Fanfic: G/B? Liebe auf den zweiten Blick

CC. Seine Kleidung hatte an einigen Stellen Brandflecken und war zum Teil ziehmlich zerissen. Man sah im wirklich sofort an, dass er trainiert hatte. &quot;Es steht alles auf dem Tisch, Guten Appetit!&quot; hörte man Bulma ruhig antworten, bevor sie die letzte, riesige Schüssel auf dem Tisch plaziert hatte. Just in diesem Moment betrat Vegeta die Küche, jedoch ohne etwas zu sagen und mit einem grimmigen Blick ging er an Bulma vorbei, wobei er sie nicht eines Blickes würdigte, um sich an den Tisch zu setzen und sein Essen zu verschlingen. Ebenfalls wortlos verließ Bulma nun die Küche, sie konnte seine Anwesenheit nicht ertragen, und machte sich wieder an die Arbeit. Aber sie merkte nicht, dass Bra ihr heimlich gefolgt war. Diese wusste nicht, warum sie das tat, sie spürte nur, dass es ihrer Mutter wieder nicht gut ging und sie wollte endlich wissen warum.....<br />
Bulma setzte sich, wie immer, an ihren Arbeitsplatz und begann, ihre Pläne zu studieren, so sah es zumindestens aus....<br />
&quot;Ob ich mich wohl getäuscht hab?&quot; In Bra stiegen leise Zweifel auf.... &quot;Vielleicht hat sie ja wirklich nichts und war in den letzten Tagen einfach nur erschöpft?&quot;...<br />
Plötzlich durchbrach ein kaum hörbarer Laut die Stille im Arbeitszimmer....ein Tropfen..... Die Träne, die einsam auf den Plan gefallen war, wuchs jetzt zu einem kleinen Fleck heran...Bulma weinte....<br />
&quot;Mama!&quot; Bra konnte sich nicht mehr zurückhalten, sie konnte ihre Mutter nicht weinen sehen. Bulma erschrack und zuckte bei dem ruf ihrer Tochter zusammen. Sie drehte sich um und schaute in Bras Augen, die jetzt so traurig aussahen, dass sie sich langsam mit Tränen füllten. <br />
&quot;Mama, bitte! sag mir doch was du hast! So kann es wirklich nicht mehr weitergehen!&quot; <br />
Bulma war sehr überrascht, denn sie hatte ja nicht mitbekommen, wie Bra ihr gefolgt war ...<br />
&quot;Ist.....ist schon OK...&quot;, sagte sie nach kurzem Zögern und wischte sich schnell mit dem Handrücken eine Träne aus den Augen. <br />
&quot;Mir geht es gut.&quot; &quot;Mama!! Ich glaube dir nicht, lüg micht nicht immer an! Ich merke es jawohl, wenn es meiner Mutter schlecht geht! Jetzt sag mir schon, was los ist!....Bitte!&quot; Bulma war gerührt..... Bra konnte ja nicht wissen, wie glücklich sie ihre Mutter damit machte, sich um sie zu sorgen. Ein seliges Lächeln entfuh ihr, welches Bra ziemlich überraschte.....<br />
&quot;Was ist?&quot; &quot;Vielen Dank, mein Schatz.....Jetzt weiss ich, dass wenigstens DU dich um mich sorgst!&quot; <br />
Damit hatte Bra nicht gerechnet. Stille. &quot;ACH DARUM GING ES DIR! NA KLAR!&quot; Mit ihrem Geistesblitz durchbrach Bra nun die unheimliche Ruhe.... &quot;Ich dumme Kuh! Da hätte ich ja gleich drauf kommen können! Du fühlst dich einsam, nicht war?&quot; Bulma schaute ihre Tochter nur an, wusste nicht, was sie sagen sollte. Bra jedoch fuhr fort: &quot;.....Aber du sehnst dich nicht nach der Liebe deiner Kinder....nein, denn du weisst ja, dass sie dich lieb haben.....&quot; Bra grinste aufeinmal spitzbübisch, sodass Bulma ungewollt rot wurde...Sie konnte sich schon denken, was ihre Tochter gleichssagen würde, schließlich war sie ja schlau....die Wahrheit.....&quot; Du sehnst dich nach PAPA`S LIEBE!&quot; Bra hatte es gesagt! Ihre Mutter schaute nun verlegen, ja wie ein Schulmädchen, auf den Boden....<br />
