Fanfic: Vegeta und Bulma (Auf der Suche nach Liebe) Teil45
listete sich im Gedanken alles noch mal auf. Wie aus einer Tabelle aus die sie schlau werden konnte. Eine Tabelle wo sie ihre Antwort finden konnte. Und Bulma schien wirklich eine Antwort darauf zu bekommen. „Ja, ich weiß die Antwort!“, dachte sie erleichtert in ihren Gedanken. „Ich weiß es!“ Kurz bevor sie sich selber ihre Frage beantworten wollte, atmete sie die frische Luft noch einmal ein und öffnete ihre Augen. Als Zeichen, das sie nun endlich einen Entschluss getroffen hätte. Doch statt den Ausdruck von Entschlossenheit und Bereicherung in ihren Gesicht zu bekommen, verzehrte sich ihr Gesicht, als sie ihre Augen öffnete, zu einen erschrockenen geöffneten Mund. Ihre Augen weiteten sich und gerade als sie zu schreien anfangen wollte:<br />
„Du hörst mir also auch wieder zu! Wie schön!“ Bulmas Schrei verstummte. Sie sah Chichi, die ihre Hände auf der gegenüberliegenden Seite gepresst hatte und sich mit ihrem Gesicht direkt vor Bulmas plaziert hatte und sie somit fürchterlich erschreckt hatte, an. „Was?“ Bulma schien nicht zu verstehen. „Kannst du mir verraten, warum ich dir etwas erzähle, wenn du mir gar nicht zuhörst!?“, sagte Chichi wütend und nahm wieder eine normale Position ein. Sie stemmte die Hände in die Hüften und stampfte mit geschlossenen Augen zurück zum Herd. <br />
Jetzt erst wurde Bulma klar, was sie damit gemeint hatte. Wahrscheinlich hatte Chichi die ganze Zeit versucht sie zu unterhalten, obwohl sie gar nicht aufpasste, sondern nur an Vegeta dachte. Das machte Chichi wütend. Sie hasste das. Und Bulma wusste das schon immer. <br />
„Chichi, es tut mir leid! Ich.....ich war nur kurz im Gedanken!“, stotterte Bulma und hätte fast die Kaffeetasse umgeschüttet. „Wirklich! Ich habe einfach nur kurz überlegt!“ Chichi drehte sich nicht zu ihr um. Sie kochte still weiter. Bulma seufzte und stand auf. „Jetzt sei mir doch nicht böse!“, versuchte sie Chichi zu besänftigen und ging auf sie zu. „Ich weiß ja auch nicht, was in letzter Zeit mit mir los ist! Ich weiß es auch nicht!“, lachte Bulma belustigt, obwohl das alles andere als das war. „Chichi, bitte.....ich...“ „Deine Konzentration lässt in letzter Zeit sehr nach Bulma! Das ist sehr unhöflich!“, meinte Chichi mit einer zischenden Stimme. „Das ist mehr als nur unhöflich!“ Bulma senkte traurig den Kopf. „Ich weiß doch. Denkst du mir geht es gut dabei, anderen Leuten einfach keine Aufmerksamkeit schenken zu können? Denkst du ich weiß das nicht?“, sagte Bulma traurig und ballte die Fäuste. Mittlerweile, störte sie es mehr denn je, das sie in den letzten Monaten so eine drastische Veränderung machen hat müssen. Das war nicht fair!<br />
„Ich weiß doch auch nicht, was los ist mit mir!“, meinte Bulma und sah zur Seite. Chichi legte ihren Kochlöffel zur Seite und ließ ihre Arme schlaff hängen. „Am liebsten würde ich alles ändern, Chichi. Glaub mir. Ich würde es sofort tun, wenn ich nur wüsste, was mir all meine Gedanken stiehlt!“, log Bulma nun. Sie wusste doch wer das tat! <br />
Es blieb einige Zeit still. Keine der beiden sagte etwas. Doch dann:<br />
„Ich weiß es, Bulma!“, sagte Chichi mit verständnisvoller Stimme und drehte sich nun lächelnd zu ihr um. Bulma sah sie überrascht an. „Ach ja? Was?“ „Na,.....“ Chichi ging langsam auf sie zu. „.....Vegeta!“ Bulma schrak laut auf. <br />
„Nein.....ähm.....wie kommst du nur darauf?“, meinte Bulma völlig unschuldig und versuchte sich Chichis Blicken zu entziehen. „Mach mir doch nichts vor Bulma! Ich bin nicht dumm!“ „Ich weiß nicht was du meinst!“, log Bulma weiterhin. „Es war nicht sehr schwer in den letzten 40 Minuten heraus zu finden was mit dir los ist, Bulma! Ich weiß doch, was Sache ist!“ „Ach ja? Und was ist Sache?“ Bulma wich zurück, doch Chichi folgte ihr. Auf Schritt und Tritt. Bis sie genau vor Bulma stand und ihren linken Zeigefinger in ihren Oberkörper presste. <br />
