Fanfic: Beyblade Love
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„Und weswegen?“<br />
„Weil es mir mein Vater geschenkt hatte, kurz bevor er bei einem Autounfall gestorben ist. Eigentlich kämpfe ich auch nicht sehr gerne...Es ist nur das Blade, was wesenhaft für mich zählt....“, sagte sie weiter. <br />
Neugierig hörten ihr die drei zu, und was sie nicht wussten war, das auch Kai erstaunt, an einen Baum gelehnt, hinter ihnen stand und dem Gespräch lauschte. <br />
Schließlich klingelte es zum Ende der Pause...<br />
Nachdem auch endlich die letzten Schulstunden verstrichen waren, packte Sarah ihre Tasche und verlas als letztes den Klassensaal. <br />
Tyson, Max und Chef hatten ihr versprochen, vor dem Schulgebäude auf sie zu warten, so hatte sie noch etwas Zeit für sich. <br />
Als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte und die Treppen zum Ausgang nahm, stand am Ende der Stufen wieder der silber-blauhaarige Junge und blickte zu ihr hinauf. <br />
Lustlos nahm Sarah auch die letzten Stufen und wollte an ihm vorbeischreiten. <br />
Doch Kai versperrte ihr den Weg. <br />
„Lass mich in Ruhe, ich habe kein Bock, mich mit dir zu messen“, gab sie säuerlich zu.<br />
„Hast du etwa Angst dich mit mir zu messen?“, lächelte er ihr eitel entgegen.<br />
„Wohl kaum...Ich kämpfe nur nicht gegen dich, weil ich nie mit Vollidioten kämpfe“, meinte Sarah und stieß ihn zu Seite. <br />
Zu ihrer eigenen Verwunderung schaffte sie es sogar, ihn aus dem Weg zu räumen. <br />
Dieses Mal ließ sich Kai aber nicht so schnell abwimmeln, erst als Sarah ihm die Ausgangstür vor der Nase zu schlug, bekam sie ihren Frieden. <br />
Heiter rannte sie zu den andren drei hinüber und gemeinsam brachen sie auf. <br />
„Was macht ihr heute noch so?“, fragte Max nachdem sie bemerkt hatten, das auch Sarah den gleichen Weg wie sie gehen musste. <br />
„Keine Ahnung, vielleicht noch etwas mit Dragon trainieren, du?“, antwortete Tyson.<br />
„ Ich werde auch noch etwas mit meinem Bitbiest trainieren, das können wir ja gemeinsam machen“, schlug Max gleich vor.<br />
„Klasse, da komm ich mit, dann kann ich noch ein paar gute Techniken mit Dizzy ausarbeiten“, klickte auch der Chef sich ein.<br />
Sarah lief schweigend neben dran her, sie wusste nicht ob sie die Jungs dazu einladen sollte....<br />
„Und was ist mit dir Sarah?“, frage Tyson und blickte sie erwartungsvoll an. <br />
Sarah wurde durch diesen Satz aus ihren Gedanken gerissen.<br />
„Oh...ich äh....wisst ihr Jungs....wenn ihr wollt könnt ihr zu mir kommen, dann können wir alle gemeinsam trainieren. Kommt doch am besten gleich mit“, schlug sie erheitert vor. <br />
„Was, jetzt gleich?“, frage Max noch einmal nach.<br />
„Ja, meine Mutter hat sicherlich nichts dagegen, wenn unser Koch euch auch etwas zaubert“, lächelte sie weiter. <br />
„Oh geilo! Da bin ich dabei!“, meinte Tyson sofort, auch Max nickte zustimmend. <br />
„Und du?“, ermittelte Sarah mit einem erwartungsvollen Blick zu Chef.<br />
„..Äh..ja, sehr gerne“, brachte er verschüchtert hervor. <br />
„Spitzenmäßig, einen Moment, ich ruf grad meine Mutter an und sag ihr Bescheid“, sagte Sarah knapp und zog ihr Handy aus ihrem Ranzen, wählte eine Nummer und hielt ein kurzes Gespräch. <br />