&quot;MAMA! ER IST DEIN MANN, UM GOTTESWILLEN!!! DAS BRAUCH DIR DOCH NICHT PEINLICH SEIN!! Natürlich sehnst du dich nach seiner Liebe! Es wäre ja auch zu gütig, wenn er mal ab und zu anständig mit dir reden würde!&quot; Bulma seufzte.... &quot;Tut er aber nicht.....Was soll man machen?&quot; &quot;Aufjedenfall nicht so den Kopf hängen lassen!&quot; <br />
Bras Grinsen wurde breiter, sodass ihre Mutter merkte, dass sie was plante....<br />
&quot;U-und was hast du jetzt vor?&quot; Unsicher blickte sie ihre Tochter an...<br />
&quot;Don´t worry!, sagte Bra mit einem zwinkern, ich weiss schon, was ich tue! Aber jetzt.....Bitte lächle...es wird alles wieder gut, ja?&quot;Bulma konnte bei diesen Sätzen nun garnicht anders, als Lächeln. Was auch immer ihre Tochter vor hatte, es reichte ihr schon, dass diese ihr überhaupt helfen wollte. Sie war in diesem Moment ganz besonders Stolz auf ihre Tochter und sie hatte noch garnicht gemerkt, wie sehr sich ihre Laune während des Gespräches verbessert hatte. Ja, sie war glücklich... es würde schon werden....<br />
Bras Stimme riss sie aus ihren Gedanken: &quot;Du Mama, hilfst du mir vielleicht doch, am Freitag alles vorzubereiten? Wenn wir beide und zusammen tun, kann die Party doch nur ein riesen Erfolg werden, oder?.....hihi....wenn man schon so eine coole Mutter hat, dann muss man das auch ausnutzen!&quot; Bra grinste ihre Mutter an und umarmte sie. Bulma verstand nicht, wie ihre Tochter das jedesmal schaffte, die anderen glücklich zu machen....doch die Hauptsache war, das sie es schaffte....<br />
&quot; So, ich geh jetzt, aber nur wenn du mir versprichst, nicht mehr traurig zu sein!&quot; Bulma lächelte.... &quot; Versprochen, Ehrenwort!&quot; &quot;Gut, dann viel Erfolg bei deiner Arbeit, aber mach nicht zu lange....&quot; und nach diesem satz verließ Bra das Arbeitszimmer, um mit ihrem Vater zu reden.....<br />
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Schweiß rann in Strömen an seinem geschwächten, verletzten Körper hinab, vermischte sich mit dem Blut seiner unzähligen Wunden, die er sich im laufe seines Trainings, mehr oder weniger unbewusst, zugefügt hatte und sammelte sich letzt endlich als schwach -rötliche Pfütze auf dem harten Boden des GR´s . Immer wieder wurde der Trainingsraum von kleineren und größeren Explosionen erschüttert und man konnte, für ein menschliches Auge scheinbar nicht erkennbar, den schemenhaften Umriss einer Person wahrnehmen, die sich unvorstellbar schnell in dem kleinen, abgekapselten Raum bewegte und , so könnte man meinen, nutzlos in die Luft schlug und trat, oder vor unsichtbaren anscheinend nicht existierenden Gegner zurückwich. Ab und an durchzogen kleine, goldene Kugel wie Lichtblitze den Raum, prallten gegen die robusten Wände und rasten dann unaufhaltsam auf die Person zu, die jedoch keine Anstalten machte, sich auch nur einen Millimeter von der Stelle zu bewegen. Dann, aufgrund eines riesigen, alles verschlingenden Lichtes nicht sichtbar, hielt der Energieball mitten in der Luft an, aufgehalten von der Person und verschwand plötzlich, fast so, als hätte er nie wirklich existiert. Gerade wiederholte sich dieses makabere „Spiel“, als ein lautes Surren die Stille