Fanfic: Beyblade Love

Chapter: Beyblade Love

Neue Freunde<br />
<br />
Traurig starrte Sarah aus ihrem Fenster in die sternenklare Nacht....<br />
Ohne das sie es selbst bemerkte, lief ihr eine Tränen die Wange hinab und tropfte auf ihr T-shirt. <br />
Dies war die letzte Nacht in dem Haus, indem sie aufgewachsen war.... <br />
Indem sie viele schöne Augenblicke mit ihren Eltern gehabt hatte...<br />
Doch leider hatte sich vor einem Jahr schlagartig alles verändert....<br />
Bei einem Autounfall damals, kam leider ihr Vater ums Leben und seit dem hatten ihre Mutter und sie nicht mehr genügend Geld um die Miete für das Haus aufrechtzuerhalten. <br />
Außerdem hatte ihre Mutter eine neue Arbeitsstelle in einer weitentfernten Stadt bekommen und nun mussten sie umziehen. <br />
Mit tränenverschleierten Augen wandte sich ihr Blick vom klaren Vollmond ab, der ihr Gesicht beschien. <br />
Vor ihr auf der Fensterbank, lag eines der wichtigsten Dinge in ihrem Leben...<br />
Der silbern- schwarze Beyblade funkelte wie ein Diamant im Mondlicht auf. <br />
Dies war die einzig richtige Erinnerung an ihren Vater, die sie nicht aus der Hand legen konnte. <br />
Sarah trug das Blade immer bei sich, sie glaubte, dass es sie beschütze und ihr half, so wie früher ihr Vater es getan hatte. <br />
Sie erinnerte sich noch ganz genau an den ersten Tag, an dem sie es von ihrem Vater geschenkt bekommen hatte.<br />
Damals war er von einer Geschäftsreise zurückgekehrt und hatte es ihr als Geburtstagsgeschenk mitgebracht. <br />
Zu jener Zeit war sie echt stinkig auf ihn gewesen, doch desto älter sie wurde, umso mehr verstand sie, was ihr Vater ihr damit sagen wollte. <br />
Ein kleines Lächeln huschte über ihre Lippen. <br />
Für sie gab es einfach nichts wichtigeres, außer ihrer Mutter, als das Game mit dem Beyblade. <br />
Sie war die Beste ihrer Stadt, das hatte sie schon sehr oft in großen Wettkämpfen bewiesen. <br />
Viele kannten und fürchteten sie... <br />
Doch Sarah sehnte sich nach einem guten Freund...Den hatte sie bis jetzt nicht gefunden, da man ihr lieber aus dem Weg ging. <br />
Geistesabwesend griff sie nach ihrem Blade und betrachtete es näher...<br />
Irgendetwas schien zu fehlen, dieses Gefühl hatte sie schon die ganze Zeit gehabt...Nur was fehlte, dass konnte sie sich nicht erklären. <br />
Ihr einziger Freund war ihr Beyblade... Sonst hatte sie niemanden mit dem sie richtig reden konnte.....<br />
Unerwartet wurde die Tür von ihrem Zimmer geöffnet, sodass sie aus ihren Gedanken in die Realität versetzt wurde. <br />
Als sie herumwirbelte und dabei fast von der Fensterbank gefallen wäre, erblickte sie ihre Mutter im Türrahmen. <br />
„Sarah, geh bitte endlich schlafen, morgen ist der Tag des Umzuges und du wirst deine Kräfte gebrauchen...“, sagte ihre Mutter besorgt. <br />
Sie nickte kurz, sprang auf und schritt zu ihrem Bett, dabei strich sie sich ein paar Strähnen ihres Haares aus dem Gesicht. <br />
„Ist gut Mum, ich geh ja schon schlafen“, murmelte sie und packte ihr Blade noch unter ihr Kopfkissen. <br />
„Hängst du immer noch an dem Ding, schmeiß es doch endlich weg“, meinte ihre Mutter und trat zu Sarah ans Bett.<br />
