Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [11]
Chapter: D Anfang v Ende o: DF [11]
<b><font color="#000080" size="2">=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Dimicatio Finale \_/]=</font></b><br />
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(Alle Rechte an Ranma ½ unterliegen Rumiko Takashi etc.)<br />
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<u><font color="#000080">Kapitel 11: Unterschiede, Messers-Schmiede, Schicksal</font></u><br />
(Diesen Teil widme ich einer gewissen Susanne K. auch wenn sie das eh nicht lesen wird ...)<br />
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Was hatte sie zu verlieren? Noch weiter zu grübeln würde sie eher zu Einstein machen als dass sie eine Lösung für ihre Probleme finden würde. "Warum eigentlich nicht... wo soll es denn hingehen?" Nichts zu verlieren war genau der richtige Ausdruck für ihre Lage, also willigte sie ein. <br />
"Naja, in der Nähe sind wunderschöne Wasserfälle, nicht weit von hier, vielleicht ein oder zwei Kilometer, das ist doch nicht zu weit, oder?" <br />
"Nein nein..." Innerlich lachte sie auf über die Tatsache das sie ja bis vor geraumer Zeit tagtäglich trainiert hatte, was er aber nicht wissen durfte. "Also, los geht’s!" Er packte sie kurzerhand am Arm, und zog sie nach Oben. "Laufen kann ich aber alleine!" Gab sie mit einem schmollenden Ton zu, und folgte ihm ein paar Schritte. <br />
"Hier geht’s lang!" Er ließ sie los, und begann zu rennen wie jemand der noch fünf Sekunden zu leben hatte. "Hey!" Eine wütende Akane versuchte mit ihm Schritt zu halten. "Wir haben Zeit, warum so eilig? Hat dich ne Biene gestochen? Warte doch mal!" <br />
So langsam gingen Nerven und Atemnot mit ihr durch, und Obonu schien sie immer noch nicht bemerkt zu haben. "Obonu! Bleib sofort stehen!" Mit aller Kraft schleuderte sie ihm die paar Worte hinterher, in der Hoffnung dass er sich nicht schneller als der Schall bewegte. Noch keine Reaktion. Sie lehnte sich an einen Baum, und verschnaufte erstmal. <br />
=Was denkt der sich...= Sie stockte. Ein Stechender Schmerz machte sich in ihrem Kopf breit, und verdrängte die Gedanken. =Ja, du bist da... Bald... Bald ist es soweit... dann...= Eine Stimme, die der aus ihrem Traum nicht mal so unähnlich war bohrte sich in ihre Ohren, und brach mitten im Satz ab. Hatte sie jetzt etwa auch noch Tagträume? Eine nicht auszuhaltende Tatsache, wenn alle so schmerzhaft ablaufen würden wie dieser. "Hey, wo bleibst du denn?" Obonu hatte sich doch noch zum umkehren bequemt, und stand nun genau neben ihr. "Noch da?" Er stupste sie leicht mit der Schulter an, darauf bedacht sie diesmal nicht gegen einen Baum zu schleudern. "I-Ich... Jaja, ich hatte nur kurz so ein komisches Gefühl..." Akane fasste sich beunruhigt an den Kopf, und schüttelte selbigen dann heftigst. <br />
"Ah Pro Pos, wo wir gerade dabei sind, was fällt dir denn ein einfach so abzuzischen? Ich kann doch nie im Leben so schnell rennen, und außerdem haben wir ja wohl den ganzen Tag zeit!" Sie machte sich ihrer gesamten Wut Luft, und setzte noch ein bisschen des Frustes der Träume wegen obendrauf, was in einem Ohrenbetäubenden Gebrüll endete. <br />
Erschreckt fuhren die Vögel aus ihren Nestern hoch, und sogar die kleinsten der Jungen konnten urplötzlich fliegen, und zwar wie von einer Hummel gestochen weg von dieser grausamen Stimme die grell um ihr Leben schrie. Es schien als würden die Bäume höchstpersönlich ihre Wurzeln aus dem kühlen Erdreich zurückziehen, um sich auf die Flucht zu begeben. "Hey Hey, immer mit der Ruhe... Einverstanden, wir machen langsamer!" Erleichtert atmete Akane nach eine kurz andauernden Atemnot auf, und stieß sich vom Baum ab, an dem sie bis eben gelehnt hatte. <br />
Obonu baute sich in voller Größe vor ihr auf, und wies mit seiner Rechten Hand per geschickte Handbewegung in eine der Zahlreichen Himmelsrichtungen. "Alter vor Schönheit!" Meinte er kurz, und ließ Akane passieren, die darüber grübelte ob sie das als Kompliment oder als Herausforderung zum Kampf aufnehmen sollte. Einige wenige Minuten später, die Akane schweigend verbrachte während ihr Begleiter ein lustiges Liedchen angestimmt hatte, begannen die Vögel langsam wieder hemmungslos zu singen und zu pfeifen. Die Natur um sie herum veränderte sich. Eben noch relativ große freie Flächen, ragten die Bäume nun schon fast doppelt so hoch in den immer blauen Himmel hinein, und Schatten legte sich über Grund und Boden des Wanderpfades. Alles um sie nahm mehr und mehr die Form eines Urwaldes an. Lianen von den Ästen der Bäume herab, handgroße Blätter die einem die Sicht nahmen wenn sich eines vor die Augen des Wandernden verirrte, kniehohes Gras, das mit vielen verschiedenen Blüten übersäht und gesättigt war wie man es sonst nur in Gewächshäusern und Biotopen zu sehen bekam. <br />