durchbrach und von einem Moment auf den anderen verstummten die Generatoren, versagte die Schwerkraft, sodass Vegeta, durch dieses piepsende Geräusch abgelenkt, von seinem eigenen Ki-Blast getroffen und mehrere Meter quer durch den Raum geschleudert wurde, wo er schließlich mit einem dumpfen Knall gegen die Wand flog, zu Boden sackte, und scheinbar bewusstlos liegen blieb. Nur einige Sekunden später vernahm er, nur sehr leise, eine Stimme in seinem Unterbewusstsein, die aufgeregt auf ihn einredete, ihn scheinbar versuchte, etwas zu sagen. Mühsam zwang er sich dazu, die Augen zu öffnen, deren Lieder auf einmal so unendlich schwer wirkten und dann sah er geradewegs in die ozeanblauen Augen seiner Tochter, die ihn voller Sorge anblickten. Noch immer vernahm er ihre Stimme, die sich genauso sorgenvoll, ja fast ängstlich anhörte und einzelne Fetzen drangen an sein Ohr, fetzen dessen, wovon sie sprach. Doch nur sehr schwerfällig verarbeitete sein Gehirn ihre Sätze und nur allmählich verstand er wirklich etwas....Dinge wie: „Soll ich Mama holen?“....“Papa? Papa, geht es dir gut? Sag doch was!“ ..... Nein.....nein, sie sollte Bulma nicht holen....er brauchte keine Hilfe.....natürlich ging es ihm nicht gut.....aber er brauchte trotzdem keine Hilfe, außerdem wollte er nicht, dass seine kleine „Prinzessin“ sich sorgen machte....Das war nun wirklich nicht nötig.... schließlich war er noch immer ein Prinz, ein starker Krieger, gleich würde er ihm sicherlich besser gehen..... Doch anstatt genau das zu sagen, brachte er nur einen krächzenden Laut heraus, der seiner Tochter ganz und gar nicht beruhigte, im Gegenteil: Ihre Angst wuchs von Sekunde zu Sekunde, breitete sich rasend schnell in ihr aus und sie war drauf und dran zu ihrer Mutter zu rennen....natürlich würde die sich wieder aufregen, aber alleine würde sie ihrem verletzten Vater doch gar nicht helfen können, oder? Von ihren Zweifeln hin und her gerissen, merkte sie nicht, wie Vegeta sich langsam aufsetzte, scheinbar fast unverletzt, sich kurz den Kopf rieb und dann einfach aufstand, fast so, als wäre nichts gewesen. Mit einem undefinierbaren Grinsen im Gesicht tickte er seiner, noch immer geistesabwesenden Tochter auf die Schulter, die so aus ihren Gedanken gerissen wurde und sich mit einem schreckhaften Quietschen umdrehte. Doch ihre anfängliche Angst verrauchte sofort, als sie in das breitgrinsende Gesicht ihres Vaters sah und Wut erfasste sie, sodass ein bedrohliches Funkeln, welches dem ihres Vaters Konkurrenz machte, in ihre sonst so liebevollen Augen trat. Sie hasste es, wenn er sie so verarschte..... schließlich hatte sie sich ernsthafte Sorgen um ihn gemacht.... und was für welche.... Zornig stemmte sie ihre Hände in die Hüften und das wütende funkelte, welches sie dem amüsierten Saiyajin entgegenbrachte, wurde immer finsterer, dann holte sie noch einmal tief Luft und wollte gerade losschreien, als: „Nächstes mal sag mir gefälligst Bescheid, wenn du die Schwerkraft runterdrehst und jetzt sag mir endlich, was du willst und verschwinde, ich muss trainieren, wie du siehst!“ Seine herablassende Stimme hallte durch den ansonsten stillen Raum und traf Bra wie einen Schlag. Augenblicklich verschwand die Wut, die sie eben noch unter Kontrolle hatte, machte einer altbekannten Trauer Platz und ohne es zu wollen,