„Niemals“, keifte diese daraufhin zurück. „Du hast wohl vergessen von wem...“, wollte sie weiter machen, doch der strenge Blick ihrer Mutter hielt sie zurück. <br />
„Ich weiß von wem es stammt, aber du musst doch einmal von der Vergangenheit loslassen“, sprach sie weiter und gab ihre einen Gutenachtkuss. <br />
„Ich bin kein kleines Kind mehr Mum!“, seufzte Sarah sogleich auf. <br />
„Das weiß ich doch Spätzchen“, lächelte ihre Mutter und knipste das Licht wieder aus. <br />
Kurze Zeit später war Sarah in ihren Träumen und Hoffnungen versunken...<br />
<br />
Die Tür wurde aufgeschlagen und Tyson stürzte die Treppen hinunter ins nächste Zimmer.<br />
Sein Großvater saß wie immer mürrisch vor seinem Tisch und trank einen Tee.<br />
“Tyson! Zum allerletzten Mal, wie oft hab ich dir schon gesagt, dass du nicht so einen Krach machen sollst, wenn du zu spät zur Schule kommst!“, sprach er verärgert als der Junge an ihm vorbei lief.<br />
„Sorry Opa, aber ich hab voll verpennt, dass ich heute noch Schule habe!“, rief Tyson ihm hinterher und verschwand aus der Haustür und rannte hinaus durch den Garten. <br />
„Vorletzter Schultag .....Dieser Junge ändert sich nie“, meinte sein Großvater kopfschüttelnd und nippte noch einmal an dem Teebecher...<br />
Währenddessen rannte Tyson über eine Brücke direkt auf ein großes graues Gebäude zu. <br />
Vor dem Tor wartete bereits ein etwas kleinerer Junge mit einer Brille auf ihn.<br />
Er wusste sofort, das es der Chef war, der dort ungeduldig mit seinem Laptop auf ihn wartete. <br />
Vor einiger Zeit hatte der Chef sein Bitbiest in seinem Laptop eingeschlossen...<br />
Tyson wiederum hatte sein Bitbiest „Dragoon“ erst vor knapp einem halben Jahr erhalten, zwar konnte er damals noch nicht Kai, den Besten seines Landes schlagen, wurde aber zum Zweiten ernannt. Und das war auch schon einmal was. <br />
„Morgen!“, rief er ihm schon von weitem gut gelaunt zu, bremste ab und kam vor dem Jungen zum Stillstand. <br />
„Guten Morgen“, brachte der Chef verschüchtert hervor. <br />
Tyson wollte ihm ein paar Neuigkeiten erzählen, als er ein Schulterklopfen verspürte.<br />
Als er sich umwandte erblickte er einen blondhaarigen Jungen, der ihm mit einem breiten Grinsen gegenüberstand. <br />
„Hi Leute!“, begrüßte er sie daraufhin.<br />
„ Hi Max!“, entgegnete Tyson ihm mit gleichgroßer Freude. Die beiden hatten sich zur den dicksten Freunden entwickelt, während sie einige Gefahren durchstehen mussten. <br />
„Habt ihr das Neuste gehört?... Eine Top Beybladespielerin soll neu auf unsere Schule kommen“, platzte es aus Max heraus. <br />
„Echt?!“, schrien Tyson und der Chef zusammen im Chor erstaunt auf. <br />
„Und das Tollste ist, dass sie gerne Turniere bestreitet, was meint ihr, soll ich mich auf ein Game mit ihr einlassen?“, überlegte Max laut . <br />
„Wohl kaum, die spielt in einer anderen Liga als wir, sie ist sogar noch besser als Kai, wird jedenfalls gemunkelt“, meinte der Chef. <br />
„Noch besser als Kai?... Weißt du zufällig ihren Namen?“, begann auch Tyson sich für diese Sache zu interessieren.<br />
Max schüttelte niedergeschlagen seinen Kopf. <br />
“Schade, sonst hätten Dizzy und ich ein paar Informationen über sie gesucht“. <br />
„Ist doch egal, ich würde trotzdem zu gern gegen sie antreten“, träumte Tyson schon wieder am Tag. <br />
