Fanfic: Reise in eine andere Welt 23 (neu verfasst)
Chapter: Reise in eine andere Welt 23 (neu verfasst)
Boa, wie lange ists her? vielleicht einen Monat? Ich hab schon ewig nichts mehr geschrieben, aber ihr seit ja selbst schuld. Ich habs euch ja gesagt. Aber egal. Wer lesen will, liest, und wer nicht, lässt es eben bleiben. Viel spaß<br />
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Reise in eine andere Welt<br />
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Kapitel 23<br />
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„Man, warum muss eigentlich immer ich Krank werden?“ Mit den Armen hinter meinem Kopf verschränkt lag ich gelangweilt in meinem Bett. „Kein Mensch hier, aber ich muss mal wieder was haben. Trunks ist ja mit Goten weg, Bulma ist einkaufen und Vegeta Trainiert hundertprozentig.“ Ich wusste echt nicht mehr, was ich noch so machen sollte. Alle Mangas hatte ich schon ausgelesen. Aber das waren ja auch nicht viele. Neben meinem Bett stapelte sich aber trotzdem ein ganzer Haufen davon. Von Krimis angefangen bis zu Romantischen. Es ging jetzt schon einen Tag so, das ich im Bett liegen bleiben musste und alle anderen gut drauf waren. Auf einem Nachtschränkchen neben dem Bett, stand ein Glas mit Medizin. Ich nahm sie aber nur selten. Nur halb mal so viel, wie ich eigentlich sollte. Ich hatte Medizin schon immer verabscheut. Die ganze Zeit hatte ich nur die Decke angestarrt und dabei mal nachgedacht oder mich in Gedanken über diese Erkältung beschwert. Noch nicht einmal einen Fernseher hatte ich hier auf dem Zimmer. Hier war zwar mal einer, aber der war ja jetzt Defekt. „Wenn das hier so weiter geht, dann geh ich noch zu Grunde. Komisch. Dabei mochte ich es früher so gerne mal alleine zu sein und einfach drinnen in meinem Bett liegen zu können. Aber da war ich ja auch nur andauernd drinnen.“ Ich stand auf und ging zur Tür raus. Natürlich hatte ich richtige Klamotten an. Soweit würde es noch kommen, das ich wirklich freiwillig im Bett bleiben würde. Und obwohl ich hohes Fieber hatte, Husten und schnupfen, merkte man es mir wirklich nicht an. Ich benahm mich wie immer. < „Ob sich hier heute noch mal wer blicken lässt? Oder muss ich alle suchen gehen. Es sind ja immerhin schon 3 Uhr nachmittags.“ > Ich schlurfte den Gang entlang bis ich an der Küche vorbeikam. Eigentlich hatte ich ja furchtbaren Hunger, aber wenn ich jetzt einen bissen gegessen hätte, wäre mir wahrscheinlich total übel geworden. Also beließ ich es bei Hungern. Weiter durch den Gang und einmal nach rechts gebogen, kam ich schließlich ins Wohnzimmer. Da hatte ich auch hingewollt. Irgendwas musst ich ja gegen meine Langeweile tun, wenn schon kein anderer hier zuhause war. Ich stellte den Großen Fernseher ein und setzte mich mit der Programmzeitschrift aufs Sofa. Ein paar mal blätterte ich zwischen den zwei Seiten hin und her um vielleicht doch noch etwas interessantes zu entdecken. „Ums mal kurz auszudrücken: Heut kommt nur Mist.“ Gerade als ich den Fernseher ausmachte, hört ich im Gang ein paar schritte. „Bulma, bist du da?“ Wer sonst als Vegeta könnte das wohl sein. Wahrscheinlich wollte er wieder sein tägliches Nachmittagsessen von Bulma verlangen. Doch da diese abwesend war, musste er wohl leer ausgehen. Ich kam Vegeta entgegen, bis wir uns bei der Tür begegneten. „Bulma ist einkaufen gegangen. Musst dich wohl noch ein Weilchen gedulden.