Auch die Luft veränderte sich, wechselte von einem lauen Pfeifen zu schwülen Stößen, die die Gedanken zu vernebeln wussten, und nach und nach die Sicht raubten, wenn nicht kleinere Züge für Ordnung sorgen würden und ein winziges kaum bemerkbares Gleichgewicht hielten. Ein leises Rauschen bahnte sich seinen Weg ins Gehör der Beiden, und vermittelte das Gefühl von im Wind wiegenden Blättern, die sich durch nichts und niemanden bekümmern ließen. <br />
"Wie weit ist es denn noch?" Mit Akane drohte es erneut geräuschvoll durchzugehen, da einige ihrer Blasen bereits Blasen bekamen. Der Weg in diese Säule mag weit gewesen sein, aber da war man wenigstens immer abgelenkt, ganz im Gegensatz zu dieser Reise. "Nun, noch so Zwei-Hundert Meter würde ich sagen..." Noch so wenig, und trotzdem noch kein Laut außer den Blättern und fröhlichem Vogelgesang. Verdächtig war es ja, aber wundern konnte sich Akane über so gut wie nichts mehr. "Und warum hört man dann nichts? Ich meine, so ein Wasserfall muss ja auch mal Geräusche von sich geben!" Sie packte ihn an der Schulter, woraufhin er sich aber sofort wieder losriss. <br />
"Nur Geduld, wir kommen schon noch an, und warum er keinen Krach macht wirst du dann sehen!" Er warf ein verschmitztes Lächeln nach hinten und setzte seinen Weg fort. Kaum merklich begann sich das Land zu wölben, und so mussten sie nun mit Schwüle und einer geringen doch lang andauernden Steigung kämpfen, die jedoch Beiden keinerlei Probleme bereitete. <br />
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"Stopp!" Ruckartig senkte Obonu das Tempo auf nahezu Null. Was war nun schon wieder? "Du wolltest wissen warum man nichts hört, oder?" Zögerlich nickte sie mit dem Kopf. "Nun... Deshalb..." Direkt vor ihrer Nase entfernte er mit wenigen Bewegungen ein Farnblatt, das zur Seite wegschwenkte und den Blick auf einen unendlich tief erscheinenden Abgrund freigab. <br />
"Ui... Deshalb also... Das... Stopp Kommando..." Ängstlich zuckend bewegte sie sich ein paar Schritte zurück, weg von der Kante die sie gnadenlos heruntergestürzt wäre, hätte Obonu sie nicht rechtzeitig gewarnt. Ein rundes, mehrere zig Meter breites Loch bohrte sich hier senkrecht in den Boden. Die Wasserfälle, von denen er sprach, begannen allerdings erst ein paar Meter unter der Kante. "Der Schall des fallenden Wassers geht nach oben weg, er kommt nicht über die Kante aufs Land, deshalb ist es mucksmäuschenstill gewesen!" Stellte er besserwisserisch fest, und packte Akane mit einer Hand auf die Schulter, um sie zusätzlich abzusichern, während sie sich neugierig wie sie nun einmal war, unvorsichtig über den Rand lehnte, um einen noch besseren Blick auf das Wasserspiel zu bekommen. <br />
Es war kein Ende des Lochs in Sicht, was schon einiges heißen musste, da ja sonst immer vom Licht am Ende des Tunnels die Rede war. "Wie... Tief ist das?" Ungläubig ließ sie einen Stein in die Tiefe fallen, in der Hoffnung irgendwann ein Klacken zu hören das die Tiefe verriet. Er überlegte kurz, und zog sie wieder hoch zu sich. "Sagen wir einfach man sollte da..." Mit der Hand deutete er auf den Abgrund. "Nicht runter springen... Reicht die Erklärung? Oder muss ich erst zugeben dass ich es nicht weiß?" Gespielt verärgert über das Ausplaudern seiner Unwissenheit schlug er die Hände über dem Mund zusammen, und torkelte einige Schritte zurück, lehnte sich schließlich an einen Baum um Halt zu finden. Akane hielt den Anblick nicht besonders lange aus, und prustete sofort los, woraufhin auch Obonu mit einstimmte, was den Wald in eine ungewöhnlich heitere, wenn auch unbegründete Stimmung tauchte. <br />
Es dauerte seine Zeit, bis sich zunächst Akane und schließlich auch Obonu wieder eingefangen hatten und erneut Stille über und unter dem Blätterdach lag, da sich die Vögel einmal mehr in ihrer Harmonie gestört fühlten. "Was war eigentlich so komisch?" Erkundigte sich die verwirrte Akane, es war einfach zu seltsam das sie alle Beide einfach und aus heiterem Himmel angefangen hatten zu lachen. =Ah...= Sie stockte. Ein heftiger, stechender Schmerz zog sich quer durch ihre Stirn, hin zu den Schläfen, wo er versiegte. Für kurze Zeit hörte sie etwas, die Stimme wie sie sie zuordnen konnte, aus ihrem Traum. <br />
Verfolgte sie sie nun schon bei vollem Bewusstsein? =Nein... Noch nicht...= Kurz danach war sie wieder verschwunden, nur drückende, erdrückende Kopfschmerzen blieben zurück, die Akane ins schwanken kommen ließen. Obonu hatte sich weggedreht, war aber sofort wieder zu ihr geeilt um sie zu stützen. "Geht es? Was ist denn? Alles in Ordnung?" Wie eine Mutter drückte er Akane erstmal auf den Boden, und fühlte dann die Stirn nach Fieber. "Hmm... Fieber hast du keins... Mach mal Ahhhhh..." Sie tat wie befohlen, doch finden konnte er nichts, wie auch, Kopfschmerzen befanden sich ja weiß Gott nicht in den Füßen, die er vorsorglich gleich mit untersuchte. <br