„Da bist du nicht der Einzige“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihnen. <br />
Erstaunt blickten sie zu einem weitern Jungen, er hatte blau – silberne Haare und kalte dunkelbraune Augen. <br />
„Kai?!“, schrien sie im selben Augenblick los. <br />
„Bei mir steht es ja bereits fest, dass wir uns bekämpfen, aber ob sie mit euch kämpfen wird....das gibt mir zu bedenken“, grinste er boshaft auf.<br />
„Ach ja?!...Wen hätte ich denn beinahe aus dem Ring geworfen!“, rastete Tyson aus. <br />
Er konnte Kai schon vom ersten Moment seines Treffens mit ihm nicht ausstehen und jedes Mal wenn sich erneut ihre Wege kreuzten, loderte seine Wut noch stärker auf. <br />
Ganz cool stand er da und blickte nur kurz erneut mit seinem kalten Blick auf die Gruppe bevor er weiter ging. <br />
Seit dem seine Gang gegen Tyson verloren hatte, riss er zwar nicht mehr so weit seinen Mund auf, doch trotzdem bestand immer noch eine Abneigung gegen sie. <br />
Knapp danach hielt ein Ferrari vor der Schule. <br />
Sarah wollte bereits aussteigen, als ihre Mutter sie noch zurückhielt. <br />
„Warte Sarah, ...ich möchte dir das hier schenken, es sollte zwar erst ein Geburtstagsgeschenk sein, wenn du volljährig wirst, aber ich gebe es dir jetzt schon“, meinte ihre Mutter und hielt ihr eine goldene Kette mit einem roten Diamanten vor die Nase. <br />
„Der ist wunderschön“, meinte sie darauf erstaunt und begutachtete das Inneres des Steines. <br />
Ein Wolf schien in ihm zu hausen .....<br />
„Das ist ein altes Erbstück von deinem Vater, er meinte immer, dass es ein Glücksbringer sei und der Wolf darin, ist Silver Thunder, der Beschützergeist unserer Familie. Also pass gut drauf auf“, lächelte sie. <br />
„Vielen Dank“, meinte Sarah und band sich die Kette passend zu ihrem roten Kurzenkleid an, schnappte sich ihren Schulranzen und band ihr Blade an ihren schwarzen Gürtel, öffnete dann die Tür und trat heraus. <br />
Tyson, Max und der Chef hatten natürlich bereits ihre erstaunten Blicke auf diesen Wagen gerichtet. <br />
Und als das Mädchen in das Licht hervor trat, war es bereits um Max und Tyson geschehen. <br />
Sarahs lange, zu zwei Zöpfen geflochtene, blonde Haare wehten im Wind. <br />
Ein leichter Wind blies durch ihre wunderschönen Haare, bevor sie sich noch einmal von ihrer Mutter verabschiedete und schnurstracks aufs Tor zulief. <br />
„Ist irgendetwas?“, frage sie interessiert, als sie genug von den gaffenden Blicken der Drei hatte. <br />
Max und Tyson konnten nichts erwidern, so hin und weg waren sie von ihr. <br />
Nur der Chef kam endlich zu Wort: „E...Entschuldige....aber bist du neu hier?“<br />
„ So ist es, bin gerade erst heute angekommen, pünktlich zu den Sommerferien“, lächelte sie den dreien zu. <br />
„Dann bist du also die Bladeexpertin?!“, platzte es aus Tyson heraus.<br />
„Wenn du mich so nennen willst“, nickte Sarah ihnen zu und trat näher. <br />
„ Ist doch jetzt erst einmal egal, ich bin Max“, stellte sich dieser vor und trat vor Tyson.<br />
„Ja, du hast recht. Entschuldige, mein Name ist Tyson“, stellte sich auch endlich dieser vor.<br />
„Und mich nennt man einfach nur der Chef, und das ist Dizzy“, meinte er und hielt ihr das