„Meine Mum meint, dass das in Ordnung geht“, entgegnete sie ihnen nach dem sie aufgelegt hatte.<br />
Einige Zeit später standen sie vor einem großen Tor nach dem sich ein Garten erstreckte. <br />
„So, da wären wir, hier wohne ich“, sagte Sarah und öffnete mit einer Karte das Tor und ließ die anderen eintreten. <br />
„Hallo Spätzchen! Da bist du ja! ...Sind das deine Freude?“, fragte ihre Mutter glücklich als der Butler ihnen die Schulsachen abgenommen hatte. <br />
„Ja Mum, das sind Tyson, Max und Chef“, stellte Sarah sie vor.<br />
Die Jungs blickten sich zugleich erstaunt in dem riesigen Haus um. <br />
Unerwartet klingelte plötzlich ein Handy und ihre Mutter machte einen entschuldigenden Blick bevor sie abnahm und in einem anderen Zimmer verschwand.<br />
„Ihr müsst Sie entschuldigen, aber meine Mutter hat einen neuen gutbezahlten Job wie ihr seht, aber dafür wird sie auch sehr gefordert“, seufzte Sarah auf und dachte an die alten Zeiten zurück. <br />
„Kein Problem..“, meinte Tyson und schlenderte hinter ihr her ins Esszimmer.<br />
Gleich nachdem sie sich hingesetzt hatten gab es als Vorspeise einen Salat, als Hauptgericht Spagetti und als Nachtisch ein Eis, während Sarah einen Apfel vorzog. <br />
Danach führte Sarah ihre Freunde in ihr Zimmer, durch das sie in den Garten gelangten. <br />
Dort gab es einen riesigen Swimming- Pool und gleich daneben eine große Bladearena. <br />
Die drei Jungs kamen fast nicht mehr aus dem Staunen heraus...<br />
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Seltsames Gefühl.....Liebe?!<br />
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Was war bloß mit ihm los?...Warum hatte er sich so lächerlich machen lassen?<br />
Er war schließlich der Beyblade Meister aus Japan...niemand dürfte eigentlich so mit ihm umspringen!....Wieso hatte er sie gewähren lassen?....<br />
Kai verstand sich selbst nicht mehr....<br />
Er lag auf seinem Bett, an die Decke starrend und Musik hörend, während er geistesabwesend sein Beyblade mit seinem Bitbiest Dranzer betrachtete. <br />
Warum...Warum musste er die ganze Zeit an dieses schöne Mädchen denken...Warum?...<br />
Und warum kam ihm ausgerechnet „schön“ in den Sinn?....<br />
„Ach ...verdammt, was mach ich jetzt?“, überlegte er laut während er sich aufrappelte.<br />
„Soll ich noch in die Arena gehen und trainieren?...Nein...heute nicht mehr, bald geht schon die Sonne unter...aber hier zu sitzen ist genauso bescheuert...“, dachte Kai nach und warf sein Blade in die Ecke.<br />
„Kai!....Kai, gehst du für mich einkaufen?!...Sonst kann ich kein Abendessen kochen“, ertönte die Stimme seines Vaters von unten. <br />
„Dann bestell doch etwas...wozu verdienst du denn so viel Kohle!“, rief dieser nach unten als er den Korridor betrat.<br />
„Ach komm, tu mir doch den Gefallen, du weißt ich muss auch kochen können um den Job zu behalten“, warf sein Vater wieder hoch. <br />
„Dann geh doch selbst, ich muss weg“, brummte dieser und schritt würdevoll die Treppen hinunter. <br />
Sein Vater betrat ebenfalls den großen Eingangssaal und blickte missmutig zu seinem Sohn. <br />
„Kai....Du wirst gefälligst gehen.. oder ...“<br />
„Oder was?!...Wenn du mich noch einmal schlägst wird das Gericht beschlissen, dass ich zu Mum ziehen muss, und was dann?“, meinte Kai ärgerlich und öffnete die Haustür um hinauszutreten. <br />