“ An Vegetas Gesichtsaudruck konnte man gut erkennen, das ihm das überhaupt nicht in den Kram passte. Als er mich ansah, konnte man lautstark seinen Magen knurren hören. Mit dem Kommentar „Musst du dir eben selber was zu essen machen“ ging ich an Vegeta vorbei. Mal sehen wo ich hinwollte. Doch kaum war ich ein paar Schritte gegangen, sagte er noch ganz ruhig: „Warum sollte ich? Du kannst mir doch was machen.“ < „Warum hab ich das jetzt nur genau gewusst.“ > Da ich dazu absolut keine Lust hatte, blieb ich erst mal auf der Stelle stehen. Just in diesem Moment musste ich niesen. „Wenn du dich nicht anstecken willst, dann sollte ich von deinem Essen aber die Finger lassen. Ich bin ja immerhin noch Krank.“ Ich grinste Fies und setzte meinen Weg fort. Zurück blieb nur ein total Hungriger Vegeta, der sich wohl doch geschlagen gab. Das wunderte mich allerdings. Normalerweise würde er doch jetzt ausrasten und rumschreien. Bei seinem Essen kannte er ja schließlich mit niemandem Gnade. Ob das jetzt Bulma, Trunks oder ich waren. Oder lag ihm seine Gesundheit etwa doch noch am Herzen. Er musste ja schließlich Trainieren, damit er Goku besiegen konnte. Das sagte er jedenfalls immer. Über meine Gedanken hin, hatte ich gar nicht bemerkt, wo ich jetzt gelandet war. Ich stand genau vor der Tür zu Bulmas Labor. Gerade als ich daran vorbei gehen wollte kam mir noch ein Gedanke. Gegen meine Langeweile würde ein wenig Zeit am Computer nicht schaden. Schließlich war im Labor noch einer, der von Bulma nie benutzt wurde. Eigentlich wollte sie ihn schon längst weggeschmissen haben, kam aber nie dazu. Das war dann eben mal ein Vorteil für mich. Langsam ging ich durch das Labor. Dabei schaute ich mir die umstehenden Gegenstände genau an. Es war mal interessant zu sehen, was Bulma alles in ihrer Freizeit anstellte. Mit dem Computer umzugehen war recht simpel. Schließlich hatte mein halbes Leben nur aus Technischen Dingen bestanden. Ich klickte alle Ordner durch, doch alles war gelöscht worden. Nichts war mehr auf dem Computer drauf. „Ist ja langweilig. Noch nicht mal ein spiel hat sie hier drauf.“ Ich dachte mal einen Moment nach. < „Ich müsste eigentlich noch ein spiel oben in meinem Rucksack mitgebracht haben. Aber wo hab ich es denn hingelegt?“ > Ich lehnte mich mit dem Drehstuhl zurück und dachte weiter ernsthaft nach. Da mir jedoch nichts rechtes einfallen wollte, wippte ich ein wenig mit dem Stuhl hin und her. Gerade als es mir wieder einfiel, kippte ich mit dem Stuhl auch schon zurück. „Uahh“. Unsaft landete ich mit meinem Kopf auf dem Boden. Da blieb ich auch noch ein wenig liegen. „Und da haben meine Eltern immer gesagt, ich soll nicht mit dem Stuhl hin und her wippen. Kommt da von.“ Schnell stellte ich den Stuhl wieder auf seinen Platz und lief mit schnellen Schritten in mein Zimmer. Die CD war schnell gefunden. Den Rückweg legte ich aber langsamer zurück. Als ich wieder an der Küche vorbei kam, hörte ich, wie Vegeta da drin am Werkeln war. Ich lugte durch den Türspalt. Was ich dann sah, hätte ich niemandem geglaubt, wenn er es mir gesagt hätte: Vegeta machte sich was zu essen. Ein paar Schritte ging ich leise in die Küche. „Du kannst ja also doch Kochen. Hätt ich echt nicht gedacht.