„Du liebst Vegeta!“ „Was?“ „Du.....liebst.....Vegeta! Welches Wort in dieser Reihe verstehst du nicht?“ Bulma wurde nervös. „Wie gesagt ich bin nicht dumm! Warum sonst versuchst du bei diesem Thema immer zu wechseln? Warum warst du denn, als ich dich auf Vegeta angesprochen habe, so nervös? Kannst du mir das sagen?“, löcherte Chichi und gab nicht nach. Nein, sie nicht. Jetzt wo sie wusste, wo der Hase läuft. Man konnte es Bulma doch an der Nasenspitze anerkennen, wie sehr sie ihn liebte. Selbst ein Blinder hätte das gesehen!<br />
Wieder näherte Chichi sich Bulma, die nun wieder einen Schritt zurückgewichen war. „Bleib gefälligst stehen und antworte mir Bulma! Du kannst nicht ewig leugnen, dass.....“<br />
Plötzlich wurde die Türe aufgeschlagen und gegen die Wand geschmettert. Son-Gohan kam ganz außer Atem in die Küche gestürmt. „Hallo.....Mama! Bin ich.....bin spät dran?“, fragte er und holte bei jedem Zug tief Luft.<br />
„Gerettet!“, dachte Bulma und lächelte. „Son-Gohan, mein Retter in der Not!“ Doch als sie Chichi anssah, gab es da noch lange kein Ende. Sie blickte sie wütend an. Ihr Gesichtsausdruck sagte: „Wir unterhalten uns später, meine Dame!“<br />
Dann, endlich wandte sich Chichi ab und ging zu ihren verdreckten Sohn, der die Hände in die Beine gestemmt hatte und immer noch versuchte, genügend Luft zu bekommen. „Son-Gohan, wie oft habe ich dir schon gesagt du sollst die Türe nicht so aufschlagen?“, schimpfte Chichi ihren Sohn. So wie es eigentlich tagtäglich war. „Tut mir leid Mama! Ich habe mich einfach nur beeilt, damit ich rechtzeitig zum Essen komme! Es tut mir leid!“, sagte Son-Gohan kleinlaut und sah zu seiner Mutter auf.<br />
In diesem Moment kamen auch Trunks und Son-Goku in die Küche. „Was ist denn los?“, fragte Goku.<br />
„Und wie oft habe ich dir gesagt, das du nicht so lange wegbleiben kannst um zu trainieren? Deine Schulaufgaben erledigen sich nicht von alleine!“, klagte sie ihren Sohn an und ließ Gokus Frage an sich vorbeiziehen. „Ich weiß Mama! Aber ich werde sich nach dem Essen ganz bestimmt machen! Versprochen!“, sagte Son-Gohan und drehte sich Hilfe suchend zu seinen Vater um. <br />
„Aber Chichi, sei bitte nicht so streng mit ihm. Er wollte doch nur.....“ „Sei still, Son-Goku! Ich weiß was er wollte! Hälst du mich für so dumm!?“, unterbrach sie ihm und sah nun wieder auf ihren Sohn herab. Er schien verunsichert zu wirken. <br />
Es war einige Zeit still. Eine angespannte Luft lag nun im Haus. Jeder stellte sich wahrscheinlich die selbe Frage: Warum ist sie nur so streng mit ihm? <br />
„Mama, bitte sei nicht böse auf mich!“, bettelte Gohan und sah sie eindringlich an. Und ihr Blick wechselte tatsächlich von Wut auf Verständnis. „Also gut! Das mir das aber nicht noch einmal vorkommt!“, sagte Chichi und legte eine Hand auf seinen schwarzen, verdreckten Wuschelkopf. „Ja, das verspreche ich!“, lachte Gohan sichtlich erleichtert. <br />
„Aber jetzt wirst du dir erst mal dein Gesicht waschen und dir neue Sache überziehen. Dann werden wir Essen!“ „Ja, bin in zwei Minuten wieder da!“, lachte Son-Gohan fröhlich und stürmte los. Dann wandte sich Chichi zu den anderen. <br />
„So und ihr setzt euch hin. Bald gibt es Essen! Reiseintopf Son-Goku! Dein Lieblingsgericht!“ Goku ging auf seine Frau zu und gab ihr stolz einen Kuss. „Gut mein Schatz. Danke!“<br />
Dann nach langen 5 Minuten des Wartens, saßen alle Fünf am Tisch, der nun reich mit Leckereien gedeckt war. Alle begannen nach dem Tischgebet zu essen. Und während die Jungs anfingen alles in sich hineinzustopfen, wechselten Bulma und Chichi ständig Blicke aus. <br />
„Oh Chichi! Wenn du dir nur vorstellen könntest, wie Recht du hast! Ja, ich liebe Vegeta! Mehr als alles andere. Aber.....“ Bulma verstummte.<br />
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