„Du weißt, dass das damals eine schwere Zeit für mich gewesen war und das ich dich nicht verletzten wollte...Kai, bitte...Ich möchte doch nur, dass wir uns wieder so gut verstehen wie früher als du noch kleiner warst...Wie damals als ich dir dein erstes Beyblade mit dem Anhänger und Dranzer geschenkt habe....bitte“, meinte sein Vater reuig. <br />
„Dein Problem....ich bin kein kleiner Junge mehr“<br />
„Warte noch Kai, was ist eigentlich mit Dranzer und diesem Blade passiert?“, ermittele sein Vater neugierig.<br />
„Das hat dich doch nie interessiert...aber zu deiner Information, ich habe das Blade weggeschmissen und die Kette mit diesem angeblichen Bitbiest Dranzer hab ich verloren, tja, so kanns passieren...Und nun muss ich weg“, antwortete Kai schwer und knallte die Tür hinter sich zu. <br />
Er konnte seinem Vater doch nicht erzählen, dass er nun Dranzer vollkommen unter Kontrolle hatte und er mit dem bleyden nur angefangen hatte um seinen Vater stolz zu machen....<br />
Denn dann würde er mehr auf Dranzer blicken als auf ihn selbst, so sprach sein Vater wenigstens noch mit ihm. <br />
Als er das vordere Gartentor öffnete und aufblickte , traute er seinen Augen kaum. <br />
Vor ihm stand das Mädchen aus der Schule...Die Beyblade Meisterin...<br />
Diese schloss ebenfalls gerade ihr Haustor....<br />
„Das bedeutet ja, dass wir genau gegenüber wohnen....unglaublich“, schoss es ihm sofort durch seine Gedanken....<br />
Doch er wusste nicht, ob er sich freuen, oder ob er sich bemitleiden sollte....<br />
Sie dagegen schenkte ihm keine Beachtung mehr und schritt in Richtung Fluss davon. <br />
Einige Sekunden verharrte er noch vor seinem Tor, dann riss er sich zusammen und lief ihr hinterher. <br />
„Hey, warte mal!“, rief er ihr nach, als er sie beinahe eingeholt hatte. <br />
Sarah seufzte laut auf und wandte sich um, damit sie auf ihn warten konnte. <br />
„Was willst du schon wieder?...Ich hab dir doch gesagt, dass ich nicht kämpfe“, brachte sie es gleich auf den Punkt, als er ihr gegenüber stand. <br />
„Ich wollte dich auch nicht herausfordern....nur etwas reden“, meinte Kai und bemerkte wie er sie die ganze Zeit ansehen musste.<br />
„Gut,...wir haben geredet, auf bald“, entgegnete sie ihm eher desinteressiert und wollte weiter gehen.<br />
„Sorry, ich weiß, das von vorhin ist nicht grad klasse von mir gewesen...“, entschuldigte sich Kai sogleich bei ihr, selbst erstaunt darüber. <br />
Sarah blieb erstaunt stehen, dachte kurz nach und wirbelte mit einem Lächeln zu ihm um. <br />
„Entschuldigung akzeptiert“, lächelte sie ihm zu.<br />
Kai bemerkte kaum, wie er dabei errötete und sehr erleichtert darüber war. <br />
„Willst du mich ein Stück bei meiner Erkundungstour begleiten?“, frage sie höflich an, um ihn näher kennen zu lernen. <br />
Kai nickte knapp und trat an ihre Seite.<br />
„Übrigens, mein Name ist Sarah“, stellte sie sich fröhlich vor, als sie über die Flussbrücke liefen, von der man aus einen wunderbaren Ausblick auf Sonnenuntergänge hatte. <br />
Sie setzten sich gemeinsam auf das Geländer und warteten ab. <br />
„Schon komisch, dass wir nebeneinander wohnen, was?“, meinte Kai um wieder ein