“ Vegeta drehte sich langsam um und schaute in mein Grinsendes Gesicht. „Und dir scheint es eigentlich ganz gut zu gehen. Du bist ja ein richtiger Faulpelz.“ Ich Schnaubte. „Wer lässt sich sein Essen denn immer von Bulma machen?“ Vegeta machte es nicht im geringsten etwas aus, das ich ihn damit Konfrontierte. „Aber stimmt ja. Du bist der Prinz der Saiyajin und kriegst eben alles auf Bestellung.“ Das Messer, welches Vegeta die ganze Zeit noch in der Hand gehalten hatte, wurde jetzt unsanft auf die Küchenplatte geknallt. Ich grinste die ganze Zeit durch und durch und sah Vegeta dabei zu, wie er versuchte sich zu beherrschen. „Willst du mich etwa provozieren, Amy?“ Nach einer Sekunde, in der ich Vegeta angesehen hatte, drehte ich mich auf dem Absatz ein Stück zu Seite. Ich schaute nach oben und tat ganz unschuldig. Soweit dies überhaupt bei mir möglich war. „Ach, wie könnte ich denn bloß? Ich würde doch nie meinen Lieben Bruder provozieren wollen.“ Ich Augenwinkel sah ich Vegeta an. Sein Mund verzog sich ganz leicht zu einem Grinsen. Auch ich Grinste unmerklich. < „Ja, ja, dem braucht man auch nur ein wenig Honig um den Mund zu schmieren.“ > Ich wollte gerade wieder gehen, als ich hörte wie die Haustür geöffnet wurde. Jetzt grinste ich Vegeta aber wieder an. „Da kommt Bulma. Jetzt darf sie dich auch mal als Hausmann erleben.“ Ohne in seiner Tätigkeit zu stoppen kam von Vegeta ein Schnauben. „Das geht die doch überhaupt gar nichts an. Wenn sie meint, das ich deswegen noch was anderes mache....., da täuscht sie sich aber.“ Ich grinste in mich hinein. Da kam Bulma auch schon zur Küche rein. Vollgepackt mit einem Haufen von Tüten. Sie hatte uns noch nicht bemerkt gehabt. „Man, dafür hätte man Vegeta mal gebrauchen können. Aber wenn man ihn mal braucht ist er nie da.“ „Aha.“ Bulma erschrak. Jetzt gerade eben hatte sie uns erst mal bemerkt. Sie sah Vegeta an. Der stand mit Verschränkten arm an der Spüle und schaute zu Bulma. Kein netter Anblick. „Na, du wartest wahrscheinlich wieder auf deine tägliche Zwischenmahlzeit.“ Vegeta grinste einmal kaum Merklich. Was er jetzt vorhatte wusste ich natürlich nicht. „Ja, allerdings hat Amy sich eben Angeboten mir etwas zu machen.“ Wie fies. Vegeta schaute zu mir rüber und grinste mich an. Ich wusste genau, was er von mir wollte. Und zwar, das ich natürlich alles bestätigte. „Ja, klar. Ich hab gesehen, wie Vegeta hier vor der Küche rumhing. Und weil du nicht da warst, hab ich ihm Angeboten was zu Essen zu machen.“ Also ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, das ich Vegeta helfen würde. Klar, er war zwar mein Bruder, aber ich konnte ja schon mal richtig gemein sein. < „Vegeta. Das bekommst du in der nächsten Trainingseinheit zurück.“ > Bulma, die ihre vollen Tüten inzwischen abgestellt hatte, ging an mir vorbei neben Vegeta zum Herd. „Also na ja, Unordnung lässt grüßen.“ Blitzschnell schaute ich zu Vegeta. Der dreht seinen Kopf nur etwas zur Seite sodass er mich nicht ansehen musste. „Tja, ähm, sorry, aber Vegeta hat mich die ganze Zeit rumgescheucht. Wenn der in der Küche sitzt ist das nicht so einfach. Hast du doch bestimmt auch schon gemerkt. Oder?“ Bulma drehte sich mit einem Lächeln zu mir und ging ein paar Schritte von Vegeta weg. „Da hast du auch wieder recht, Amy. Daran hatte ich mich auch erst gewöhnen müssen.“ Ich lachte. Aber Vegeta schien das Gespräch langsam zu