezischt, als wir einige Sekunden später einen lauten Knall hörten. Ein Unfall?! Schnell rannten wir in die Richtung, aus der der Krach gekommen war. Das Auto war tatsächlich in ein weiteres hineingerast! Wir halfen den Fahrern aus den Autos. Die Frau des anderen Wagens schrie: „Mein Baby! Mein Baby!“ Ich bemerkte einen Kindersitz auf dem Rücksitz und vernahm auch das Schreien des Kindes. Die Tür ließ sich nicht öffnen, also stieg ich auf den Fahrersitz und lehnte mich nach hinten. Dort machte ich den Sicherheitsgurt los und fing an, all die anderen, kleineren Sicherheitsgurte des Kindersitzes zu öffnen. Aus der Motorhaube stieg bereits ein dichter, schwarzer Rauch. Ich wusste, dass es bald ein lautes „Boom“ geben wurde. Meine Hände zitterten. Ich biss die Zähne zusammen. Endlich! Ich nahm den kleinen Schreihals zu mir und stieg wieder hinaus. Dann rannte ich zu den anderen. Nur eine Sekunde, nachdem wir uns geduckt hatten, explodierten die beiden Autos. „Mein Baby...“ „Ihm ist nichts passiert...“, beruhigte ich die Frau und reichte ihr ihr Kind herüber. „Oh mein Kleiner...“ Weinend drückte sie ihn an sich. Die Nähe seiner Mutter spürend hörte das Kind auch bald schon auf zu weinen. In diesem Augenblick hörten wir die Sirenen der Feuerwehr, Polizei und des Notarztes. Der Fahrer des Autos, welches den Unfall verursacht hatte, war leicht betrunken. Dank unserer Hilfe war keinem ernsthaft was passier. Die Polizei nahm den Raser mit und wir begleiteten die Frau, die unter Schock stand, mit ihrem Kind ins Krankenhaus. Dort versicherte man uns, dass man sie nun untersuchen und eine Weile hierbehalten würde. So machten wir uns langsam auf den Weg nach Hause.<br />
<br />
„Boah... das war vielleicht ein Ding...“ Anscheinend stand Kaya ebenfalls unter einem leichten Schock. Das konnte ich verstehen. Mein Herz schlug immer noch bis zum Hals. Ich hatte im Leben noch nie so viel Angst gehabt. Wenn ich bedachte, dass ich es vielleicht nicht geschafft hätte, die Gurte rechtzeitig zu lösen... Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken und ich zuckte kaum merkbar zusammen. „Ist bei dir alles in Ordnung?“, fragte Kaya mich. „Ja klar und...“ Plötzlich musste ich lachen. „Was ist denn?“, fragte sie mich völlig perplex. Ich konnte nur mit dem Zeigefinger auf ihr Gesicht zeigen. Sie war total dreckig! Das sah vielleicht lustig aus! „Glaubst du, du siehst besser aus?“ „N-Nein aber...“ Ich konnte nicht aufhören zu kichern und bald kicherte sie mit. Wir sahen vielleicht aus! Dementsprechend bekam Kayas Mutter auch den totalen Schock, als sie uns sah. Während Kaya ein Bad nahm, erklärte ich ihrer Mutter, was wir soeben erlebt hatten. „Du lieber Himmel... Gott sei Dank ist keinem was passiert.“ <br />
Sobald ich Kaya aus dem Bad kommen hörte, ging ich ihr entgegen. Schließlich musste ich auch noch duschen. So dreckig würde sie mich ja nicht in ihr Bett lassen. Als ich sie erblickte, spürte ich, dass ich schon wieder rot wurde. Sie hatte um ihren Körper ein großes Handtuch gewickelt und trocknete im Vorbeigehen ihre Haare mit einem kleineren Handtuch ab. Ich sah ihr noch einige Sekunden nach. Dann besann ich mich wieder und ging duschen.<br />
<br />
Wir redeten noch viel, bis wir um 4 Uhr frühs schließlich einschliefen. Als ich am Sonntagmorgen aufwachte, lag Kaya noch neben mir. Sie hatte ihren Kopf an meine Brust gelehnt und schlief friedlich. Schon wieder wurde ich rot. Sie sah aber auch zu süss aus... Sie machte ihre Augen auf und streckte sich. „Guten Morgen.“, grüßte sie mich. „Guten Morgen.“, grüßte ich zurück.<br />
<br />
„Seit wann gibt es hier einen Fluss? Und diese Brücke?“, fragt ich erstaunt. Wir waren doch schon überall gewesen, oder? Und doch war mir nie ein Fluss oder diese wunderschöne Brücke, auf der wir standen, aufgefallen. „Schon immer!“, sagte Kaya mit einem Lächeln. Wir schauten auf das in der Sonne glitzernde Wasser. „Sieht irgendwie lustig aus.“, bemerkte ich. „Ja da hast du...“; plötzlich verstummte sie. „Was ist denn?“ „Da! Sieh doch!“ Sie lehnte sich etwas über die Abgrenzung der Brücke. Ich schaute in die Richtung, in die sie mit ihrem Zeigefinger deutete. Da war irgendwas weißes... etwas leuchtendes... was... Plötzlich kippten wir nach vorne. Aber wie war das möglich? Soeben standen wir doch noch mit beiden Füßen auf dem Boden und nun fielen wir nach unten... ins Wasser? Beschützend schlang ich meine Arme um Kaya. Wenn wir schon irgendwo aufprallen sollten sollte wenigstens sie keine Verletzungen davontragen....<br />
Doch wir fielen... unendlich tief...<br />
<br />
----- <br />
<br />
Whoa ^^ Das war jetzt eine Menge... Ich hoffe, die FF wird euch gefallen und so einigermaßen euren Erwartungen entsprechen. Bisher war noch nicht wirklich was los, aber so eine „kleine Einleitung“ musste eben sein, bevor es dann zur Sache kommt... hoffe ich bekomme ein paar Kommentare um weiterschreiben zu dürfen ^^<br />
ByeBye<br />
BraBra<br />